die leidige Fälle von wissen


 

 

Da ich eine Falschschreibung der 1. und 3. Person Singular von wissen so oft  lesen muss, will ich hier einfach mal drauf hinweisen wie es im Präsens richtig geht, wissen zu konjugieren.

Präsens
ich weiß
du weißt
er/sie/es weiß

ihr wisst
sie/Sie wissen

Ich gebe zu, durch das doppelte S im Wort wissen wird die Konjugation etwas erschwert, da man noch die Rechtschreib-Regel 159 (DUDEN) beachten muss, welche lautet:

Regel 159:

1. Für den stimmlosen s-Laut nach langem Vokal oder Doppellaut (Diphthong) schreibt man ß.

  • Blöße, Maße, Maß, grüßen, grüßte, Gruß, außer, reißen, es reißt, Fleiß, Preußen

Ausnahmen: aus, heraus usw.

2. Dies gilt jedoch nur, wenn der s-Laut in allen Beugungsformen stimmlos bleibt und wenn im Wortstamm kein weiterer Konsonant folgt. <§ 23 und 25>.

  • Haus (stimmhaftes s in Häuser)
  • Gras (stimmhaftes s in Gräser)
  • sauste (stimmhaftes s in sausen)
  • meistens (folgender Konsonant im Wortstamm)

3. Für den stimmlosen s-Laut nach kurzem Vokal schreibt man ss. Das gilt auch im Auslaut der Wortstämme <§ 2>.

  • Masse, Kongress, wässrig, Erstklässler, dass (Konjunktion)
  • hassen, ihr hasst
  • Fluss, Flüsse
  • essen, du isst, iss!
  • Missetat, missachten

Ausnahmen: das (Pronomen, Artikel), was, des, wes, bis

4. Wörter auf „-nis“ und bestimmte Fremdwörter werden nur mit einem s geschrieben, obwohl ihr Plural mit Doppel-s gebildet wird <§ 4 und 5>.

  • Zeugnis (trotz: Zeugnisse)
  • Geheimnis (trotz: Geheimnisse)
  • Bus (trotz: Busse)
  • Atlas (trotz: Atlasse)

📔  In Personennamen oder geografischen Namen kann die Schreibung des stimmlosen s-Lauts von den amtlichen Regeln abweichen.

Theodor Heuss (erster deutscher Bundespräsident)

Neuss (Stadt am Niederrhein)

 

Kurzum, man muss nur beachten, wissen nicht mit weisen zu verwechseln und dass  nach langen Vokalen – in diesem Falle das -ei- der Doppellaut ss als ß geschrieben wird – schon stimmt alles.

was mich an Journalisten ärgert


… ist, dass Beiträge kaum mehr aus einer neutralen, alles hinterfragenden Sicht geschrieben werden, sondern auf Grund einer festen politischen Gesinnung, die im Beitrag dargestellt wird. Dadurch wird nichts mehr hinterfragt und Falsches unbewusst verbreitet, weil es „gefühlt“ richtig ist.

Heute ist der 08. März – Internationaler Frauentag, was der Tagesspiegel unter anderem mit  einen Artikel von Ronja Ringelstein Der Feminismus muss sich auf das Wesentliche konzentrieren berücksichtigt, in dem sie auch auf die lächerliche Aussage des polnischen EU-Abgeordnete Janusz Korwin-Mikke über die Rechtmäßigkeit ungleicher Entlohnung von Frauen einging, sowie auf die damals in den Medien anders dargestellte Grundlage der Anrede aller Profesurinhaber*innen der Leipziger Universität mit Professorin – welche, wenn sie so wie in ihrem Artikel erklärt wird, eigentlich folgerichtig war. Dass der Fakt der Anrede zu so einem negativen Echo führte, ist der falschen Darstellung in den Medien geschuldet – die von den Intentionen der genderbezweifelnden Journalisten und nicht von deren Recherche geleitet wurden.

Was mich nun an diesem Artikel von Ronja Ringelstein aber beißt – und zum Schreiben bringt – ist der folgende Passus:

Das Sternchen mitten in einem Wort, um die weibliche Endung *innen anzufügen, ist nicht schön. Doch es ärgert schon ein bisschen, über den Ursprung der Worte „herrlich“ und „dämlich“ nachzudenken. Gegen diese Ungerechtigkeit, die schwarz auf weiß im Duden geschrieben steht, gibt es einfach keine schlagfertige Antwort. Zu fordern, diese Worte nicht mehr zu benutzen, wäre dennoch albern.

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 Liebe Ronja Ringelstein, das lese ich also und erinnere mich an den Kindheitsspruch:

Denke nie, gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken                      
ist gedankenloses Denken

Hier wäre es besser gewesen, statt lange nachzudenken und sich heiß zu machen einen Blick ins DWDS (Das Wortauskunftssystem zur deutschen Sprache in Geschichte und Gegenwart) zu werfen, das ist sogar online zugänglich.
So hätten Sie bezüglich der Herkunft und Bedeutung des Wortes dämlich für sich Klarheit geschaffen und sich jeglichen bisschen Ärger vermieden.
War das nun Ihr Unwissen oder sitzt bei Ihnen der Wunsch, die Diffamierung des Weiblichen zu beweisen so tief, dass Tatsachen nicht reichen und Vermutungen gepflegt werden müssen?
Zur Info:

dämlich Adj. ‘dumm, beschränkt’. Die seit dem 18. Jh. belegte, vom Nd. ausgehende und erst nach 1900, vornehmlich als derbe Schelte, im größten Teil des dt. Sprachgebiets geläufige Bildung setzt wie das mit anderem Suffix abgeleitete, heute noch im Bair.-Öst. allein geltende gleichbed. obd. und md. Adjektiv damisch (ältere Nebenform dämisch, 15. Jh., bis ins 19. Jh. auch ‘benommen, schwindlig’) germ. *þēm- voraus, das sich mit aind. tā́myati ‘erstickt, wird betäubt’, lat. tēmētum ‘berauschendes Getränk’, tēmulentus ‘berauscht’, aslaw. tomiti, russ. tomít’ (томить) ‘quälen’ auf die Wurzel ie. *tem- ‘geistig benommen,

Kurzgefasst, es wäre dämlich, eine Ableitung von Dame zu herzuleiten.
Dame bedeutet übrigens laut DWDS

Dame f. ‘Frau von Bildung und gepflegtem Äußeren’, heute allgemein höfliche Bezeichnung für eine weibliche Person. Aus lat. domina (synkopiertdomna, 1. Jh.) ‘Herrin, Gebieterin, Hausfrau’ hervorgegangenes gleichbed. afrz. dame findet sich gelegentlich in mhd. Texten als Teil fremdsprachiger Floskeln; Ende des 16. Jhs. wird frz. dame ins Dt. entlehnt, ist in der Bedeutung ‘geliebte Frau, Herrin’ zunächst Modewort der höfisch-galanten Dichtung (wie ↗Kavalier und ↗Galan, s. d.) und seit Mitte des 17. Jhs. die übliche Benennung für Frauen des Adels; auf bürgerliche Frauen wird es erst gegen Ende des 18. Jhs. angewendet. Daneben tritt im 17. Jh. die (wohl durch Euphemismus entstandene) Bedeutung ‘Geliebte, Mätresse, Dirne’ auf (so auch das Deminutivum Dämchen), die in der 2. Hälfte des 19. Jhs. erneut gebräuchlich wird. Im 17./18. Jh. kommt häufig noch frz. Pluralbildung Dames vor. Bis Anfang des 18. Jhs. ist neben Dame auch die aus dem Ital. oder Span. entlehnte Form Dama bezeugt (ital. span. dama nach frz. dame, dagegen regelrecht aus lat. domina entwickelt ital. donna, span. dueña, doña). Übertragene Verwendungen von Dame sind ‘dritthöchste Spielkarte’ (Mitte 17. Jh.) und ‘zugstärkste Figur des Schachspiels’ (Mitte 18. Jh.), doch kann hier auch gesonderte Übernahme aus dem Frz. vorliegen, ebenso wie bei Dame ‘dem Schach ähnliches Brettspiel’ (17. Jh., auch als Mask. Dam), zuerst bekannt im Kompositum Damespiel (Anfang 17. Jh., ohne Zusammenhang mit mnd. dōmspil, das zu mnd. dōm m. ‘Urteil, Gesetz’ gehört) nach dem Vorbild von frz. jeu de dames, span. juego de damas; zur möglichen Umdeutung eines anders motivierten arab. Namens im Span. vgl.Lokotsch Wörter oriental. Ursprungs (1927) 149.

