Sonntags bei den Sauriern in Germendorf


Am Sonntag war ich in einem Gebiet mit der sperrigen Bezeichnung : Saurier-Tier-und Freizeitpark Germendorf

Schon auf dem Parkplatz wurde man von diesen Urviechern empfangen

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an der Kasse dann darauf hingewiesen, dass man sein Mobilar zu Hause lassen soll

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und dann begann nach dem Zahlen moderater Eintrittspreise eine ganz lebendige Urzeitreise

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Brandenburger Impressionen(3)


Fortsetzung von hier

In der Krypta des Domes kann man die Baugeschichte erahnen, sie ist irgendwie zwischen Spätromanik und Frühgotik angelegt.
Das Kruzifix wird um 1300 datiert.

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Brandenburger Impressionen (1)


Ich habe Urlaub und Zeit, Eindrücke zu sammeln und zu verinnerlichen. Da zu den Themen meines Interesses  der deutsche, der europäische Antisemitismus und Antijudaismus gehört, sind auch die Ursachen und Anlässe der Darstellung der „Judensau“ in oder an Kirchen des Mittelalters für mich wichtig, weil aus  Eindrücken und Erkenntnissen irgendwann Literatur werden soll.
Die älteste bekannte Judensauskulptur  befindet sich im Brandenburger Dom und ist im guten Zustand. Die wollte ich endlich mal erkunden.
Es ist schon lange her, dass ich in Brandenburg war, ich hatte eine kaputte Stadt in schöner Landschaft in Erinnerung, mehr nicht.

Mein Navi auch nicht, wenn ich hier in Berlin Brandenburg eingab, schlug es mir eine lange Fahrt in Richtung Köln vor, Brandenburg an der Havel musste eingegeben werden, ohne den Fluss gab es die Stadt nicht für den Satelliten. Das hatte wohl mit Sonnenprotuberanzen zu tun, deckte sich aber irgendwie mit meiner Erinnerung, fand ich.

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Adonisröschen in den „Pontischen Hängen“


Gestern war ich in den „ Pontischen Hängen“ unterwegs. Ponitsche Hänge, das klingt so antik, nach Herakles und seinen Gefährten. Und ist es ja auch, denn pontisch leitet sich von Pontos ab, was die griechische Bezeichnung für das Schwarze Meer ist und da gibt es doch das Pontus-Gebirge (türkisch Kaçkar Dağları) wie eine Reihe von Gebirgsketten im Norden der Türkei bezeichnet wird, das sich entlang  der Schwarzmeerküste von Kleinasien erstreckt. Aber da war ich nicht, ich blieb im Lande, machte nur einen Ausflug an die Oderhänge. Diese Hänge fallen in südliche Richtung ab und sind ein interessantes Trockenrasenbiotop mit besonderem Klima, dem sie ihre Bezeichnung zu verdanken haben. Nachts kalt, tags sonnig, ein Klima, dass das aus Sibirien und dem Altai stammende Frühlings-Adonisröschen liebt, dessen Samen vom Wind bis an die Oderhänge getragen wurde und dort gute Wachstumsbedingungen fand.

Da die Blütezeit gerade begonnen hat, wird in den nächsten zwei Wochen noch die Möglichkeit bestehen, sich die kleine Besonderheit zu erwandern, solange keine Hitzewelle kommt.

Normalerweise besucht man die Adonisblüten in Lebus, wir waren diesmal in Podelzig. Da hat man zwar nicht den schönen Blick auf die Oder, ist dafür aber fast allein.

Adonisröschen gibt es verschiedene Arten. Nach der griechischen Mythologie sollen Adonisröschen aus den Tränen der Aphrodite entsprossen sein, als diese den Tod des Adonis beweinte und dann hat das Blut des sterbenden Adonis die Blüten rot gefärbt.
Unsere  gelb blühenden Art sind also noch die reinen Tränen der Aphrodite.

Blutrote Arten sehen u.a. so aus: