Recht und Gerechtigkeit


Durch den Medienhype hatte ich den Kachelmannprozess verfolgt, denn da stimmte was nicht. Er hatte mich sogar zu einer neuen Rapunzelfassung animiert, denn es waren neben Hass und Neid auf anderer Seite seine grundsätzlichen Verhaltensmuster, welche zwar blöd, aber durchaus archaisch sind, die ihn in diese Situation brachten.
Nun hatte er ja sein Erleben des Falls (die Sicht darauf ist subjektiv verschoben, etwa so wie das rechte Auge ein Ding in anderer Entfernung ausmacht als das linke) mit seiner jetzigen Frau bei Heyne veröffentlicht, das Buch heißt „Recht und Gerechtigkeit“ und ich habe es mir als E-Buch gekauft.

Hier meine Einschätzung, die mir, kaum dass sie auf amazon stand, drei Negativklicks brachte:

 was jetzt polarisiert, wird irgendwann ein Zeitdokument sein

Ein Mann, der vor etlichen Jahren den Wetterbericht von einer mehr oder weniger stimmigen, auf jeden Fall aber öden Datenmitteilung zu einer kleinen interessanten Sendung für jedermann kraft seiner Flapsigkeit und Kompetenz mischenden Persönlichkeit umgestaltete, der sich auf Grund dieser Persönlichkeit auch andere Medienbereiche erschloss und sich so eine Art Wettervoraussagemonopol erarbeitete, wird von einer Nebenbeziehung der schweren Vergewaltigung bezichtigt und die meisten deutschen Medien stürzen sich blindwütig auf diesen Fall mit einer irren Begierde, den „Täter“ zu Fall zu bringen, ähnlich wie mit Blut ernährte Jagdhunde, die sich auf Wild stürzen. Das war der Grund, warum ich mich für dieses Gerichtsverfahren zu interessieren begann, denn jedem Laien war hier ersichtlich, dass da etliches schief lief und Meinung über die Medien zum Schaden des Beschuldigten gesteuert wurde oder werden sollte.Dazu kommt die ungeheuerliche Tatsache, dass Staatsvertreter Informationen gezielt weitergeben haben müssen , eigentlich ein krimineller Akt, und dass, wie sich nach der Verhandlung erwies, gezielt gesetzten Falschmitteilungen von Staatsvertretern an die Öffentlichkeit gegeben wurden.

Dieses Buch berichtet von dem Prozess aus der Sicht des Betroffenen. Man merkt dem Buch an, dass es nicht lange Zeit hatte „zu erkalten“ und Stil zu bekommen, man liest in den ersten Kapiteln noch die emotionalen Empfindungen der Betroffenen mit. Doch die Beiden haben ein Recht empört zu sein über das, was sie erlebten und es zum Ausdruck zu bringen – das macht aber keine gute Literatur. Doch darum geht es auch nicht, wer das sucht sollte Kafka oder Hesse lesen. Im weiterem Verlauf der Kapitel wird der Erzählton dann auch sachlicher, weil der Prozess analysiert wird.
Nachdem ich das Buch gelesen habe, bestreite ich entschieden die nun in den Medien zu lesende oder zu hörende Behauptung, dass hier von den Kachelmanns Vergewaltigungsopfer diskreditiert werden indem über Falschbeschuldigungen berichtet wird, sie stellen nicht in Abrede, dass Vergewaltigung ein schlimmes Verbrechen ist und bestraft werden sollte, nennen selbst die geringe Höhe der angezeigten Vergewaltigungsstraftaten und dass sich das ändern muss. Wenn etwas verwerflich ist, dann doch der Tatbestand, aus Rache eine solche Beschuldigung zu konstruieren, auf Kosten und zum Schaden der echten Vergewaltigungsopfer.
Inwieweit die Vermutung der Höhe falscher Vergewaltigungsvorwürfe stimmig ist, kann ich nicht einschätzen,kann niemand einschätzen, der die Fälle nicht studiert hat. Das ist hier an Hand des eigenen Erlebens und berichteter Verfahren geschlussfolgert und steht ihm als Meinung zu, sollte aber weitergehend begründet werden. Ich mache mir da aber nichts vor, die Lüge ist die Brutalität der Schwachen und wenn man auf Rache sinnt – oder wenn bei manch psychisch Kranken das Unwohlsein in der eigenen Haut ein Ventil braucht…
Jede durch Falschbeschuldigung zerstörte Existenz ist genauso eine zuviel, wie eine durch Vergewaltigung zerstörte.
Der Wert des Buches liegt in meinen Augen in der Analyse des Gerichtsverfahrens und dem Aufzeigen der Schwachstelle eines Verfahrens vor dem Landesgericht- mangelnde Dokumentation – und das ist dann ein Problem, das jeder Beschuldigte aber auch jeder Anzeigenerstatter haben kann, egal, was angeklagt wird, aber was sich für die Gerechtigkeitsfindung ändern ließe.
Das Buch hat den Untertitel: Ein Märchen aus der Provinz. Ich bin Märchenerzählerin und hasse es eigentlich, wenn der Begriff Märchen als Synonym für Lüge oder groteske Abläufe gebraucht wird, denn für mich sind Märchen auf einer höheren Ebene wahrhaftig. Und der Fall des Kachelmanns hat für mich nach dem Lesen des Buches eine wirkliche Märchenkomponente: Der Dummling, der in die Welt zieht, dort eine schwere Lebensaufgabe gestellt bekommt, diese mit Hilfe eines klugen,treuen Mädchen meistert und geläutert und geprägt …
Märchenhafter Ausgang wäre ihnen zu wünschen – obwohl mich ihr Persönliches normalerweise nicht interessiert, wohl aber die Bürgerrechte in Deutschland.

