kostenloses Werbeangebot für heute E-Buch „Elche und Trolle“


Kurzbeschreibung

Der kleine Erik fährt allein mit seiner Großmutter nach Schweden in den Urlaub. Seine Eltern können ihn nicht begleiten, denn Erik wird bald ein Brüderchen bekommen.Doch so richtig weiß Erik noch nicht, ob er sich auf das Baby freuen kann. Zum Abschied hatte Erik von seinen Eltern ein Buch geschenkt bekommen, in dem viele Fotos von Elchen sind. Auch bei den Elchen weiß Erik nicht ,was er von ihnen halten soll. Diese komischen Nasen, diese staksigen Beine und so riesig sind die! Und die Geweihe! Die sind bestimmt gefährlich! Und die soll er besuchen?
Da erzählt ihm seine Oma ein Märchen über die Elche und deren Beschützer, die Trolle.
Die Geschichte ist mit Zeichnungen und Fotos illustriert. Die Information,dass man sich die Zeichnungen als Ausmalbild  hier auf dem Blog herunterladen kann, findet man am Ende der märchenhaften Geschichte.
zur Zeit steht es ganz gut, aber ob mir das eine Rezension bringen wird, und ob die freundlich ist, oder ob nur Jäger und Sammler am herunterladen sind, denen es nur ums Haben geht und nicht um die Geschichte? Wer weiß…

Blumenelfen und Zwerge


Ich sitze seit einiger Zeit über meiner Schneewittchenmärchensammlung und stelle die E-Buch-tauglich zusammen  – ja, ist die  Folge einer Schreibkrise – dabei fiel mir ein früheres Märchen von mir in die Hände, es spricht zur Altersgruppe Vorschule/Grundschule. Ich bin noch kurz mit dem Korrekturstift drübergewitscht – (man findet doch immer wieder mal  eine Formulierung, die nicht gefällt) und habe mit viel Freude, mit  Hilfe von Herrn Carl Spitzweg, der mir seinen Gnom lieh, und mit einer uralten Postkarte ein Titelbild gebastelt.
Et voilà:  für einen Euro gibt es nun auf amazon Blumenelfen und Zwerge, ein Märchen über Vorurteile, Liebe, Freundschaft und über Trauerarbeit

200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm


Am 20.12.1812 erschien die erste Ausgabe der Märchensammlung der Brüder Grimm. Auf wikipedia findet man mit dem Suchbegriff: Kinder – und Hausmärchen eine gute Aufstellung der wesentlichen Informationen dazu, derer ich mich aus Zeitgründen für diesen Beitrag hier auch überwiegend bediente.

Angeregt wurden die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm zu dieser Sammlung von Clemens Brentano, welcher auf der Suche nach volkstümlichen Liedern für die Sammlung Des Knaben Wunderhorn war. Der Kontakt entstand über  Friedrich Carl von Savigny, Jacob Grimm studierte bei ihm und arbeitete zu dem Zeitpunkt  in der Kasseler Bibliothek. Die Brüder Grimm  begannen ab 1806 , für Brentanos Sammlung Lieder und später auch Märchen aus literarischen Werken herauszusuchen.
Als Vorgabe für die ideale Märchenform, nach der zu suchen ist, nannte Brentano seine Bearbeitung von Von dem Mäuschen, Vögelchen und der Bratwurst und Von dem Tode des Hühnchens, sowie Runges Märchen Vom Fischer und seiner Frau und Vom Wacholderbaum. Er riet ihnen auch, die mündliche Erzähltradition zu erforschen.

Die handschriftliche Urfassung

Jacob Grimm schickte Brentano am 17. Oktober 1810 48 Texte, die dieser aber nicht nutzte. Insgesamt war die Sammlung etwas größer, da er Brentano bereits vorliegende Texte nicht erneut abschrieb. Jacob Grimm hatte die Texte sortiert und 25 selbst niedergeschrieben, Wilhelm 14 und verschiedene Gewährsleute sieben. Von der sogenannten handschriftlichen Urfassung stammten wohl 18 Stück aus literarischen Quellen (einschließlich der 2 Texte Runges), 16 von den Geschwistern Hassenpflug, 14 von Familie Wild, 6 von Friederike Mannel, 2 von der Frau des Marburger Hospitalvogts und 1 von den Geschwistern Ramus. Die mündlich beitrugen, waren durchwegs etwa gleichaltrige junge Frauen aus dem bürgerlichen Milieu, bis auf zwei von der Apothekersfrau Wild nachgewiesene Texte (Strohhalm, Kohle und BohneLäuschen und Flöhchen).

