e-book-Empfehlung (4)


und  mit einem Klick aufs Bild kann man für     4,87 € den Märchenroman „Ich bleib dann mal da“ von Antonia Stahn herunterladen, den ich hier schon besprochen hatte.
Er eignet sich für Kinder ab 12 Jahren und für Erwachsene gleichermaßen, in ihm handeln „richtige Menschen“  in „realistischer Umgebung“ mit „echten Problemen“, keine Scheibenweltwesen, keine Vampire oder Wehrwölfe – nur etwas „Hilfe von oben“
macht aus Realität mit Humor und Herzblut geschriebene Fantasy.

e-book-Empfehlung (3)


Regio-Krimi heißt es hier , aber das Thema Kindesmissbrauch ist leider überregional und in allen Schichten der Gesellschaft  ein Problem.
Spannend erzählt , weil Antonia Stahn hier mit diesem Thema  nicht „mit der Tür ins Haus fällt“.

Und der Preis ist ja wohl unschlagbar …

ein klick auf Bild und man kann es sich für 0,99 € herunterladen.

e-Book-Empfehlung (2)


Urlaubslektüre pur – sind die Geschichten von Patricia Koelle,
mit einem klick aufs Bild bei amazon erhältlich und  nett der Preis –  3,98 €
belasten nicht das Urlaubskonto, erhöhen aber den Erholungsfaktor.

e-book-Empfehlung (1)


Vor Zeiten hatte ich schon mal diesen
Reisebericht empfohlen,
nicht weil er sprachlich besonders ist,
aber weil der Inhalt ungemein interessant
ist und reich bebildert.

Jetzt gibt es diesen Reisebericht im Kindle-shop von Amazon zu einem angenehm annehmbaren Preis von 3,98 €, ein Klick aufs Bild und man ist bei amazon…

aus der Brauchtumsmappe: Der Muttertag


Immer am zweiten Sonntag im Mai ist Muttertag. Dieses Jahr ist das der 8. Mai. An diesem   Feiertag  wird die Mutter und die Mutterschaft geehrt, kurzum, Mütter und Ehefrauen und andere Partnerinnen, die Kinder geboren haben, bekommen Blumen geschenkt, oder Pralinee oder Parfüm oder oder… Ein kleines Dankeschön für Liebe und Pflege.

In der DDR wurde dieser Tag offiziell nicht gefeiert, da hatte der Internationale Frauentag, welcher immer am 8. März ist, auch diese familiäre Komponente der Mutter zu danken. Der Muttertag im Mai war geradezu verpönt, weil dieser Festtag von den Nationalsozialisten für ihr germanisches Rassengedönz  missbraucht wurde und 1933 zum  offiziellen Feiertag  und 1934 als „Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter“ mit fast  religiös anmutenden Feierlichkeiten begangen wurde. „Heilig soll uns sein jede Mutter deutschen Blutes“.

Die Krönung des Ganzen war dann Weihnachten 1938 die Einführung das Ehrenkreuz der Deutschen Mutter , das dann am Muttertag  – 21. Mai 1939 – zum ersten Mal verliehen wurde als „sichtbares Zeichen des Dankes des Deutschen Volkes an kinderreiche Mütter“.

Gruslig, nicht wahr? 4,7 Millionen „Mutterkreuze“ sollen bis September 1941 verliehen worden sein, aber nur an reichsdeutsche Mütter, die einen „Ariernachweis“ vorlegen konnten und deren Kinder „erbgesund“ waren.

Lange Zeit glaubte ich, der Muttertag sei eine Erfindung der Nazis gewesen, aber durch die Beschäftigung mit der Bürgerlichen Frauenbewegung entdeckte ich, dass sein Ursprung   in der englischen und amerikanischen Frauenbewegung liegt und dort bald zur Friedensbewegung wurde, 1870 gründete Julia Ward Howe eine Mütter-Friedenstag-Initiative unter dem Leitmotiv peace and motherhood , mit dem Ziel, dass Söhne nicht mehr in Kriegen geopfert werden sollen.

Als Begründerin des heutigen Muttertags gilt  Anna Marie Jarvis, eine Methodistin,  welche zum Gedenken an ihre Mutter am 12. Mai 1907 ein Memorial Mothers Day Meeting durchführte und auch im folgenden Jahr, wiederum am zweiten Maisonntag, in ihrer Kirche allen Müttern eine Andacht widmete und dabei  500 weiße Nelken als Ausdruck ihrer Liebe zur verstorbenen Mutter vor der Kirche an andere Mütter austeilen ließ. Von nun an war ihr Ziel,  einen offiziellen Mutterehrentag zu schaffen. Sie schrieb deshalb Unmengen Briefe an Politiker, Geschäftsleute, Geistliche und Frauenvereine. Diese Initiative entwickelte sich rasant und schon 1909 wurde der Muttertag in 45 Staaten der USA gefeiert. 1912 wurde eine Mother’s Day International Association gegründet mit dem Ziel, den Muttertag auch international zu verbreiten . Am 8. Mai 1914 erließ der US-Kongress die Joint Resolution Designating the Second Sunday in May as Mother’s Day.

