Nutzlose Leiden…


Ich wünschte mir eine Welt ohne Kriege.
Ich wünschte mir, dass es Gewalt gegen Frauen nicht gäbe.
Ich wünschte mir Eltern, die ihren Kindern keinen Schaden zufügen.
Ich wünschte mir Respekt vor der fühlenden Kreatur.
Ich bin mir sicher, dann wäre diese Welt ein Stück mehr ein Paradies,
und alle trotzdem vorhandenen Probleme leichter zu händeln.

Dem Menschen wurde es mit der Technisierung der Gesellschaften  leicht gemacht, das rechte Maß zu missachten, niedere Empfindungen wie Gier und Geiz auszuleben scheint nun erstrebenswert, Hass und Neid verständlich und gedankenloser Umgang mit Lebendigen zwingend notwendig.
Dieser gedankenlose Umgang ist der Grund, warum ich mich im Tierschutz engagiere, Respekt vor allen fühlenden Wesen einzufordern ist mein Anliegen. Respekt, der dem Menschen eigentlich im Wesen liegt, weshalb religiös verbrämte oder wissenschaftlich nicht mehr haltbare  Begründungen für eine Berechtigung der Verstöße herangezogen werden.

Das neueste Beispiel solcher Gedankenlosigkeit, die auf Laster, in dem Falle der Gier in Form von Profilierungssucht wurzelt:
Da hielt ein Gleitschirmhersteller es für eine tolle Marketingidee, einen lebendigen Esel an einem Gleitschirm am Strand von Golubitskaja (Asowschen Meer im Südwesten Russlands) mit  einem Motorboot steigen zu lassen, wie der Fernsehsender Russia Today berichtete.
Die Kinder am Strand quittierten das Spektakel mit entsetztem Weinen, während die Erwachsenen Fotos machten.