Die Erstauflage

Da Brentano das angeforderte Material nicht nutzte, führten Jacob und Wilhelm Grimm  die Sammlung in eigener Regie weiter, wobei sie Notizen zu Gewährspersonen und Aufnahmedaten nun genauer führten. Die Geschwister Hassenpflug und Wild waren ihre ergiebigsten Quellen. Dem Bild hessischer Volksüberlieferung am nächsten kommt noch der pensionierte Dragonerwachtmeister Johann Friedrich Krause. Er ist der älteste Beiträger überhaupt.
Jetzt war es Brentanos Freund, Achim von Arnim, der die Brüder Grimm auf weitere Texte hinwies, u. a. Die Sterntaler, und sie 1812 zur Publikation animierte. Das Buch sollte preiswert sein und zur Mitarbeit anregen. So wurde auch fragmentarisches Material abgedruckt mit Anmerkungen direkt unter den Texten. Die ersten Exemplare erschienen am 20. Dezember 1812, der größte Teil im März 1813 in einer Auflage von 900 Stück bei Verleger Georg Andreas Reimer in Berlin.
Es war zu Verzögerungen gekommen, da der Text von Der Fuchs und die Gänse verloren gegangen war. Außerdem führten Reimers Eingriffe in Runges Texte zu Spannungen.

Insgesamt erfuhr die Sammlung eine stete Erweiterung und Textbearbeitung bis zur siebten Auflage 1857, genannt letzter Hand, weil es seit dem keine Bearbeitung durch die Brüder Grimm mehr gab.

Der WDR zeigte auf seiner Homepage sogar mein erstes Grimm-Märchenbuch, das hatte ich irgendwann totgeliebt und kaputtgelesen, aber es bleibt mir auf ewig im Hirn und Herzen.

Der Eseltausch


Märchen und Sagen haben mehr Substanz,als man auf dem ersten Blick meint.Im Jahr 2009 war das Motto der Berliner Märchentage „Sagen und Märchen aus der Schweiz“.
Wir, Claudia Sperlich und Bettina Buske, haben recherchiert und die Chronik „Die Juden auf der Baarburg“ aus „Die Zuger Sagen und Legenden“, herausgegeben 1955 von Hans Koch, mit historischen Ereignissen korrigiert und mit verschiedenen Schweizer Märchen aufgefüllt.
Die eigentliche Chronik , in der die Gründe der Auswanderung der Schweizer Juden schon schamhaft mit: Später aber seien die Erdmännchen ins Land gekommen und die sich stets vermehrende Bevölkerung hätte seine Ahnen aus den Behausungen getrieben beschönigt wurden, findet man hier
Ich fand es zu schade für nur eine Veranstaltung, nein zwei, hatte das in der Schweiz ja auch gelesen, habe jetzt ein E-Buch daraus gemacht, heute gibt es das kostenlos und dann in 14 Tagen wieder

