Interessant gemachter Buchtrailer


ich bin ja auch am überlegen, Buchtrailer zu machen und nach der geeigneten Form zu suchen. Diesen hier finde ich gut gemacht, obwohl das so gar nicht mein Lesefutter-Genre ist. Ich frage mich nur, da die meisten Buchtrailer viel kürzer sind, ob diese Länge beim potentiellen Leser Interesse hervorruft oder nicht. Mich spricht das sehr an, aber ich weiß ja, dass mein Empfinden nicht mit dem der Allgemeinheit immer übereinstimmt.

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Buch-Neuheiten


Demnächst kommen folgende Werke von Patricia Koelle zwischen Buchdeckeln auf Papier heraus; bisher waren sie nur elektronisch zu lesen:
Die Nacht ist ein Klavier
Das Meer in deinem Namen
und
Die eine, große Geschichte

Die Nacht ist ein Klavier und Die eine, große Geschichte habe ich schon als E-Buch gelesen, Die Nacht ist ein Klavier schon gekauft und werde es demnächst lesen – und auch als Buch kaufen, für meine Mum

Chick-Lit und icke


Seit einiger Zeit nutze ich das Prime-Angebot von Amazon – und darf mir nun auch einmal im Monat ein Buch ausleihen, das man sonst kaufen müsste, wollte man es lesen. Allerdings ist das Angebot relativ begrenzt, fast alle Buchtitel, die ich  im Hinterhaupt mit der Anmerkung: würde ich mal lesen wollen zu hängen habe, lassen sich nicht ausleihen. Wählt man also unter denen, die man gar nicht lesen wollte – wenn man gerade Lust auf ein geliehenes Buch hat. Ich hatte, ich meine, wenn das im Prime-Preis mit drin ist, warum nicht auch nutzen und entschied mich nach längerem Suchen für ein Buch, dessen Einband und Titel mir sagte: Ist Gute-Nacht-Lektüre.

kauft man es, kostet es 2,99 € und es ist zwar besser geschrieben, als die Bastai-Liebesromane, die meine Großmutter immer las, aber ansonsten ähnelt es denen.
Hübsche Singlefrau über Dreißig findet endlich den passenden Partner, reichlich Verwicklungen drum herum, Missverständnisse und Schwindelleien, die sich dann doch in Wohlgefallen auflösen. Orte der Handlung sind in Hamburg, in der Redaktion eines Frauenjournals und in einem Brautsalon. Alles nicht gerade Lokalitäten, wo man geistigen Tiefgang erwartet – und somit nicht enttäuscht wird. In einer Rezension stolperte ich über die Bezeichnung Chick-Lit für diese Schreibe, und suchte gleich mal auf wikipedia, ob sich das so definiert, wie ich denke:

Unter Chick-Lit (wörtlich etwa „Tussi-Literatur“, sinngemäß „anspruchslose Frauenliteratur“) versteht man belletristische Literatur, die sich an junge Frauen und Mädchen wendet. Die Bezeichnung stammt aus dem Amerikanischen und setzt sich aus den beiden Wörtern chick und lit zusammen, wobei chick ein umgangssprachlicher und leicht abwertender Begriff für eine junge Frau und lit die Abkürzung für literature, also Literatur ist.
Begriffsgeschichte
Die Chick-Lit hat sich um das Jahr 2000 im englischen Sprachraum etabliert. Als Meilensteine dieser Literaturgattung gelten Schokolade zum Frühstück der Autorin Helen Fieldingund das Buch Sex and the city der Autorin Candace Bushnell, welche als Vorlage für die gleichnamige Fernsehserie diente. In den Romanen dieser Literaturgattung geht es meist um weibliche Hauptpersonen und ihren Freundeskreis im Milieu der konsumorientierten Mittel- und Oberschicht. Das Genre umfasst Komödien, Dramen, Mysteries und Vampirromane.
 

Dieses Genre ist wie ein Himbeerbonbon, rosa, klebrig und ernährungsphysiologisch wertlos; doch wegen seiner Leichtigkeit und Süße trotzdem gern konsumiert.
Jane Austen hatte in ihren Romanen dieses Bedürfnis ebenso bedient, doch durch die sprachlich virtuos geschilderten Verhältnisse und Beschreibung der Charaktere hat sie Literatur von bleibenden Wert geschaffen. Aber wer kann sich schon mit Jane Austen messen? Vielleicht Charlotte Brontë noch. Von den beiden kann niemand behaupten, sie hätten  „Tussi-Literatur“  geschrieben und doch ging es auch ihnen um ein glückliches Ende in Sachen Liebe nach vielen Irrungen und Wirrungen. Irrungen, Wirrungen – das erinnert mich wiederum an Fontane, der durchaus „Tussi-Literaturthemen“ bearbeitete,  doch so  realistisch, das es niemals als „Hühnergeschreibsel“ bezeichnet werden wird, aber ebenso leicht unterhält.