Das Makabere an der Sache ist, dass Anna Marie Jarvis es später wegen der  Kommerzialisierung des Muttertags bereute, diesen ins Leben gerufen zu haben und  von da an  sich für die Abschaffung des Feiertages einsetzte.

Nachdem England den mothering day übernommen hatte, verbreitete sich der Feiertag 1917 in der Schweiz, 1918 in Finnland und Norwegen, 1919 in Schweden, ab 1923 in Deutschland und 1924 in Österreich.

Ausmalbild mit viel Herz

In Deutschland wurde der Muttertag 1922/23 durch den Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten „Ehret die Mutter“ in den Schaufenstern etabliert und – betont unpolitisch – als Tag der Blumenwünsche gefeiert.

In der Bundesrepublik Deutschland wird der Muttertag seit 1949 am 2. Maisonntag begangen. Er ist nicht gesetzlich verankert, sein Datum wurde durch Übereinkünfte von Wirtschaftsverbänden festgelegt. Dieser 2. Maisonntag brachte manchmal Terminüberschneidung mit dem Pfingstsonntag und somit Probleme mit den gesetzlichen Öffnungs- bzw. Schließtagen. Aber ich glaube, das haben die jetzt im Griff durch ein gelockertes Gesetz für die Ladenöffnungszeiten (Ladenschlussgesetz???)

Da sich der Muttertag auch für mich entnazifiziert hat, finde ich, es ist ein schöner Feiertag und es geht für mich ganz  in Ordnung, den Internationalen Frauentag UND den Muttertag zu begehen – und Blumenhändlern und Gastronomen gönne ich gern ein mehr an Umsatz wegen dieser Tage.

noch aktuelle Sachfahndungen der Kriminalpolizei


Sachfahndung

Diebstahl von drei Bildern des Künstlers Wieland Zeitler

So./Mo., 09.01.11 – 10.01.11 Berlin-Neukölln

Nachdem der Künstler, Wieland Zeitler, seine drei Bilder für eine Auktion in Berlin zugunsten eines Kinderhilfswerks in Polen gespendet hatte, wurden diese durch bisher unbekannt gebliebene Täter in der Zeit von 09.01. – 10.01.2011 aus einer Kultureinrichtung in Berlin-Neukölln gestohlen.

454 _ 1

Künstler:
Wieland Zeitler
Technik:
C-Druck (Großdruck auf Fotopapier)
Maße:
70 x 125 cm
Signatur:
Rückseite
Wert:
ca. 3000,–€

454 _ 2

Künstler:
Wieland Zeitler
Technik:
C-Druck (Großdruck auf Fotopapier)
Maße:
77 x 124 cm
Signatur:
Rückseite
Wert:
ca. 3000,–€

454 _ 3

Künstler:
Wieland Zeitler
Technik:
C-Druck (Großdruck auf Fotopapier)
Maße:
121 x 89 cm
Signatur:
Rückseite
Wert:
ca. 3000,–€

Die Kriminalpolizei fragt:

Wo ist /sind diese /dieser Gegenstand aufgefallen bzw. wem wurde er zum Kauf, Tausch oder als Pfand angeboten?

Hinweise bitte an die sachbearbeitende Dienststelle, jede andere Polizeidienststelle oder senden Sie uns eine E-Mail: fahndung@polizei.berlin.de

Sachbearbeitende Dienststelle:
Der Polizeipräsident in Berlin
LKA 454
Tempelhofer Damm 12
12101 Berlin
Sachbearbeiterin: KHK’in Isenberg
Telefon: (030) 4664 – 94 54 06
Telefax: (030) 4664 – 94 54 99
Vorgangsnummer: 110224-1035-023125

Diebstahl von 22 Blättern des Künstlers Bruno Voigt

Dienstag, 15.02.2011, Berliner Galerie

Am 15.02.2011 entwendete ein englisch sprechendes Pärchen die Arbeiten des Künstlers Bruno Voigt im Wert von ca. 132.000,–€, nachdem sich diese als Investoren aus Armenien vorgestellt hatten.
Die Blätter in farbigen Kreiden, Feder und Aquarell/Tusche sind jeweils mit „V“ monogrammiert, waren aus den Jahren 1928 – 1941 und haben unterschiedliche Maße (DIN A3 bis DIN A2).

Die Kriminalpolizei fragt:

Wo sind diese Arbeiten/Zeichnungen aufgefallen bzw. wem wurden sie zum Kauf, Tausch oder als Pfand angeboten?

Hinweise bitte an die sachbearbeitende Dienststelle, jede andere Polizeidienststelle oder senden Sie uns eine E-Mail: fahndung@polizei.berlin.de

Sachbearbeitende Dienststelle:
Der Polizeipräsident in Berlin
LKA 454
Tempelhofer Damm 12
12101 Berlin
Sachbearbeiterin: KHK’in Isenberg
Telefon: (030) 4664 – 94 54 06
Telefax: (030) 4664 – 94 54 99
Vorgangsnummer: 110216-1621-026077