E-Buch gerade kostenlos


Kurzbeschreibung
Eine unbeschwerte Kindheit ist ein großes Glück. Doch selbst die verläuft nicht ohne Krisen und Sehnsüchte. Ein kleines Mädchen allein auf der Straße. Gelsenkirchen in den 60er Jahren. Eine sehr kurze Geschichte über die Angst.

Elke Schleich hat eine wunderbar leichte Weise zu erzählen, nahm bisher jeden gefangen.
Wer mehr über diese Autorin erfahren will, findet Infos hier

und wieder : Nachwuchs im Hause Rezi-Tante


Der kleine zupackende Mann heißt Jan Cedric und ist gesund und munter, und seine Großmutter glücklich und zufrieden.
Das vierte Enkelkind – da habe ich eine kleine, ganz eigene Zuhörerschaft für Märchen …

E-Buch vom 21. bis 22.7.2012 kostenlos auf amazon


Kurzbeschreibung

So humorvoll wie möglich und so realistisch wie nötig schreibt die Autorin über ihre Erfahrungen mit dem Älterwerden. Ein neuer Lebensabschnitt kommt nicht über Nacht ist ihr Fazit. Man wächst nach und nach hinein. Die Grenze zwischen nicht mehr Jung sein und noch nicht Alt sein ist fließend.
Das Aufblitzen der Erkenntnis, dass nun doch manches nicht mehr so leicht geht wie früher, dass man dies und das überdenken sollte, wird häufiger. Immer mehr ist es notwendig, zu akzeptieren, dass ein Mensch sich innerlich unverändert fühlt, aber äußerliche Veränderungen zunehmen. Und doch bleibt Zeit, das Leben im Rahmen der Möglichkeiten zu genießen, sich mit den Jüngeren zu freuen und die vom Schicksal geschenkten Jahre zu genießen.
Frohe und trübe Tage wechseln ab wie Regen und Sonnenschein. Das ist im Alter nicht anders als in der Jugend. Es gilt, das Positive zu sehen, das noch Mögliche wahrzunehmen, das Unausweichliche als Aufgabe zu akzeptieren.
Die humorvollen, lebensnahen und humoristischen Geschichten und Erfahrungen vom Älterwerden sollen dabei helfen.

eine journalistische Kostbarkeit


Gegenwärtig stehen in der Stadt  an strategisch günstigen Punkten kleine Häuschen in Form einer Erdbeere (lt. Morgenpost in Berlin 140 Stück) , an denen man – was wohl ? – Erbeeren kaufen kann. Zur Zeit für den Staffelpreis :

0,5 kg 2,25 € ; 1kg 3,50 € ; 2 kg 5,50 €

Kann man nicht meckern, die Rezi-Tante jedenfalls nicht, die taz aber schon; die wittert sowas wie Erbeer- Faschismus, wie man online lesen kann: hier

Warum finde ich diesen Artikel von Kai Schöneberg einfach nur … (weiß jetzt gar nicht wie sagen, ohne zu beleidigen).
Das beginnt – den nun wirklich fehlplazierten und somit entschärften Begriff NAZI mal unkommentiert außer Acht lassend, der spricht für sich selbst, bzw. gegen den Autoren – mit dem Negativbegriff : überschwemmt .
Überschwemmt mit quitschbunten Erdbeerbüdchen heißt es da.
Wenn ich Überschwemmung assoziiere, hat das mit Zerstörung oder Verschmutzung zu tun und wem  die Existenz eines Erdbeerbüdchen hie und da das Stadtbild zerstört, der muss aber schon sehr überstrapazierte Sinne haben.
Für so ne tumpe Märchentante wie mich, die nie kifft, sind das spezielle Saisonbüdchen, die ohne die Leute mit Plakaten oder Leuchtschrift zu belästigen schon von weitem anzeigen, was man dort erstehen kann.