Wikipedia ist Wert, Weltkulturerbe genannt zu werden!


Ha, in der Überschrift steckt die von mir so geliebte Alliteration. Du hast vergessen, was Alliteration ist? Dann  guck doch schnell auf Wikipedia nach.

Wikipedia, dieses Online-Lexikon, das viel mehr als ein Lexikon ist wird von mir wohl täglich genutzt. Informationen über die rätselhafte, schlimme Krankheit meiner Mutter, Informationen über Personen der Zeitgeschichte, über Filme, Musikgruppen oder Autoren, Länder, Städte, Orte, Religion, Geschichte, Chemie, Physik, Biologie, Naturkunde, Mathematik, Grammatik; äußerst selten, dass ich nicht zumindest eine Anregung gefunden habe, die mich weiterbrachte. Oft bediene ich mich auch hier auf dem Blog der Artikel von Wikipedia, meine Sammlung von Biografien der Märchensammler wäre ohne Wikipedia ein ärmliches Erwähnen von Namen und Ländern, vielleicht noch Jahreszahlen, vielleicht.

Die Idee, die hinter der Gründung von Wikipedia steht, war eine zutiefst demokratische, nämlich die, jedem Menschen das gesamte Wissen der Menschheit zugänglich zu machen. Anfangs von  „Bildungsträgern“ belächelt und gern als fehlerhaft diffamiert, hat sich Wikipedia länderübergreifend innerhalb von 10 Jahren zur größten Wissenssammlung der Menschheit entwickelt. 

Seit einiger Zeit gibt es die Initiative, durch die UNESCO Wikipedia zum Weltkulturerbe erklären zu lassen.

Hier die FAQs des Vereins Wikimedia Deutschland:

Wir haben eine Sammlung der häufigsten Fragen zum Projekt zusammengestellt.

Warum UNESCO?

Wikipedia ist ein internationales Projekt und als solches haben wir auch die Idee aufgesetzt.Das erfolgreichste Übereinkommen, das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz des Kultur- und Naturerbes verabschiedet worden ist, ist das UNESCO Weltkulturerbe. Über 180 Staaten haben das UNESCO-Übereinkommen von 1972 zum Schutz des Welterbes unterzeichnet. Kein anderes Programm der UNESCO findet in der deutschen Öffentlichkeit so große Aufmerksamkeit wie das Welterbe.

Der Standort der Wikipedia ist die USA. Betreiber der Wikipedia ist die Wikimedia Foundation – ist die Aktion mit der WMF abgestimmt?

Die Idee ist zwar in Deutschland entstanden, wir wollen es aber zu einem internationalen Projekt ausarbeiten. Während der Wikimedia Chapters Conference haben wir die Idee präsentiert und uneingeschränkt positive Reaktionen erhalten, so dass heute bereits feststeht, dass sich viele Wikimedia Chapter beteiligen werden. Die Wikimedia Foundation ist selbstverständlich über das Projekt informiert.

Was ist der Nutzen für Wikipedia?

  • Wertschätzung für Wikipedianer
  • erhöhte Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit
  • Information und Aufklärung über Freies Wissen
  • Sensibilisierung und Bewußtsein für den richtigen und kritischen Umgang mit Freiem Wissen
  • Freies Wissen und Zugang zu Freiem Wissen schützen

Welche Weltkulturerbe-Kriterien erfüllt Wikipedia?

Auch wenn Wikipedia einige der vorgegebenen UNESCO-Kriterien erfüllt und beispielsweise „ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft darstellt“ so geht es uns nicht rein um die Erfüllung einzelner der Kriterien, sondern um die gesamte Idee der größten von Menschen geschaffenen Wissenssammlung als Gemeinschaftsprojekt. Wikipedia ist nicht nur für das Internet die Erfolgsgeschichte und Beispiel für einen Kulturwandel im Umgang mit Freiem Wissen – deshalb gehört es unserer Meinung nach in die Riege der schützenswerten Kulturgüter.

Was genau soll denn geschützt werden?

Die größte sich ständig weiter entwickelnde Wissenssammlung, an der jeder teilnehmen und mitarbeiten kann. Und der Freie Zugang dazu, frei von Werbung und die Freie Nutzung.

