Ausmalbilder sind bei großer Hitze


ausmalen

eine Möglichkeit, kleine Kinder im Haus zu beschäftigen, ohne dass sie das Empfinden haben, sie werden eingesperrt.

Hier meine immer überaktive Zoé mit einem Bild aus „Elche und Trolle“. Wie man sieht, hat sie schon Spaß am malen, auch wenn sie das Märchen erst in zwei Jahren verstehen wird.

Die Bilder findet man hier

zwar keine Zeit zu bloggen, doch zum lesen immer mal


denn neben vielem anderen Pflichten, die Vorrang haben, bedarf meine Küche gerade alle Aufmerksamkeit. Sie benötigt (wie ich) mehr als eine Auffrischung, eher eine Grundsanierung. Altes raus und runter,Neues ran und rein. Zur Zeit sieht es in meiner Wohnung verdammt ungemütlich aus, aber ich bin irgendwie mitteilsam veranlagt und hoffe, heute Abend schon anderes zu sehen. Himmelblaues, das mag ich für Küchen – das helle Blau hat so was sauberes…

Küche1

Hellblau, da fällt mir das schönes Buch ein, das ich zur Zeit abends  lese und von dem es augenblicklich eine kostenlose Leseprobe gibt, später wird sie 0,89€ kosten, wenig Geld, gute Unterhaltung.

wer meinen Lesegeschmack teilt, kann sich die 0,89 € sparen und gleich für 6,99 € den ganzen Roman kaufen, kauft er dann ja sowieso

 

 

Fortsetzung hier

Ein NERD, was ist das eigentlich ?


laut wikipedia:

Nerd [nɜːd] (engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Schwachkopf, Fachidiot) ist ein gesellschaftliches Stereotyp, das besonders für in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen steht. Manchmal wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient (IQ) als begleitende Eigenschaft genannt. Am häufigsten sind Computerenthusiasten gemeint. Während der Begriff ursprünglich negativ, insbesondere im Sinne von sozialer Isolation, besetzt war, hat er sich in Internetcommunitys und unter Computerspielern und -freaks zu einer selbstironischen Eigenbezeichnung gewandelt.

Unter Jugendlichen ist es teilweise angesagt, sich einen Nerd-Anschein zu geben, und Brillen mit Fensterglas haben Konjunktur.

Da der Begriff in seiner Wertigkeit so eine Wandlung erfahren hat, hatte ich mal nach seinen Wurzeln gesucht und diesen schönen Beitrag gefunden, der fast alles beinhaltet, was ich über den Begriff Nerd gefunden hatte

ein E-Buch titelt sogar:

Was ist Frauenliteratur ?


Erste Betrachtungen zu den Wassermannthesen „Die Frau als Literat“

„Oh.oh“ musste ich machen, als ich die Ausführungen von Jakob Wassermann über „Die Frau als Literat“ las. Jakob Wassermann (* 10. März 1873  † 1. Januar 1934 ) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller. Er zählte zu den produktivsten und populärsten Erzählern seiner ( der wilhelminischen) Zeit.

Ich schätze Jakob Wassermann als Autor durchaus, aber hier fragte ich mich doch, was hat ihn dazu bewegt, so unspezifiziert Literatur, die von Frauen geschrieben wurde, herabzuwürdigen, in dem den Frauen die Fähigkeiten zur Literatur als – naturgegeben nicht vorhanden, weil gebärfähig – abzusprechen. Diese Abneigung gegen schreibende Frauen zeigte unter anderem schon der Philosoph Johann Gottlieb Fichte (* 19. Mai 1762 ; † 29. Januar 1814 ), welcher verächtlich von der »Begierde der Weiber, Schriftstellerei zu betreiben« sprach.
Im 19. Jahrhundert entstanden die  Begriffe „Frauenliteratur“ und „Frauenroman“ und auf wikipedia steht zum Begriff „Frauenliteratur“:

Der Begriff Frauenliteratur bezeichnet ein Genre sowohl belletristischer als auch essayistischer Literatur, die – im weitesten Sinne des Begriffs – als ‚Literatur von Frauen und/oder über Frauen und/oder für Frauen‘ beschrieben werden kann.
Mit Blick auf die äußerst wechselhafte, von  literaturwissenschaftlichen und feministischen Paradigmen abhängige Begriffsgeschichte allerdings kann keines dieser Kriterien als vollkommen verbindlich aufgefasst werden.

Die Begriffe „Frauenliteratur“ und „Frauenroman“ etablierten sich als feuilletonistische und buchhändlerische Kategorien im ausgehenden 19. Jahrhundert, als vermehrt Autorinnen erschienen, die die Schriftstellerei nicht mehr als reinen Brotberuf auffassten, sondern einen künstlerisch ambitionierten Ausdruckswillen mit ihrem Schaffen verbanden.
In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Etikett „Frauenroman“ als Verkaufsschlager entdeckt, zahlreiche Verlage brachten Romanreihen unter Titeln wie „Frauen-Romane“, „Der gepflegte Frauen-Roman“ u. ä. heraus, und der Begriff wurde nahezu synonym mit „Heft- oder Groschenroman“ und „Trivialliteratur“.

Eine doppelte Wandlung erfuhr der Begriff in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Zum einen wurde er zu einem unscharfen Allgemeinbegriff erweitert, der fast alles bezeichnete, was in irgendeiner Art und Weise ‚mit Frauen zu tun‘ hatte, beispielsweise auch Fontanes sogenannte „Frauenromane“, Jugendbücher und Pensionatsgeschichten wie Emmy von Rhodens Der Trotzkopf, die Schriften der mittelalterlichen Mystikerinnen oder auch moderne Lebenshilfe- und Ratgeberliteratur. Mitunter wurde sogar alle unterhaltende Romanliteratur des 19. Jahrhunderts als „Frauenliteratur“ bezeichnet, gemäß der – inzwischen revidierten – literatursoziologischen Auffassung, dass Romane ausschließlich für Frauen produziert und auch nur von diesen gelesen worden seien.
Zum anderen wurde der Begriff im Kontext der „Neuen Frauenbewegung“ in den 1960er bis 80er Jahren teilweise verengt auf feministisch-emanzipatorisch ausgerichtete Werke, sei es belletristischer oder essayistischer Art.

Will man einen ungefähren allgemeinen Trend der Begriffsentwicklung im Laufe des 20. Jahrhunderts festmachen, so kann man vielleicht sagen, dass der Begriff heute eher von Autorinnen geschriebene Literatur, in früheren Jahrzehnten eher Literatur mit weiblichen Protagonisten bezeichnet(e).

Heute werden retrospektiv auch Autorinnen des 18. Jahrhunderts (wie z. B. Sophie von La Roche und Therese Huber), der Romantik (wie z. B. Sophie Mereau), des Jungen Deutschland und des Vormärz (wie z. B. Fanny Lewald und Louise Otto-Peters) und die zahlreichen Roman- und Novellenproduzentinnen des bürgerlichen Realismus als „Frauenliteratur“ kategorisiert.

Eine Kanonisierung paradigmatischer Autorinnen des 20. Jahrhunderts (nicht nur deutscher Sprache) wurden durch die ab den 1980er Jahren erscheinenden Reihen „Die Frau in der Literatur“ und „Das Jahrhundert der Frau“ in den Verlagen Ullstein und Suhrkamp befördert.