22.September ist Bundestagswahl …


und so viele sagen, sie wissen nicht, wen sie wählen sollen

Naja, geht mir zum Teil ja auch so, persönliche Befindlichkeiten gegenüber Personen und  Voreingenommenheiten gegen gewisse Parteien lassen mich nicht immer gleich erkennen, wo annähernd meine Interessen vertreten werden würde.

Wem es auch so geht, oder wer sich nur mal so informieren möchtest, wo die Unterschiede der Parteien sind, hat hier  eine gute Möglichkeit:

wahl-o-mat

NS

Ich wusste gar nicht, dass es eine Partei „Die Violetten“ gibt …

Die Partei „Die Violetten“ (DIE VIOLETTEN) wurde im Jahr 2001 in Dortmund gegründet. Sie sieht sich selbst als „Vertreter und Sprachrohr von einer wachsenden Zahl von spirituellen Menschen an“. „Spirituell“ meint im Sinne der Violetten „in Liebe, Toleranz und Verantwortung zu handeln und das Göttliche in allem was ist zu sehen“.

In ihrem Parteiprogramm plädieren Die Violetten für eine Neu-Definition des Arbeitsbegriffes und für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Energiepolitisch fordern die Violetten den flächendeckenden Ausbau alternativer Energietechnologien wie Wind- oder Solarenergie. In der Gesundheitspolitik setzen sie sich für mehr Aufklärungskampagnen ein, da „eine Erkrankung immer einen emotionalen oder geistigen Bezug“ habe, das nötige Wissen über den Körper demnach die „beste Prophylaxe“ sei, um das Entstehen von Krankheiten vermeiden zu können. Im Rechtswesen treten sie für eine Reform des Strafvollzuges ein; der Straftäter müsse über seine Tat und ihre Bedeutung aufgeklärt, sein Bewusstsein in Mediationsübungen weiter geschult werden. Der Frieden könne im Zustand der Spiritualität, in dem ein „höher entwickeltes Bewusstsein“ vorliege, am ehesten hergestellt und gesichert werden.

Günther Birkenfeld


Bücherverbrennung 1933

Einer der Autoren, über die sich im Internet nur wenig finden lässt, ist Günther Birkenfeld, geboren am 9. März 1901.  Seine Werke standen 1933 auf der Schwarzen Liste für die Bücherverbrennung. Von 1927 bis 1930 war er Generalsekretär des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller, also kein Schriftsteller, der nur im stillen Kämmerlein agierte. Es war vor allem sein Jugendroman „Dritter Hof links“, mit dem er den Ärger der Nazis erregte. Über sein Engagement vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten ist wenig bekannt, obwohl Birkenfeld sich nach Kriegsende wieder engagierte. (Tatsächlich ein Autor, über den es bei Wikipedia keinen Artikel gibt!)
Nach dem Krieg fungierte Birkenfeld von 1945 bis 1948 als Herausgeber der Jugendzeitschrift „Horizont“ und gründete 1948 zusammen mit Kollegen die „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“. Günther Birkenfeld starb am 22. August 1966 in Berlin.
Werke u. a.
1929 Dritter Hof links
1934 Augustus (1962 unter „Die Ohnmacht des Mächtigen“ erneut erschienen –  Link zur…

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