ausgelesen: Sonntagskuchen mit Einstein


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Sonntagskuchen mit Einstein ist eine fantasievolle märchenhafte Geschichte,
die Silvlia Friedrich geschrieben hat. Und das habe ich bei dem Titel gar nicht erwartet, eher eine Art Biografie für Kinder über den geistig großen, ewig ungekämmten Albert Einstein.
Nachdem ich dann das Cover sah, dachte ich ach nee, Einstein heißt der Kater – so wie ein kleiner Hund auf unseren Hof.
Aber ist nicht, der Kater in dem Buch heißt Minkus und hat eine tragender Rolle in der Geschichte inne. Leider hat das Buch keine wirklichen Illustrationen, dafür taucht der freundlich aufmerksame Minkus, der auf dem Cover rechts oben auf der Mauer sitzt,  immer wieder mal bildlich auf den Seiten auf, eine nette Idee, wie ich finde. Geschrieben ist das Buch für Grundschüler und  es kann Mädchen wie Jungen gleichermaßen gut unterhalten. Der Text ist in Kapitel eingeteilt, die mit einer  Überschrift  eingeleitet werden, das motiviert  leseunlustige Kinder, sich ans Lesen zu machen, da sie sich feste -leicht erreichbare- Ziele setzen können. Aber ein schlaues Kindergartenkind hat auch Freude am Inhalt, da können die einzelnen Kapitel zur Guten-Nacht-Geschichte werden, und wenn es dann lesen lernt, liest es das Buch vermutlich noch einmal allein. Ort der Handlung ist die kleine Stadt Klein-Wühlbergshausen, in der es gerade sehr heiß und irgendwie langweilig ist. Das Freundestrio Lotte, Egon und  Fritz , alles Schüler der vierten Klasse, wollen schwimmen gehen. Doch sie müssen  feststellen, dass das Kreidegesicht, welches Lotte auf den Boden gemalt hatte, sich plötzlich bewegt. Und das ist der Beginn eines großen Abenteuers, bei dem den Kindern noch einiges abverlangt wird und bei dem sie sogar den >>echten<< Albert Einstein kennen lernen, der durch die Zeiten reist. Nur durch seine physikalischen Fähigkeiten gelingt es, den stinkigen, bösen Zauberer Nebulosa endlich zu überwunden.

Meine Enkeltochter Pia, die im Sommer zur Schule kommt, wird es zum Geburtstag geschenkt bekommen.

Kaufen kann man es u.a. auf amazon für 10,20 €
  • Broschiert: 121 Seiten
  • Verlag: Papierfresserchens Mtm-Verlag; Auflage: 1., Erstauflage (15. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940367664
  • ISBN-13: 978-3940367662
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 1,2 cm

bei Vollmond – Theater auf dem Friedhof


Samstag, 13.8.2011, 21 Uhr
Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstr. 12-14, 10829 Berlin

Performance zum Gedenken an die Brüder Grimm:
„Märchen von einem, der auszog, Verwandlung zu lernen“
Eintritt frei, Spenden willkommen (Taschenlampen mitbringen)
In dieser Vollmondnacht entführen szenische Lesungen und Darstellungen in die Welt von Märchen und Fabeln der Brüder Grimm.
Inmitten der romantischen Atmosphäre des Friedhofs wird der Zuschauer hineingezogen in die schöpferische Macht der Verwandlung nicht nur zwischen menschlicher und tierischer Gestalt.
Ein Projekt von Roberto Dell’Orco – ilmotorediricerca
mit Roberto Dell’Orco, Jule Flierl, Alessandro Guagno, Kunle Kuforiji, Harald Pittel, Silvio Talamo
Vorgetragen in Deutsch, Englisch, Italienisch.
Weitere Infos: http://www.efeu-ev.de
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Mit freundlichen Grüßen

Gedicht der Woche 43/2010


Märchen

Fern im Abendsonnenglanze
Liegt ein wunderbares Land,
Erdenleid und Sorgen reichen
Nicht an seinen heil’gen Strand.

Blaue Anemonen sprießen
Um ein marmorkühles Haus,
An der glückgeweihten Schwelle
Breitest du die Arme aus.

Noch einmal im Abendwinde
Gleitet meiner Sehnsucht Kahn,
Glückverlangend, glückerbangend,
Jene sonnenstille Bahn.

Wanderwolken seh ich ziehen
Ruhelos am Himmelsraum. –
Schneller eilen meine Träume
Nach dem fernen Ufersaum.

Wandervögel seh ich ziehen
Flügelschlagend über mir.
Jauchzender drängt meiner Liebe
Möwenflug zu dir, zu dir.

Schifflein schaukelt auf und nieder,
Wellenberg und Wellental,
Abendglocken singen ferne,
Und mein Herz frägt tausendmal:

Werd ich je das Land erreichen,
Eh die Nacht hernieder sinkt?
Oder wartet schon die Klippe,
Die mich in die Tiefe zwingt? –

Falte deine lieben Hände,
Betend, dass aus Not und Qual
Noch mein Kahn zu dir gelange
In das glückbereite Tal.

Ernst Goll