Ri-ra-Rutsch, wir fahren ins neue Jahr


Märchenerzählen1

wünsche ich allen Lesern 

Einen Guten Rutsch ins neue Jahr – Guter Rutsch? Spielt das auf winterliches Glatteis an?
Wikipedia zeigt:
Zum Ursprung der Phrase gibt es alternative Erklärungsansätze. Zum einen die Ansicht, dieser Ausspruch sei jiddischen Ursprungs und über die Vermittlung des Rotwelschen ins Deutsche gelangt.Ein anderer Erklärungsansatz ergibt sich durch die schon in älteren Wörterbüchern zu findende übertragene Bedeutung des Verbs „rutschen“ als „reisen“ und der Substantive „die Rutsche“ und „der Rutsch“ für „das Reisen“ oder „eine Fahrt“.
Ich hänge auch der These an, dass es sich bei der Bezeichnung um die Reise dreht, denn mir ist noch der  Tradition gewordene Aberglaube bekannt, dass man ein“Gesundes Neues Jahr“ nur in diesem neuen Jahr wünscht und bis dahin – einen „Guten Rutsch“.
Unglück brächte es, vor der Zeit das Gesunde Neue Jahr zu wünschen. Abergläubig bin ich nicht, wohl aber traditionsbewusst,  wünsche Euch nur Glück – mir auch, deshalb: Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr

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Kindle-Gratistage bis zum 06.01.2013


Auf amazon werden bis zum 06.01. täglich ein Verlags-E-Buch an die Leser verschenkt. Da hat man seine Anschaffungskosten für den Kindle schnell raus. Lohnt sich, täglich mal auf die Seite zu schauen, ob es einen reizen könnte (mich reizt vieles, außer diese Elfenkriege und Vampirfantasierereien)

Mehr dazu hier:  www.kindlepost.de

200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm


Am 20.12.1812 erschien die erste Ausgabe der Märchensammlung der Brüder Grimm. Auf wikipedia findet man mit dem Suchbegriff: Kinder – und Hausmärchen eine gute Aufstellung der wesentlichen Informationen dazu, derer ich mich aus Zeitgründen für diesen Beitrag hier auch überwiegend bediente.

Angeregt wurden die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm zu dieser Sammlung von Clemens Brentano, welcher auf der Suche nach volkstümlichen Liedern für die Sammlung Des Knaben Wunderhorn war. Der Kontakt entstand über  Friedrich Carl von Savigny, Jacob Grimm studierte bei ihm und arbeitete zu dem Zeitpunkt  in der Kasseler Bibliothek. Die Brüder Grimm  begannen ab 1806 , für Brentanos Sammlung Lieder und später auch Märchen aus literarischen Werken herauszusuchen.
Als Vorgabe für die ideale Märchenform, nach der zu suchen ist, nannte Brentano seine Bearbeitung von Von dem Mäuschen, Vögelchen und der Bratwurst und Von dem Tode des Hühnchens, sowie Runges Märchen Vom Fischer und seiner Frau und Vom Wacholderbaum. Er riet ihnen auch, die mündliche Erzähltradition zu erforschen.

Die handschriftliche Urfassung

Jacob Grimm schickte Brentano am 17. Oktober 1810 48 Texte, die dieser aber nicht nutzte. Insgesamt war die Sammlung etwas größer, da er Brentano bereits vorliegende Texte nicht erneut abschrieb. Jacob Grimm hatte die Texte sortiert und 25 selbst niedergeschrieben, Wilhelm 14 und verschiedene Gewährsleute sieben. Von der sogenannten handschriftlichen Urfassung stammten wohl 18 Stück aus literarischen Quellen (einschließlich der 2 Texte Runges), 16 von den Geschwistern Hassenpflug, 14 von Familie Wild, 6 von Friederike Mannel, 2 von der Frau des Marburger Hospitalvogts und 1 von den Geschwistern Ramus. Die mündlich beitrugen, waren durchwegs etwa gleichaltrige junge Frauen aus dem bürgerlichen Milieu, bis auf zwei von der Apothekersfrau Wild nachgewiesene Texte (Strohhalm, Kohle und BohneLäuschen und Flöhchen).