Da ich das Buch als Kindle-Ausgabe gelesen habe: Die Kindle-Datei ist schrecklich formatiert,ich meine, das liegt an der Art, wie die Entertaste benutzt wurde – Kindle gibt auch Anleitung, wie Dateien zu erstellen sind.Wer auch immer im Verlag dafür zuständig ist, sollte sich dilettantisch formatierte Datei noch einmal vornehmen, für Belletristik hätte ich reichlich Punktabzug dafür gegeben. Da sind mittlerweile die selbstverlegenden Autoren weit versierter und leserfreundlicher in der Gestaltung ihrer E-Bücher.

29.10.2012 – ich versuch mich wieder an Märchen


Die Glückssucher

Märchen von und mit Bettina Buske

Montag, den 29.10.2012 um 15.30 Uhr
in der Cafeteria
des Elisabeth-Seniorenzentrum Dr. Harnisch Haus.
Liebigstraße 39, 10247 Berlin

War Oktober je schöner als dieser?


Ich glaube nicht, mich lud er zum ausfliegen ein, und nicht nur mich …

das Städtchen Bad Freienwalde und seine Umgebung wurde von Marienkäfer-Heerscharen heimgesucht. Marienkäfer, wie ich sie zuvor noch nie sah, mit vielen, vielen Punkten oder eben diese schwarzen.

Sie waren wohl auf der Suche nach einem akzeptablen Winterquartier und hatten sich anscheinend für den Bismarckturm, einem der vier die Stadt umgebenen Aussichtstürme entschieden.
Ich muss sagen,in solcher Menge riechen sie nicht gut, wirklich nicht.
Aber die Aussicht vom Turm war einfach nur schön.


Nahe Bad Freienwalde liegt das Örtchen Altranft, in dem man einzelne alte Gebäude zwischen den „normalen Häusern“ wieder hergerichtet hatte und die nun das ganze Dorf zum Freilichtmuseum machen.
Hier zum Beispiel kann man die Maschinen betrachten, die Korbflechter benutzten.



Das Örtchen hat auch ein hübsches kleines Schloss mit Museum

Wirklich ein nettes Ausflugsziel, nicht nur im Oktober.

wie oder als oder besser gleich als wie


In meiner Kindheit habe ich den Fehler öfter zu hören bekommen: Die Prinzessin ist schöner wie die Königin, der Bauernjunge ist stärker wie der Prinz – oder irgend so einen anderen hinkenden Vergleich, in dem der Vergleichspartikel (heißt wirklich so) wie; welcher eigentlich immer Gleichheit anzuzeigen hat (Positiv), die Rolle des Ungleichheit anzeigenden (Komparativ) als übernimmt.
Ist irgend so eine Dialektsache, die sich mir noch nicht erschlossen hat,ja, die mir geradezu aus dem Bewusstsein verschwand, weil ich sie lange nicht mehr hörte. Doch jetzt hatte ich sie in einem E-Buch für Kinder lesen müssen, wo sie wirklich nicht hineingehört.
Ein Blick in das Grimmsche Wörterbuch sagte mir nun, dass das mit dem Unterschied auch eine vertrackte Sache zu sein scheint, denn wenn ich mir den damaligen Gebrauch von als ansehe, stelle ich fest, dass als durchaus statt des wies verwendet wurde.

I. Vergleichendes als.
1) neben dem verbum. goth. atiddja ahma svê ahaks. Luc. 3, 22; ahd. nidarsteic sama sô tûbâ, alsô tûbâ; mhd. steic nider alse tûbe; sleich als ein pfâwe; spranc als ein kindelîn; lac als ein tôter man; ir strâfet mich als einen kneht. nnl. hij spreekt als een engel; engl. he brightens as a star, speakes as a lier. nhd. früher noch als: bist doch als ein faul holz. Keisersb. hell. lewe 72a; das du zornig werdest als ein wütender hund. 72a; hab got lieb über alle ding und dein nechsten als dich selber (goth. frijôs nêhvundjan þeinana svê þuk silban), auch bei Luther Matth. 22, 39. Marc. 12, 33 du solt deinen nähesten lieben als dich selbst; Adam ist worden als unser einer. 1 Mos. 3, 22; wer das reich gottes nicht empfähet als ein kindlein. Marc. 10, 15; dasz auch Salomon nicht ist bekleidet gewesen als der eines. Luc. 12, 27; zubereitet als eine geschmückte braut ihrem manne. offenb. 21, 2; ermahne ihn als einen vater. 1 Tim. 5, 2; du tränkest sie mit wollust als mit einem strom. ps. 36, 9; laszt uns ehrbarlich wandeln als am tage. Röm. 13, 13;
helt sich als ein ehrlich man.
H. Sachs I, 446d;

mich als ein armen hund austrieb. daselbst;

was wöll wir als die narren stehn.
I, 476d;

sei dir morgen als heut.
I, 480b;

merk, tugent plüt hie in der not
als in dem hag die rösle rot.
Schwarzenberg 129, 1;

sie trunken als sie konten.
Fischart Garg. 90b;

er hängt seine fochtel an,
die er zu tragen weisz als wol kein edelmann.
Fleming 134;

lebt jemand, welchem nicht vor diesem zucker graue
des herschens der zuletzt als gall und essig schmeckt?
Lohenst. Ibrah. 110, 693;

er stank als ein höllischer pful. pers. rosenth. 1,

Somit gelingt es mir nicht, irgendwelche Brücken zu bauen, bleibt nur die Aufforderung zu verinnerlichen, dass Gleiches durch wie und Verschiedenes durch als ausgedrückt wird und dass es als wie niemals geben kann, denn entweder ist etwas gleich oder es ist ungleich.

Die Dom-Illuminaten waren wieder am Werk


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Vom 10. bis 21. Oktober 2012 verwandelt das Festival of Lights die Abende im Berliner Stadtzentrum.
Alljährlich dient auch der Berliner Dom als Projektionsfläche, wodurch der Zuschauer dessen Form mal mit „anderen Augen“ betrachten kann.

Die Blumenhüter – meine (E)-Buchempfehlung


Die Blumenhüter gibt es als E-Buchausgabe und als Buch auf amazon zu kaufen. Ich habe gerade Teil 1 gelesen und rezensiert.

Fantastisches Märchen

.. oder nein, doch eher märchenhafte Fantasy mit fein und lebensnah gezeichneten Figuren. Nicht kriegerische Elfen, keine Vampire oder Wehrwölfe, sondern fast normale Wesen, uns Menschen ähnlich, die aufrichtig bestrebt sind, die ihnen vom Schicksal zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen, so gut sie es vermögen – und dabei manchmal über sich hinauswachsen.
In der Produktbeschreibung wurde schon vom Verlag eine schöne Zusammenfassung des Buches gegeben,da bleibt mir nur noch ergänzend zu sagen, dass es schön erzählt wurde und sich flüssig lesen lässt.
Ich bin kein großer Fantasy-Fan, dafür bin ich der „guten, alten Märchenkultur“ zu sehr verbunden und mag es eigentlich nicht, wenn Märchengestalten ihre historisch gewachsene Funktionen verlassen und kriegerische Eigenleben entwickeln, aber manchmal überzeugt mich auch das Genre Fantasy – das war beim „Herrn der Ringe“, bei den „Chroniken von Narnia“ und „Harry Potter“ der Fall und so auch hier,die ganz neu erstandenen Wesen bei „Der Reisende“ dem erster Teil der „Blumenhütern“. Mal sehen, wie mich Teil zwei überzeugt, der Titel „Die Weißvögel“ lässt ja noch alles offen.
Diese Rezension bezieht sich auf Die Blumenhüter – Der Reisende- [Kindle Edition]

Rätselhafte Ereignisse – heißt es im Film


und in der Bücherserie vom Manhatten-Verlag heißt es – Eine Reihe betrüblicher Ereignisse – von Lemony Snicket.
Über Lemony Snicket ist auf wikipedia ist zu finden:
Lemony Snicket (eigentlich Daniel Handler; * 28. Februar 1970 in San Francisco) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Zudem ist er Musiker und war zeitweise Mitglied der New Yorker Band Magnetic Fields, auf deren Album 69 Love Songs er das Akkordeon spielte.

Werk

Er veröffentlichte die Kinderbuchreihe „A Series of Unfortunate Events“, zu deutsch „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“.
Sie handelt von den drei Waisenkindern Violet, Klaus und Sunny Baudelaire, deren Eltern in einem Feuer umkamen. Seitdem werden sie von ihrem Verwandten Graf Olaf („Count Olaf“) verfolgt, der an die große Erbschaft der Kinder gelangen möchte.