Auch das herrlich ist längst nicht so geschlechtsbezogen , wie es Ihnen vielleicht vorkommt.

herrlich Adj. ‘hervorragend, ausgezeichnet’, ahd. hērlīh (um 1000), mhd. hērlich (daneben md. hirlich, herrelich), asächs. mnd. hērlīk, mnl. heerlijc, nl. heerlijk ist ursprünglich Ableitung von dem unter ↗hehr (s. d.) angeführten Adjektiv, wird jedoch schon im Ahd. vereinzelt mit hē̌r(r)o (s. ↗Herr) in Verbindung gebracht. Der Anschluß an Herr zeigt sich seit mhd. Zeit auch in der Form ( Kürzung des Stammvokals und Doppelkonsonanz), obwohl andererseits weiterhin Schreibungen wie hehrlich (16. Jh.) und herlich (19. Jh.) auf die lautliche und inhaltliche Nähe von hehr verweisen.herrlich bedeutet zunächst ähnlich wie hehr soviel wie ‘erhaben, hervorragend’, nimmt unter Einfluß von Herr im Mhd. und Frühnhd. auch den Sinn ‘herrenmäßig, herrisch’ an und ist in der Sprache der Gegenwart Ausdruck für ‘in hohem Maße als gut oder schön empfunden’. Herrlichkeit f. ‘Großartigkeit’, mhd. hērlīcheit, mnd. hērlichēt, herrlich(c)eit. Mnd. und mhd. seit dem 14. Jh. insbesondere rechtssprachlich im Sinne von ‘Gesamtheit der Herrschaftsrechte, Gerichtsbarkeit’, ferner ‘Herrschaftsgebiet’ und nhd. in respektvoller Anrede Eure Herrlichkeit (17. Jh., für lat.exellentia und dignitās).

weshalb es ja auch den Herren und die Herrin gibt, oder die Herr*in, falls man nicht beides schreiben will und sich vor dem Stern nicht graust.
Kurzum, die Worte unserer Sprache sind nicht die Ursache des Problems, sie sind gänzlich wertneutral. Erst  falsche Interpretationen machen sie zu einem Mittel der Unterdrückung und hier kann man immer mit Wissen gegensteuern.

 

Woher kommt schummeln?


Gestern hatte ich mich gefragt, woher das Wort schummeln kommt und was es wohl ursprünglich für eine Bedeutung trug. Heute wird es ja für kleine Unehrlichkeiten benutzt,die jemand anwendet, um sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen, Regeln bricht, was man demjenigen aber nicht wirklich krumm nimmt.
Immer, wenn mich Fragen nach der Wortherkunft umtreiben, setze ich mich an den PC und schlage die online-Version „Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm“ 16 Bde. in 32 Teilbänden. Leipzig 1854-1961. auf.
Quellenverzeichnis Leipzig 1971. Online-Version vom 05.02.2014.
Gefunden habe ich:
schummeln, verb. , in volksthümlicher rede und in mundarten weit verbreitet, in verschiedener bedeutung, denen die vorstellung einer unordentlichen,schlotterigen oder hastigen bewegung (transitiv und reflexiv) zu grunde zu liegen scheint. es findet sich in allen deutschen mundarten,
auch holl. als schommelen; die litteraturbelege reichen nicht über das 16. jahrh. zurück.
eine sichere etymologie ist noch nicht gefunden,vgl. Weigand 2, 650. Franck 855.

1) intransitiv, hin und her laufen Schm. 2, 420;
geschäftig hin und her laufen Kehrein 1, 369;
stöbern, suchen, wirtschaftenten DoornkaatKoolman 3, 159a;
überhaupt laufen, gehen Weinhold 88a;
nd. bes. unordentlich, nachlässig,schlotterig einhergehen, beim gehen den körper
viel und unnötig bewegen. Adelung. Richey 372.Strodtmann 208. brem. wb. 4, 712. Schütze 4,81. Dähnert 418a:

gut geschlafen, Sofie! ja
schummele mit dem gepäck
nur
ohne zu grüszen vorbei!
Voss 2, 99 (idyll. 6, 1).
vgl.umschummeln taumeln, umstürzen:
nach dem das maul hat hoch
erhaben
sein fusz, und schlug da mit
begirn
den wolff frey mitten an sein
stirn,
das er umbschümmelt wie ein
topff.
H. Sachs 2, 4, 34d.

2) ähnlich in der ältern sprache sich schummeln,ostfries.,
sich fertig machen, sich tummeln, tüchtig rühren, beeilen, beeifern, wehren ten Doornkaat
Koolman 3, 159a, doch mehr in dem sinne ’sich davon schleichen, sich heimlich aus dem
staube machen, sich wegstehlen‘ (vgl. unten 3 u.4): ich schumelte mich damit, wuste aber nicht
wohin. Simpl. 1, 109, 1 Kurz (1, cap. 33); ich aber schumelt mich die stiege hinunter, und weil alles zulieffe, zu sehen, wie es umb die jungfer stunde, fande ich den saal von jederman gantz läer. 4, 350, 30 (vogeln. 1, 10).

3) auch transitiv, einen antreiben, wegjagen, jagen, plagen, auch in zusammensetzung fort-,
weg-, hinausschummeln. Schm. 2, 420. Höfer 3,117. Schröer 205a;
tirolisch, hin und her stoszen Schöpf 651. Hintner 215;
hin und her schieben Frommann 5, 460 (in Iglau).

4) etwas heimlich fortschaffen, entwenden, ungesehen bei seite bringen, fortpraktizieren Castelli 252:
verloren — ja versteckt! weggeschummelt!in meine tasche praktizirt! Gotter 3, 354.

5) ‚durch geschwindigkeit oder list betrügen‘ Adelung,
schweiz. schummele Seiler 265a.Albr. 207b. Frischbier 2, 322. nd. Danneil 189a.Mi 78a. ten Doornkaat Koolman 3, 159a; meist steht daneben das gewöhnlichere beschummeln (theil 1, 1598). Hintner 215. Weinhold 88a.brem. wb. 4, 712 kennen nur das letztere in dieser bedeutung. — ohne object, schwindeln Hertel sprachsch. 222,
betrügerisch spielen Spiesz 227. die verwendung geht aus von der gewandtheit des taschenspielers (bez. falschspielers), durch rasche griffe und bewegungen die leute hinters licht zu führen.