Die Erstauflage

Da Brentano das angeforderte Material nicht nutzte, führten Jacob und Wilhelm Grimm  die Sammlung in eigener Regie weiter, wobei sie Notizen zu Gewährspersonen und Aufnahmedaten nun genauer führten. Die Geschwister Hassenpflug und Wild waren ihre ergiebigsten Quellen. Dem Bild hessischer Volksüberlieferung am nächsten kommt noch der pensionierte Dragonerwachtmeister Johann Friedrich Krause. Er ist der älteste Beiträger überhaupt.
Jetzt war es Brentanos Freund, Achim von Arnim, der die Brüder Grimm auf weitere Texte hinwies, u. a. Die Sterntaler, und sie 1812 zur Publikation animierte. Das Buch sollte preiswert sein und zur Mitarbeit anregen. So wurde auch fragmentarisches Material abgedruckt mit Anmerkungen direkt unter den Texten. Die ersten Exemplare erschienen am 20. Dezember 1812, der größte Teil im März 1813 in einer Auflage von 900 Stück bei Verleger Georg Andreas Reimer in Berlin.
Es war zu Verzögerungen gekommen, da der Text von Der Fuchs und die Gänse verloren gegangen war. Außerdem führten Reimers Eingriffe in Runges Texte zu Spannungen.

Insgesamt erfuhr die Sammlung eine stete Erweiterung und Textbearbeitung bis zur siebten Auflage 1857, genannt letzter Hand, weil es seit dem keine Bearbeitung durch die Brüder Grimm mehr gab.

Der WDR zeigte auf seiner Homepage sogar mein erstes Grimm-Märchenbuch, das hatte ich irgendwann totgeliebt und kaputtgelesen, aber es bleibt mir auf ewig im Hirn und Herzen.

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Ein 733 Seiten langer Roman von Jürgen Magister. In der Produktbeschreibung steht: „Katharsia“ war nominiert für den phantastischen Literaturpreis SERAPH 2012 in der Kategorie „Bestes Debüt“.Mal sehen, ob es die Nominierung verdient hatte, die Beschreibung liest sich lesenswert.

für Fantasyfreunde ein dicker Romanband 1 ( 832 Seiten) von Wolfgang Holbein

für Leute, die es lieber besinnlich und realistisch wünschen, ein dünner Romanband 1 von Patricia Koelle


Dr. Mutti

Es war zu erwarten, dass nach dem Amoklauf an einer Primary School einer amerikanischen Kleinstadt auf Schock, Trauer, Unverständnis und Betroffenheit Analysen folgen würden, Gesellschaftskritik, eine Diskussion des Waffenrechts, psychologische Überlegungen. Dass es Anlass sein würde, über die schlimmen Folgen des Feminismus in Deutschland zu sprechen, das ist dagegen eine Überraschung.

Der Tagesspiegel hat heute eine Gesellschaftsanalyse des Soziologen Walter Hollstein veröffentlich, der angesichts der Tragödie von Newtown nicht wie viele andere sprach- und ratlos ist, sondern mit einer einfachen Erklärung aufwartet: Amokläufer sind immer männlich – also muss Männern in ihrer Kindheit etwas Schreckliches zugefügt werden – wer sollte so etwas tun? – Frauen natürlich. Schlimmer noch: Feministinnen!

Ausbuchstabiert wird das von Hollstein folgendermaßen: Jungen seien in unserem Schulsystem systematisch benachteiligt: sie würden zu unwürdigen „weiblichen“ Tätigkeiten und Verhaltensweise gezwungen, wie etwa dem Malen von „Schmetterlingsbildern“ und Lesen von „Bienengeschichten“. (Warum Insekten als Thema weiblichen Menschen vorbehalten sein sollten…

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Ich bin Autistin - Asperger-Syndrom bei Frauen

Es ist schrecklich, was gestern in den USA an einer Grundschule geschehen ist. Ein junger Mann hat bei einem Amoklauf 27 Menschen – darunter viele Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren – getötet und am Ende dieser unvorstellbaren Tat sich selber erschossen. Unbegreiflich, wie ein Mensch zu einem solchen Verbrechen fähig sein kann. Weil die Menschen begreifen wollen, suchen sie nach einer Erklärung, nach dem „Warum“?
Und dann steht es plötzlich in nahezu allen Medienberichten:
„Der Täter war Autist. Er litt am Asperger-Syndrom.“
So weit ich informiert bin, sind das bisher nur Vermutungen. Vermutungen, die lediglich aus dem Verhalten des Amokläufers geschlossen werden. Aber sie verbreiten sich schnell. So schnell, dass sie nicht mehr aufzuhalten sind. Überall liest man, dass der Täter emotionslos war, kamerascheu. Dass er wenig sprach und von Klassenkameraden als unauffälliger Einzelgänger beschrieben wurde.

Macht ihn das zum Autist?
Und – macht ihn das zu…

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