Warum direkt an die UNESCO, nicht über den formalen Weg?

Der formale Weg dauert Jahre und geht nur über Nationalstaaten. Diesen werden wir auch gehen, denken aber, dass die Petition unser Anliegen besser verdeutlichen kann.

Welche Ziele werden mit der Initiative verfolgt?

Wir wollen Bewusstsein und Akzeptanz schaffen, Aufmerksamkeit erhöhen und über Freies Wissen aufklären.

Zur Pedition geht es hier

einen interessanten Literaturblog hier auf WordPress gefunden


Dieser Blog heißt : Die besten Bücher der Welt und seine Linkadresse geht: http://www.100-beste-bestseller-buecher.de/

Mir gefällt daran sehr, dass er sich nicht nur mit der gegenwärtigsten Gegenwartsliteratur im deutschen Buchhandel beschäftigt und auch über Tellerränder schaut, wie der Beitrag über Weltliteratur und die Beiträge

demonstrieren. Schöner Anfang, kann ich da nur feststellen und den „Machern“ ganz eigennützig weiterhin so gutes Gelingen wünschen.

Lässt sich Kindsmord denn wirklich nicht verhindern (2)


Auch das Landgericht Rottlingen hatte im April 2013 über eine Kindsmörderin zu richten.

Eine 25- jährige Frau aus dem kleinen, beschaulichen Örtchen Aldingen, Kreis Tuittlingen, Mutter dreier Kinder, wurde angeklagt, weil nach wochenlanger Vernachlässigung ihre einjährige Tochter starb. Die Staatsanwaltschaft beantragte sechs Jahre Haft für die Mutter.

Die Frau soll  ihrer Tochter und ihren beiden anderen Kindern wochenlang nicht genug zu Essen gegeben und sich kaum um sie gekümmert haben, so die Aussage des Staatsanwalts in seinem Plädoyer vor dem Landgericht Rottweil. Pfingsten 2012 ist die Einjährige völlig entkräftet gestorben. Das sei Totschlag durch Unterlassen. Es müssen schlimme Zustände gewesen sein, in denen die drei Geschwister lebten. „Die Wohnung war vollkommen vermüllt und verwahrlost“, berichtete der Staatsanwalt.
Die Mutter habe die Nächte oft bei ihrem Freund verbracht. Ihren achtjährigen Sohn habe sie unter Androhung von Strafe gezwungen, seine beiden ein- und zweijährigen Geschwister zu versorgen. Windeln wechseln, Essen machen, den Haushalt führen – der Junge sei völlig überlastet gewesen. Zumal es außer trockenem Toastbrot wochenlang nichts zu Essen gegeben habe. Der Kühlschrank sei zwar voll – die meisten Lebensmittel darin aber längst verdorben gewesen, so der Staatsanwalt. Laut Obduktion habe das Kind drei bis vier Wochen lang viel zu wenig zu essen gehabt. Am Ende habe sie kaum noch Muskeln gehabt, ihre Rippen seien sichtbar hervorgetreten, die Augen waren eingefallen. Als der achtjährige Sohn die Mutter auf den Zustand des Mädchens aufmerksam machte, habe sie ihm verboten, über all das zu reden. „Ihr war bewusst, dass sie ihre Kinder vernachlässigt“, sagte der Staatsanwalt. In der Nacht, als die Kleine starb, war die Mutter bis in den frühen Morgen hinein tanzen. Er forderte sechs Jahre Haft für die Frau, die während des ganzen Plädoyers weinte. Bei dem Urteil wird es nicht nur um den Tod des Mädchens gehen. Der Achtjährige, der seine kleinen Geschwister versorgen sollte und den Tod seiner Schwester hautnah miterlebte, musste anschließend acht Monate lang in einer psychiatrischen Klinik behandelt werden. Auch das wird in das Urteil eingehen.
So zum Fall selbst, schlimm. Aber, wo waren hier die Nachbarn, Bekannten, Lehrer des Achtjährigen? Soll so etwas in einem kleinen Ort ganz unbemerkt geschehen, kann ein achtjähriges Kind so eine Belastung unbemerkt tragen? Fällt niemanden die Verwahrlosung auf, der die Kinder ausgesetzt waren? 

Expedition Grimm


Im Online-Magazin für Geschichte, betrieben von Wolfgang Schwerdt und Manfred Gindle fand ich folgenden Artikel:

Expedition Grimm.

Für Grimm-Freunde interessant – diese Ausstellung möchte ich gern besuchen – und natürlich auch das Begleitbuch erwerben