Der erste Band der Reihe („The Bad Beginning“, dt. „Der schreckliche Anfang“) erschien 1999.
Inzwischen (September 2007) ist der 13. Band von geplanten 13 Bänden erschienen („Das erstaunliche Ende“).
Schon im September 2006 ist „The Beatrice Letters“ erschienen, welches schon mal Fragen der Leser beantwortet hat.
Die ersten drei Hörbücher der Serie werden von Stefan Kurt, die restlichen von Rufus Beck gelesen.
Die ersten Bände entwickelten sich schnell zum Geheimtipp, auch unter Erwachsenen, und als im darauffolgenden Jahr die New York Times erstmals eine Bestseller-Liste der Kinderbücher veröffentlichte, waren darunter auch fünf Bände der Lemony Snicket-Reihe.
Neben den Planungen für eine Fernsehserie und ein Computerspiel wurden im Jahr 2004 die ersten drei Bände unter dem Titel „Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse“ (Lemony Snicket’s – A Series of Unfortunate Events) mit Jim Carrey, Liam Aiken und Emily Browning als Hauptdarsteller verfilmt.

Bei öffentlichen Auftritten gibt sich Handler oft als Repräsentant oder Assistent von Lemony Snicket aus und erfindet teilweise bizarre Ausreden für das Ausbleiben seines „Chefs“.

Das Leben des Lemony Snicket

Handler gibt dem Erzähler, Snicket, eine eigene Persönlichkeit, er wird in den Büchern beschrieben, es werden Details über ihn erzählt und es wurde sogar eine Biographie mit dem Titel Lemony Snicket: The Unauthorized Autobiography veröffentlicht.

Einmal pro Buch gibt Snicket dem Leser einen Einblick in sein Leben. Wir wissen, dass er

  • eine verstorbene Liebe namens Beatrice hat, die er nicht heiraten durfte und der jedes Buch der Reihe gewidmet ist.
  • Akkordeon spielt,
  • den 2. Band der schaurigen Geschichte auf dem Deck der Yacht seines Freundes Bela schrieb
  • von einem wütenden Mob 16 Meilen weit gejagt wurde,
  • einem Maskenball beigewohnt hat, um seiner geliebten Beatrice eine Nachricht zu überbringen
  • einmal einen Schwertkampf mit einem Mann hatte, der Fernseher repariert.
  • und seine Familie in einer großen Villa lebten.
  • zwei Geschwister hat(te): Jacques und Kit Snicket
  • zu unrecht im Gefängnis sitzt und dort die Bücher schreibt.
  • in New York und kurzzeitig in Rheydt wohnte.
  • einmal auf eine Karte schrieb, er wäre ein General, um aus dem Schloss eines Feindes entkommen zu können.
  • eine Nichte namens Beatrice hat, die die Tochter von Kit ist.
  • beschuldigt wurde, Brände gelegt zu haben, die Graf Olaf gelegt hat.
  • sehr viel Zeit damit verbracht hat, Nachforschungen über die Geschichte der Darsteller seiner Buchreihe zu machen
  • denkt, Graf Olaf sei noch auf freiem Fuß
  • ein Pseudonym namens Alphonse hat.

Die Buchserie

Die Bücher sind von unterschiedlichen Verlagen herausgegeben worden und existieren unter unterschiedlichen Titeln. Die hier verwendeten Titel richten sich nach der Ausgabe von Manhattan, die auch auf der offiziellen Homepage von Lemony Snicket verwendet werden.

Band 1: Der schreckliche Anfang

Die drei Kinder Violet, Klaus und Sunny erfahren beim Spielen am Strand von Mr. Poe, dass ihre reichen Eltern bei einem Feuer umgekommen sind. Niemand weiß, was das Feuer auslöste, welches das elterliche Haus bis auf die Grundmauern niederbrennen ließ. Nachdem sie für kurze Zeit bei Mr. Poe gewohnt haben, werden sie bei dem ihnen unbekannten Cousin Graf Olaf untergebracht. Graf Olaf entpuppt sich als ein sehr grausamer Mensch, der eigentlich nur das Vermögen der Kinder möchte und sie außerdem im Haushalt für ihn arbeiten lässt. Zu diesem Zweck arrangiert er ein Theaterstück, in dem Violet und er ein heiratendes Paar spielen. Die Richterin wird dabei von seiner Nachbarin, Richterin Strauß gespielt, was die Hochzeit rechtskräftig machen würde.

Olaf erpresst Violet damit, dass er Sunny, die er inzwischen in einem Käfig auf dem Turm gefangen hält, herunterstürzen lässt, wenn sie nicht ja sagt und die Heiratsurkunde unterschreibt.Violet und Klaus versuchen Sunny zu retten, im Endeffekt entgeht Violet dem bösen Plan, indem sie mit der linken Hand unterschreibt und die Ehe nicht rechtmäßig ist, da man mit der richtigen Hand (bei Violet rechts) unterschreiben muss. Olafs Plan fliegt auf, als er sich vor dem Theaterpublikum durch Violets (falsche) Unterschrift im Besitz des Baudelairevermögens wähnt. Mr. Poe entzieht ihm daraufhin die Vormundschaft.

