privat konsumieren und dabei für andere Gutes tun – das geht durchaus


Ich bin schon lange vom Hilfsprojekt der „World Vision“ total beeindruckt obwohl ich gänzlich ungetauft bin, habe ich heute deshalb dort gespendet und zwei Microkredite vergeben, denn menschenwürdiges leben für alle liegt mir „Heidin“ auch am Herzen und diese Vereinigung hat das mich am meisten überzeugende Projekt .

Der eine Kredit wird eine Frau in Kambodsha unterstützen, den Reisanbau ihres kleinen Unternehmens zu optimieren, der andere wird das Unternehmen einer Frau aus Kenia mit Treibstoff für ihre Sägen versorgen. Diese kleinen Unternehmen zahlen den Kredit dann an World Vision zurück – 93% Rückzahlung aller Kredite können die dort verzeichnen.
Das zurückgezahlte Geld wird im Dorf dann wieder als Kedeit für eine Unternehmen vergeben, so dass, wenn alles so läuft wie geplant, eine Spende vielen Menschen zugute kommen wird – dass niemand dann aus Überlebensgründen seine Heimat  als Armutsemigrant verlassen muss, müsste für viele ein Argument sein, solcherart Spenden zu machen.

Nun kann man auch eine Spende veranlassen, ohne dass man eine Spende zahlt. Man muss nur über einen link seine online-Einkäufe bei zalando, amazon oder oder oder machen und 4% des Kaufpreises gehen als Spende an World Vision.

http://www.clicks4charity.net/charities/worldvision

Man kann auch seine Paybackpunkte dort sinnvoll zum Einsatz bringen, oder  sein Apothekenrezept so einlösen, dass es noch eine kleine Spende ergibt – viele Möglichkeiten, ohne dass es was kostet zu helfen.

http://www.clicks4charity.net/charities/worldvision

SpießbürgerInnen


Mein Leben als Rezitatorin und Dichterin

Nachdem ich vor knapp drei Wochen eine Veranstaltung zu Feminismus und Abtreibung besucht und dokumentiert hatte, von der der Bloggerkollege Tobias Klein wegen seiner Umtriebe (er ist der Teilnahme am Marsch für das Leben und des blogoezesanen Schreibens überführt!) ausgeschlossen wurde, wollte ich heute mit ihm den letzten Teil der lebensschützergegnerischen Veranstaltungsreihe vor dem Marsch für das Leben besuchen. Auf facebook wurde die Veranstaltung Abtreiben, einfrieren, durchscannen. (Queer-)Feministische Positionen zu Reproduktionstechnologien heute beworben:

Reproduktionstechnologien bieten verschiedene Möglichkeiten, Fortpflanzung nicht mehr als „naturgegebenen“ Ablauf zu verstehen, sondern entbinden den Kinderwunsch von heterosexuell gedachten Praktiken. Andererseits werden sie sehr oft als selektive Verfahren genutzt, um ‚unerwünschten“ Nachwuchs auszusortieren. Solche
Technologien sind nie losgelöst von gesellschaftlichen Vorstellungen.
Allen Praktiken ist gemein, dass sie auf die ein oder andere Weise mit der Selbstbestimmung der Frau* über ihren eigenen Körper und ihr eigenes Leben gerechtfertigt werden.
Auf der Veranstaltung wollen wir uns damit auseinandersetzen, ob…

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ausgelesen: Tatort Dorf


Dierses Buch ist im Landwirtschaftsverlag Münster erschienen, was einen Städter vielleicht erstmal  nicht  animiert, es zu lesen, was aber – wenn er an  Kriminalgeschichten und historischen Ereignissen interessiert ist – wirklich ein Fehler wäre.

Dieses Buch hat auch eine interessante Entstehungsgeschichte, die man noch auf der Homepage zur Buch  Tatort Dorf nachlesen kann und die mit ein Grund ist, dass man vom Buch bis zum Schluss gefesselt ist.
Im Buch werden inTatort2 einer Zeitspanne über gut sieben Jahrhunderte insgesamt 27 Kriminalfälle -zumeist aus Westphalen-abgehandelt und es gibt somit einen Einblick in die dortigen Lebensbedingungen der jeweiligen Zeit und in die herrschende Rechtsprechung.

Tatort3

Das Buch ist ansprechend gestaltet und reich illustriert und ich empfinde nicht nur unterhaltsam und bildend, sondern als gutes Grundlagenwerk für jemand, der nach Stoff für einen historischen Krimi sucht.

Ich bin ja ein totaler E-Buchfan, aber für dieses Werk empfinde ich die Buchform angenehm, da es fast schon wie ein Bildband wirkt. Trotzdem würde ich dem Verlag anraten wollen, auf das E-Buchgeschäft nicht zu verzichten und die Wahl der Darreichung dem Leser zu überlassen, denn wenn er auf den sinnlichen Bucheindruck verzichten möchte, hat er Gründe, die nicht den Verzicht auf den Inhalt beinhalten. Wer zum Beispiel einen langen Anfahrtweg zur Arbeit mit der Bahn hat, liest häufig gern, will sich aber nicht mit dem Lesestoff abschleppten. Nur mal so als Hinweis.

Jetzt wünschte ich mir noch einen zweiten Band  der selben Machart mit Historischen Kriminalfällen aus Städten – ob man dafür einen Landwirtschaftsverlag begeistern kann, hängt wohl zu allererst vom Verkaufserfolg von Tartort Dorf ab – einen solchen Erfolg hätte das Buch wirklich verdient.

Tatort