Ostsee auf Bildern und zum lesen


sanddorn

Möwe

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Ich hatte gerade meine Urlaubsbilder gesichtet und einige davon bei Pixabay eingestellt, um sie auch anderen Bloggern zur Verfügung stellen zu können.
Nicht alle meine Fotos entsprechen den Qualitätsanforderungen der Seite, so auch diese drei Fotos hier nicht, aber ich mag sie trotzdem und es entstehen wieder Urlaubsgefühle,  wenn ich sie ansehe, denn genau SO war es auf Rügen und Hiddensee in diesem Oktober.

Diese Urlaubsempfindungen hatte ich  aber auch beim Lesen des ersten Bandes der  Ostsee-Triologie „Das Meer in deinem Namen“ geschrieben von Patricia Koelle, die  das Meer liebt und so sinnlich beschreiben kann.
Ihre Bücher bezeichnet sie selbst sehr treffend als Wellness-Literatur. Und ihre Art zu erzählen ist auch eine besondere, denn sie kann den Dystopien, Krimis, Thriller und Horrorgeschichten nichts abgewinnen und setzt mit ihrer Art zu Schreiben  diesen Gattungen etwas entgegen, in dem das Böse keinen Raum bekommt und dafür die kleinen hübschen Momente des Alltags desto mehr – das zu lesen kann wirklich Wellness für die Seele sein und ist wunderbar dafür geeignet, den Tag ausklingen zu lassen.
Ich will aber nicht verschweigen, dass es neben den vielen lobenden auch ein paar  Rezensionen  von Lesern gibt, die mit ihrer besonderen Wahrnehmung nicht klarkommen und es als Kitsch und Langeweile abtun.
Ich hatte – wie die meisten Leser – Freude am Text und habe mich jeden Abend auf die Erlebnisse und Eindrücke der Heldin Charly gefreut, auch wenn ich immer noch der Meinung bin, dass die Stärken von Patricia Koelles Erzählweise besonders im Genre Kurzgeschichten zum Ausdruck kommen kann.
Doch da die Kurzgeschichten  beim Lese – Publikum gerade nicht gefragt sind wäre es schade gewesen, wenn sie für den Grabbeltisch oder gar nicht mehr schreiben würde. So ist  hat sie das Romangenre um eine geradezu lyrische Variante bereichert, den man nicht im Stück verschlingt, sondern täglich in kleiner Dosis genießt.