Band 2: Das Haus der Schlangen

Als nächsten Vormund hat Mr. Poe einen weiteren Verwandten ausgesucht: Dr. Montgomery Montgomery (Onkel Monty), einen Herpetologen (Schlangenforscher). Im Gegensatz zu Graf Olaf ist Onkel Monty ein liebenswerter Mensch und versucht es den Kindern so schön wie möglich zu machen.

Ein Reptiliensaal lässt den Kindern die Schönheit der Schlangen, Echsen und anderen Reptilien erleben – unter anderen die „unglaublich tödliche Viper“, die in Wirklichkeit handzahm ist und sich mit Sunny anfreundet. Onkel Monty hat sie nach der Entdeckung nur so genannt, um seine Kollegen zu beeindrucken. Monty, sein Assistent Gustav und die Kinder planen schließlich eine Reise nach Peru, um die dortigen Schlangen zu erforschen. Doch Gustav kommt nicht und wird durch Stefano vertreten – Graf Olaf in Verkleidung. Die Kinder erkennen ihn und wollen Monty warnen, doch der hält Stefano nur für einen Spion seiner Forscherkollegen, die ihm den Ruhm stehlen wollen.

Olaf ermordet Monty, indem er ihm das Gift der Mamba dû mal spritzt und so einen Schlangenbiss vortäuscht. Die Kinder können ihn entlarven, als sie zeigen, dass der tote Onkel Monty nicht die Merkmale eines Schlangenbisses durch die Mamba dû mal, nämlich eine livide Verfärbung der Haut, aufweist und so nicht von der Schlange gebissen worden sein kann. Außerdem finden sie in dem Koffer von Graf Olaf die Hilfsmittel, die er verwendete, um sich eine neue Identität als Stefano zu schaffen und um Onkel Monty zu ermorden. Doch Graf Olaf kann fliehen.

Band 3: Der Seufzersee

Mr. Poe bringt die Baudelaire-Waisen als nächstes zu Tante Josephine, die über den Klippen des Seufzersees lebt. Zwar ist die Dame freundlich zu den Kindern, aber sie leidet unter vielen Phobien. Sie traut sich z. B. nicht, den Herd anzumachen, da er explodieren könnte (weswegen es kalte Gurkensuppe zu essen gibt).

Die Kinder und ihre Tante begegnen Kapitän Talmi (Graf Olaf in einer neuen Verkleidung). Er zwingt Tante Josephine dazu, ihren eigenen Tod vorzutäuschen und Kapitän Talmi als nächsten Vormund vorzuschlagen, damit er das Sorgerecht erhält. Josephine kann aber fliehen, versteckt sich in der Grauen Grotte am Seufzersee und hinterlässt den Kindern in ihrem Abschiedsbrief eine Botschaft, die diese gerade noch rechtzeitig entschlüsseln. Sie schaffen es, die Graue Grotte zu finden und überzeugen Tante Josephine, mitzukommen und alles der Polizei zu erzählen.

Auf dem Rückweg über den See werden sie jedoch von den Seufzerseesaugern (schwarze Blutegel, die blind sind, aber einen ausgeprägten Geruchssinn haben und jede Nahrung wittern die man innerhalb der letzten Stunde zu sich genommen hat) angegriffen, die das kleine Segelboot beinahe untergehen lassen. Dann sehen Tante Josephine, Violet, Klaus und Sunny in weiter Ferne ein Boot und glauben gerettet zu sein. Bei genauerem Betrachten erkennen sie jedoch, dass in dem Boot Kapitän Talmi (Graf Olaf) sitzt. Josephine gibt ihm die Kinder, um selbst verschont zu werden, aber Graf Olaf kennt keine Gnade und lässt Tante Josephine (zum Entsetzen der Kinder) bei den Seufzerseesaugern zurück. Die Baudelaires werden Olaf von Mr. Poe weggenommen, welcher auch auf dem See ist, um sie zu finden. Doch zum Schluss schafft es Graf Olaf wieder, mit seinen Kumpanen zu fliehen.

Band 4: Die unheimliche Mühle

Der neue Vormund der Baudelaires ist Besitzer der Sägemühle Glück & Partner. Die Kinder erhalten spärliches Essen (Kaugummi und Eintopf), eine Unterkunft und scheinbaren Schutz vor Graf Olaf, dafür müssen sie im Sägewerk arbeiten. Als Klaus’ Brille zerbricht, muss er zu Dr. Orwell, der Augenärztin, und wird dort hypnotisiert. Der Vorarbeiter Flacutono, der sich als Graf Olafs Gehilfe entpuppt (Flacutono ist ein Anagramm von Count Olaf), benutzt dies um Klaus in der Nacht zu zwingen, den Partner des Vormunds umzubringen. Violet kann jedoch rechtzeitig eingreifen; statt des Partners wird Dr. Orwell von der Säge erfasst.

