erzählt für die Woche 05/2009


Die Mohnblume

Gustav Heinrich Gans zu Putlitz

aus: was sich der Wald erzählt

mohnblume

Wir sind im Irrtum, wenn wir glauben, daß die Blumen nichts können als knospen, blühen, duften und verwelken; denn diese Ansicht, so viel verbreitet sie auch sein mag, hat uns doch nur unser eigener Egoismus ausgedrungen, der uns gern weismachen möchte, alles in der Natur sei allein für uns da, und da wir eben nur das äußere Leben der Blumen wahrnehmen könnten, hätten sie auch gar kein inneres. Wie gesagt aber, dem ist nicht so, und wie jede Blume

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Gedicht der Woche 05/2009



Prolog von Was sich der Wald erzählt
von Gustav Heinrich Gans zu Putlitz

Das Märchen

Das waren laute Tage,
Im Streite lag die Welt.
Daß es die Waffen trage,
Hat alles sich gestellt.
Im Kampf sich zu beweisen,
Selbst nicht die Dichtkunst mied.
Das Wort ward Stahl und Eisen;
Zum Schwerte ward das Lied.

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Das Sterntalerprojekt


Heute Abend gehe ich mit einer guten Freundin zu einer Lesung im Cafe Tasso.
Heidemarie Schwermer stellt dort ihr Sterntalerprojekt vor.

Heidemarie Schwermer lebt seit 12 Jahren ohne Geld.

Der Veranstalter beschreibt das Programm folgendermaßen:

Sie ist davon überzeugt, dass die Zeit reif  für einen Paradigmawechsel sei. Mit der  „Gib und Nimm Bewegung“ zeigt sie neue Wege auf, wie und wo kleine Schritte möglich sind.
Angedachte und bereits ausgeführte Projekte werden an dieser Veranstaltung vorgestellt , und gemeinsam soll darüber nachgedacht werden, inwieweit vor Ort etwas übertragbar ist.

Ich habe Heidemarie Schwermer schon im Fernsehen gesehen und meinte damals, dass die Idee zwar nett ist, aber so wie sie das lebt, nicht von jedem gelebt werden kann. Aber sie ist ja auch das „Paradebeispiel“.
Ich bin jedenfalls wohlwollend gespannt, leicht pessimistisch und doch neugierig, ob sie mich mit einer praktikablen Herangehensweise zu „kleinen Schritten“ überzeugen kann.

Ich werde berichten….

Hörbuch: Der Kontrabass


„Der Kontrabass“  – ursprünglich ein Ein-Mann-Stück für das Theater, wurde dann auch in Buchform veröffentlicht. Wenn man es liest, glaubt man schon, den Protagonisten zu hören, so lebendig ist er skizziert.

„Der Kontrabass“ ist toll erzählt, typisch Patrick Süskind.
Zitat:
„Was noch kein Komponist komponiert hat, das schrieb jetzt ein Schriftsteller, nämlich ein abendfüllendes Werk für einen Kontrabass-Spieler.“ (Dieter Schnabel)

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