6) eine andre wendung der grundbedeutung ist die eines eiligen, ruscheligen thuns Weigand 2,
650. so besonders von küchenarbeit: schummeln, verb. raro .. schiumare la pignata, it. far fuoco, portar‘ acqua e legna in cucina, lavar‘ i piatti; scopare, fregare etc. far‘ il guattaro ò la guattera. in der küche schummeln, herumschummeln [Bd. 15, Sp. 1998] Kramer dict. 2, 682a; ebenso nl. schommelen, culinaria opera facere, agere mediastinum, despumare carnes, pisces, et lavare scutellas, expurgare supellectilem culinariam. Kilian vgl.schummelkoch, schummelmädchen. — so im heutigen nd. verbreitet für scheuern, reinigen, fegen Adelung. Richey 423. brem. wb. 4, 712
(dithmars.); vom reinigen des zinn-, messing und kupfergeräts mit wasser, sand und stroh
Schütze 4, 81; das haus oder den körper reinigen Stürenburg 238b. ten Doornkaat Koolman 3,
158b. vgl. auch sik schummeln oder schubbeln, sich scheuern, schütteln, reiben Woeste 234a.
7) kinder auf den armen wiegen, schaukeln (vgl. oben 3) Schm. 2, 420. Weinhold 88a:
wurde mit blumen geputzt, im arme geschummelt. Geisheim ged. 1, 301, s.Frommann 4, 184.
im holl. ist ’schaukeln‘ die gewöhnliche bedeutung.

8) kurzes gras mit der sichel abschneiden Campe,
so thür. Jecht 100b.

– und somit hat mich das Nachschlagen diesmal zwar weitergebildet, mir aber leider nicht die so gewünschte eindeutige Herkunft vermittelt ,4 und 5 hat bei mir den Zusammenhang des Wortes zu Bewegungen vertieft und 7 zusätzlich auch noch eine Assoziation zu „verschaukeln“ ermöglicht.

Gefährte, Kamerad, Genosse


Als Märchenersammlerin  lebe ich mit alten und mit veralteten Begriffen und: Ich liebe sie!
Gefährte, Kamerad, Genosse sind alte Begriffe, die eine besondere, tiefe Bindung zwischen Menschen ausdrücken und deshalb auch gern politisch genutzt werden, um diese Bindungen an eine Partei oder eine Institution zu erzeugen. Es sind Begriffe, die in früheren Zeiten genutzt werden konnten, ohne dass andere daran eine politische Ausrichtung des Wortbenutzers vermuten.
Wie wünschte ich, dass diese Begriffe aus ihren Schubkästen befreit würden, denn sie drücken mit ihrer Bedeutung  viel aus, das man verliert, wenn man es in ihrer Bedeutung auf rechte oder linke Gesinnung zurechtschneidet.

Als Gefährte (von mittelhochdeutsch geverte, althochdeutsch giferto, eigentlich = der mit einem zusammen fährt, reist) bezeichnet man jemanden, mit dem man sich verbunden fühlt, mit dem man eine Zeit seines Lebens verbringt

Bsp.: Weggefährte, Lebensgefährte, Reisegefährte, Schicksalsgefährte, Schulgefährte , Gefährte beim Einsatz für eine Sache…

Das Wort Gefährte kann als Synonym für Kamerad oder Genosse benutzt werden.

Als Genosse (von althochdeutsch: ginoz – jemand, der mit einem anderen etwas genießt, Nutznießung hat) bezeichnete  jemanden, mit dem man eine gemeinsame Erfahrung in einem bestimmten Bereich geteilt hatte, der dieselben Ziele hatte und auf den man sich aus diesem Grund verlassen konnte.
Das drückt besonders die Bedeutung von  Genossenschaften aus, politisch haben sich bestimmte Parteien dieses Wort für ihre Mitglieder angeeignet, wo es eher die Bedeutung Mitstreiter trägt.

Als Kamerad ( im 16. Jhd. aus dem Französischen ins Deutsche übernommen; französisch camarade (unter Einfluss von spanisch camarada) Kammer- oder Stubengemeinschaft
bezeichnet man jemanden, zu dem man eine enge, platonische Verbindung hat, der Freundschaft ähnlich.
Diese Bezeichnung kennzeichnet die Beziehung, die Soldaten einer Armee zueinander haben, ist aber auch für besondere Freundschaften gebräuchlich.