Band 5: Die Schule des Schreckens

Die Baudelaire-Waisen werden von Mr Poe schließlich in ein Internat gebracht, in dem der stellvertretende Direktor Nero Sunny zwingt, als Sekretärin für ihn zu arbeiten, während Violet und Klaus zur Schule gehen. Die Kinder erfahren allerhand Schikanen: Sie müssen imWaisenschuppen, einem Schuppen voller Pilz und Krebse, leben und werden von Carmelita Späts, einer Mitschülerin, beschimpft. Doch sie freunden sich mit den zwei Drillingen Duncan und Isadora Quagmeir an, deren Eltern und Drillingsbruder bei einem Feuer ums Leben kamen.

Der neue Sportlehrer Dschingis entpuppt sich als Graf Olaf, der fortan jede Nacht die Waisen Runden um den Sportplatz laufen lässt, um die Waisen zu entkräften und später zu entführen. Doch Duncan und Isidora verkleiden sich als Baudelaires und werden an ihrer Stelle entführt; Olaf ist durch die Entführung enttarnt und die Baudelaire-Waisen verlassen das Internat.

Band 6: Die dunkle Allee

Diesmal werden die Baudelaire-Waisen von dem reichen Ehepaar Jerome und Esmé Elend adoptiert. Esmé achtet sehr darauf, was gerade modern ist und hat die Waisen nur adoptiert, weil Waisen gerade in sind; Jerome mag die Kinder wirklich sehr gern. Als Esmé eine In-Auktion plant, treffen sie auch Graf Olaf wieder – verkleidet als Auktionator Gunther –, doch die Erwachsenen glauben ihnen nicht.

Die Baudelaires finden heraus, dass die Quagmeirs in einem leeren Aufzugschacht versteckt sind und auf der In-Auktion von Olaf fortgebracht werden sollen. Sie versuchen, Esmé um Hilfe zu bitten, doch diese ist Olafs Komplizin und stößt sie den Aufzugschacht hinunter, wo Olafs Assistenten ein Netz gespannt haben. Es gelingt ihnen sich zu befreien und sie finden unten einen Gang, der zu der zerstörten Baudelaire-Villa führt. Sie versuchen daraufhin, schnell wieder zur Auktion zu gelangen, um den bösen Plan zu verhindern, doch sie ersteigern das falsche Objekt. Als sie Olaf enttarnen, schafft er es mit Esmé und seinen Helfern zu fliehen.

Band 7: Das düstere Dorf

Der neue Vormund für Violet, Klaus und Sunny ist das Dorf der Federvieh-Freunde. Dort fliegen überall Krähen herum, die Bewohner sind schwarz gekleidet, tragen Krähenhüte und verbannen alles, was nicht mit den Krähen zu tun hat oder ihnen schadet. Anstatt von allen im Dorf umsorgt zu werden, werden die Waisen zu Hector abgeschoben, der am Rand des Dorfes unter dem großen Krähenbaum lebt. Da Hector eine Bibliothek mit verbotenen Büchern und eine Werkstatt mit verbotener Technik besitzt, fühlen sich die Baudelaires dort trotz allem wohl. Unter dem Krähenbaum finden sie verschlüsselte Nachrichten, die von den Quagmeirs stammen, die im Krähenbrunnen im Dorf versteckt sind.

Bevor sie ihre Freunde jedoch befreien können, taucht ein Mann namens Jacques Snicket auf. Wegen seiner Augentätowierung am Knöchel wird er für Graf Olaf gehalten, von der Dorfpolizistin (Esmé in Verkleidung) verhaftet und zur Hinrichtung verurteilt. Doch soweit kommt es nicht, denn er wird ermordet in seiner Zelle aufgefunden. Der herbeigerufene Detektiv Dupin, eine neue Verkleidung von Graf Olaf, beschuldigt die Baudelaires, die daraufhin auch eingesperrt werden. Es gelingt ihnen, sich aus dem Gefängnis zu befreien und die Quagmeir-Drillinge aus dem Brunnen zu befreien. Sie werden jedoch von einem Mob von Dorfbewohnern, Esmé und Olaf gesehen und verfolgt. Hector will die Kinder in seinem selbstgebauten autarken Heißluftcaravan mitnehmen, doch nur die Quagmeirs schaffen es, in den fliegenden Ballon zu kommen, da Esmé mit einer Harpune verhindert, dass die Baudelaires die Strickleiter hinaufkommen. Da Esmé jedoch auch eine Krähe mit der Harpune tötet, wollen die Dorfbewohner sie einsperren und die Waisen können durch die Wüste fliehen.

Band 8: Das schaurige Spital 

Den Baudelaires gelingt es, obwohl sie nun als Mörder verschrien sind, bei den Freiwilligen Freudenspendern Unterschlupf zu finden. Diese fahren täglich zum Heimlich-Hospital, das mitten im Hinterland liegt, um die Kranken mit einem Lied und einem Luftballon aufzuheitern. Die Baudelaires können sich im Spital verstecken, indem sie tagsüber im Archiv arbeiten und nachts in der unvollendeten Hälfte des Krankenhauses schlafen.