Dann heißt es weiter: Die Verkäuferinnen werden schlecht bezahlt und mit peniblen Vorschriften drangsaliert.
Die schlechte Bezahlung wird schlussendlich am Nettolohn festgemacht. Hallo, wie blöd ist das denn? Einem Unternehmen die Pflichtabgaben wie SV und Lohnsteuer vorwerfen?
Ein Lohn von 7,50 €/Std. ist gering, aber da gibt es viele Branchen, viele Unternehmer, die noch immer weniger zahlen.
Von daher ist es dafür, „nur“ Erbeeren zu verkaufen, nicht einen Appel und auch kein Ei dazwischen mal, also relativ leichte Verkaufsarbeiten zu machen, ein ganz normaler Lohn.
Natürlich gönne ich der Erdbeer-Verkäuferin auch die gewerkschaftlich gewünschten 8,30 €/Std. ;leider wird sie damit netto aber auch nicht groß über 6 € kommen, das vergaß man im Artikel zu erwähnen, obwohl man die 5 € beklagte.

Zu den bekrittelten peniblen Vorschriften:

Warum  penible Vorschriften einhalten … das fragen manche dafür Zuständige in den deutschen Krankenhäusern auch und verbreiten Keime. Penible Vorschriften im  Lebensmittelhandel in Artikeln zu bejammern ist genauso  blöd, als würde man das im Krankenhausbereich machen.
Die Erbeere ist eine schnell verderbliche Frucht und es ist erstaunlich, was man an den Händen für Keime hat, auch wenn man meint, sich regelmäßig zu waschen. Da die Verkäuferinnen auch kassieren, ist es nur vernünftig, sie anzuhalten, die Erdbeeren möglichst nicht zu berühren. Das hat nun wirklich nichts mit Nationalsozialismus zu tun, das nennt man Hygiene, ohne das Wort Rasse davor zu setzen.

Weiter geht Kai Schöneberger auf die Selbstvermarkt ein und schreibt:

 Das ist lukrativ: Bekommt der Bauer höchstens 2 Euro pro Kilo Erdbeeren von Edeka, Lidl & Co., bringen Erdbeeren im Eigenhandel locker 5 Euro.

Wie an den vorangestellten Preisen schon zu erkennen, liegt der Durchschnittspreis für Erdbeeren zur Zeit ja bei 3,50 €/kg – und davon müssen all die Ausgaben eines Unternehmens bestritten werden.
Die Standmiete, die in Berlin „locker“ bei 5000€ /Monat liegt,
wenn man also von 12 Stunden Öffnungszeit ausgeht: 20€/Std. kostet
die Lohn- und Nebenkosten bei 7,50€/Std. = 10 €/Std.
Dann kommen die Transportkosten und die Kosten für Entsorgung dazu, die ich nur grob schätzen kann und mit 5€/Std. ansetze, dazu 5 €/Std für die Verwaltung ,muss  je Tag der Verkauf von 138 Kilogramm Erdbeeren/je Büdchen die Kosten decken. Da sind aber die Erzeugerpreise noch nicht bei, nur die Handelskosten. Nehmen wir die Marge der Handelketten als Erzeugerpreis, beginnt der Tagesgewinn nach dem 216. verkauften Kilogramm je Büdchen. Ob das locker verdientes Geld ist?
Ich frage mich gerade, was er von den Dritte-Welt-Genossenschaften hält, die sich selbst vermarkten, wo bei denen ein Euro doch so viel mehr Kaufkraft hat – der Mehrerlös für faire Preise, lukrativ, lukrativ!

Ich könnte noch weiter ins Detail gehen, was mir an diesen Beitrag der taz alles stinkt und was den – wenn es so sein sollte – berechtigten Kritikpunkt am Unternehmen – verspätete Lohnzahlung –  gar nicht zur Geltung kommen lässt; lasse es aber, weil ich meine, schon zum Ausdruck gebracht zu haben, worum es mir geht. Die Qualität des Journalismus entwickelt sich in Quantensprüngen – fragt sich nur wohin.