Eines Nachts, als sie im Archiv nach der geheimnisvollen Baudelaire-Akte suchen, werden sie von Esmé Elend entdeckt, die Violet gefangennimmt. Am nächsten Tag soll sie feierlich im Operationssaal geköpft werden, doch Klaus und Sunny, als Ärzte verkleidet, schaffen es, Violet aus dem Operationssaal zu entführen. Olafs Kumpanen zünden bei der Verfolgungsjagd das Krankenhaus an; die Kinder schaffen es, hinauszukommen und sich in Olafs Kofferraum zu verstecken. Olafs Kumpan, die Person, die weder männlich noch weiblich ist, wird ein Opfer der Flammen.

Band 9: Der grausige Jahrmarkt

Violet, Klaus und Sunny gelangen in Graf Olafs Auto in einen Jahrmarkt. Damit sie nicht erkannt werden, aber Graf Olaf nachspionieren können, verkleiden sie sich als Monstrositäten: Klaus und Violet verkleiden sich als zweiköpfige Menschen und Sunny als Wolfskind. Sie dürfen als Monstrositäten auf dem Jahrmarkt arbeiten und erhalten die Möglichkeit, sich mit der Wahrsagerin zu unterhalten, die sich als Mitglied der geheimnisvollen Organisation F. F. entpuppt.

Bevor die Baudelaires jedoch die Möglichkeit haben, sich mit ihr eindringlich zu unterhalten, wird sie in eine Löwengrube geworfen, in die die Waisen fallen sollten – eine Idee Olafs, um den Jahrmarkt attraktiver zu machen. Auch einer von Olafs Komplizen fällt mit in den Graben. Daraufhin setzen Olaf und seine Gefährten den Jahrmarkt in Brand und flüchten. Sie nehmen dabei auch die Monstrositäten Hugo (ein Buckliger), Kevin (ein Beidhändiger) und Colette (eine Schlangenfrau) mit sowie die Baudelaires. Doch Olaf hat die Baudelaires durchschaut und lässt Violet und Klaus im angehängten Wohnwagen fahren, während er Sunny bei sich im Auto behält.

Band 10: Der finstere Fels 

Im Wohnanhänger hinter Graf Olafs Auto gelangen die beiden älteren Waisen ins Gebirge dorthin, wo F. F. sein geheimes Hauptquartier haben soll. Unterwegs lässt Graf Olaf den Wohnanhänger abhängen, was Violet und Klaus dazu zwingt, alleine den Weg zum Gipfel anzutreten, denn Sunny befindet sich noch bei Graf Olaf. Bei den Schneepfadfindern treffen sie einen geheimnisvollen Jungen. Es stellt sich heraus, dass er Quigley ist, der vermisste dritte Quagmeir-Drilling. Gemeinsam betreten sie das F.F.-Hauptquartier, das allerdings von Olafs Bekannten, dem Mann mit Bart, aber ohne Haare und der Frau mit Haaren, aber ohne Bart abgebrannt wurde. Dort erhalten sie den Hinweis, dass eine Zuckerdose ihnen helfen könnte, das Geheimnis von F.F. aufzuklären und eine geheime Botschaft, die auf einen Treffpunkt am Donnerstag in der letzten sicheren Zuflucht hinweist.

Quigley, Violet und Klaus schaffen es, Sunny zu retten, geraten auf der Flucht aber in den Blutigen Bach, ein Fluss, der im Gebirge entspringt und eigentlich in weiten Teilen zugefroren ist. Er bricht ein, als die Kinder mit einem Schlitten auf dem Eis fahren. Die Baudelaires werden vom dritten Quagmeir ebenfalls getrennt, als sie in verschiedenen Seitenarmen des zugefrorenen Bachs davonschwimmen. Die Frauen mit den weißen Gesichtern richten sich in diesen Band gegen Olaf und verschwinden spurlos. Carmelita Späts, die Mitglied der Schneepfadfinder ist, schließt sich Graf Olaf an.

Band 11: Die grimmige Grotte

Die Baudelaires treiben mit ihrem Schlitten in ihrem Seitenarm des Blutigen Baches ins Meer. Dort treffen sie auf das Uboot Queequeg von Kapitän Widdershins und seiner Tochter Fiona. Der Schiffskoch ist Phil, den sie aus der Sägemühle (Band 4) kennen. Die Queequeg sucht die geheimnisvolle Zuckerdose, die nach dem Brand des F.F.-Hauptquartiers ins Meer gespült worden sein muss. Klaus berechnet, dass die Strömung sie in die Gorgonische Grotte getragen haben muss.

Als sie mit dem U-Boot in der Grotte angekommen sind, machen Violet, Klaus, Sunny und Fiona einen Tauchgang, um die Zuckerdose dort zu suchen. Sie finden sie nicht, doch als sie in der Grotte sind, beginnt ein giftiger Pilz aus dem Boden zu wachsen, vor dem sie sich in eine Ecke verstecken. Als sie in das U-Boot zurückkehren können, finden sie es leer vor. Außerdem entdecken sie, dass eine Pilzspore in Sunnys Helm gekommen ist und ihr Leben bedroht. Bevor sie handeln können, wird ihr U-Boot von Graf Olafs Kraken-U-Boot geschluckt und die Kinder werden von ihm dort festgehalten. Die Baudelaires schaffen es jedoch mit Hilfe von Olafs Gehilfen mit den Hakenhänden (der sich als Fionas verlorener Bruder herausstellt) wieder auf ihr eigenes U-Boot zu fliehen und dort Sunny mit Hilfe von Wasabi zu retten.

Sie erhalten außerdem ein Telegramm von Quigley, der ihnen mit einem Geheimcode sagt, dass sie am Dienstag am Strand an der kahlen Küste in ein Taxi steigen sollen. Sie lenken ihr U-Boot aus Olafs Kraken-U-Boot heraus und kommen sogar rechtzeitig am Strand an. Nachdem sie dort zuerst Mr. Poe getroffen haben und ihn zurückweisen, steigen sie in das Taxi von Kit Snicket.

Band 12: Das haarsträubende Hotel

Die schwangere Kit Snicket fährt mit den Baudelaires zum Hotel Denouement, der letzten sicheren Zuflucht, die der Ort des F.F.-Treffpunktes ist. Die Waisen arbeiten dort als Pagen und lernen Frank und Ernst, die Hotelmanager kennen, die so identisch sind, dass man sie nicht auseinanderhalten kann. Später erfahren sie, dass es noch einen dritten Bruder, Dewey, gibt. Die Baudelaires helfen also den Hotelgästen, wenn sie gerufen werden, und treffen dabei viele alte Bekannte, wie z. B. ihre Lehrer aus dem Internat (Band 5), die Chefs der Sägemühle (Band 4), den Krankenhausbibliothekar (Band 8) und auch Esmé Elend und Carmelita Späts. Sie finden dabei heraus, dass am Donnerstag ein Prozess gegen Olaf stattfinden soll, zu dem viele Menschen anreisen. Außerdem soll vermutlich die Zuckerdose von einer Krähe in einen Waschsalon des Hotels gebracht werden. Dewey zeigt ihnen den See, an dem das Hotel liegt und erzählt ihnen von einer Bibliothek unter Wasser, in der Informationen über Olafs Missetaten gesammelt sind. Als sie ins Hotel zurückkehren, bedroht Olaf Dewey mit einer Harpune. Als Mr. Poe Olaf ertappt, legt dieser die Waffe in die Hände der Baudelaires. Diese lassen sie fallen, wodurch Dewey unbeabsichtigt erschossen wird.

Am Mittwoch sollen daher die Baudelaires als Mörder verurteilt werden, doch das Sprichwort „Gerechtigkeit ist blind“ wird wörtlich genommen und allen, außer den Richtern, werden die Augen verbunden. Während des Prozesses wird die Richterin Strauß (Band 1) von den anderen Richtern, die Olafs Komplizen sind, entführt. Die Waisen merken es und verfolgen die Verbrecher. Sie gehen mit Olaf in den Keller, um die Zuckerdose aus dem Waschsalon zu holen, doch sie ist nicht da. Die Waisen legen nach Olafs Anweisungen ein Feuer und flüchten mit ihm aufs Dach, um in ein Boot zu steigen, mit dem sie vom Dach aus auf das Meer flüchten.

Band 13: Das erstaunliche Ende

Die Baudelaire-Kinder und ihr Todfeind Graf Olaf befinden sich auf einem kleinen Boot, bis sie in einen schrecklichen Sturm geraten. Das Boot wird zerstört, doch alle vier stranden auf einer Insel. Sie begegnen einer Kolonie aus Schiffbrüchigen, welche die Baudelaires freundlich empfangen. Im Gegensatz zu den anderen Erwachsenen erkennen diese gleich Graf Olafs böses Wesen. Die Schiffbrüchigen wollen den Baudelaires alle Rätsel offenbaren, doch Graf Olaf will das verhindern. Zuletzt werden fast alle Geheimnisse der Baudelaires gelüftet. Woher die Kinder die Gewissheit über den Tod der Eltern haben, bleibt jedoch unklar.

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Leider gibt es diesen wunderbar erschrecklichen Humbug nicht als E-Buchausgabe, deshalb habe ich beschlossen, dann doch die Bücher zu kaufen – möglichst sehr gut erhalten gebraucht und sie nach dem Lesen  in einer Adventkalenderkiste zu verpacken – so haben gebrauchte Bücher noch einen feinen Verschenkewert – finde ich.
Die ersteren Bände bekommt man auch zu einem angenehmen Preis, aber ab Band 5 ist das nicht mehr so. Vermutlich hat sich da die Leser – Spreu vom Leser – Weizen geschieden und nur noch begeisterte Leser kauften, bzw. kaufen – was das Angebot auf dem Gebrauchtbuchmarkt natürlich beeinflusst.