E-Buch gerade kostenlos auf amazon


In der Zeit vom 05.04.-07.04.2014 wird

 dieses Buch im kostenlosen Werbeangebot sein, eine gute Einstimmung auf die Osterfeiertage, dachte ich.

Es ist märchenhaltig , geschichtsträchtig und von der Toleranzidee geprägt. Und es kann gut die eine oder andere Rezension vertragen,

vielleicht hilft es ja…

Das alte Lied oder Wie der Iler sein Ding bekam


so heißt ein Märchen von mir,welches man jetzt auch als Buch kaufen kann. Es ist mir  durch  schweifende Betrachtungen über den Berliner Mauerfall 1989 und der bürgerlich-demokratischen Revolution von 1845/48  plötzlich im Kopf gewesen, zusammen mit dem Bürgerlied von 1845/48, das ich  mag und auch gern singe.
So ganz nebenher lasse ich meine Helden darin auch noch das Kreuzworträtsel erfinden, denn ich war mir schon immer fast sicher, dass das Wort Iler extra für das Kreuzworträtsel entstanden sein muss.
Oder kennt  jemand einen Menschen, der dieses Wort benutzt und ohne Kreuzworträtsel eine Vorstellung von seiner Bedeutung hat ?

 

 

 

Es gibt es als Kindle-Datei zum Preis von 2,–€ und als Buch zum Preis von 3,99 €

Inhaltlich unterscheiden sich die beiden Varianten durch die verwendeten Illustrationen, textlich sind sie gleich.

 

 

E-Buch kostenlos auf amazon


 

Vom 14.03.-16.03.
wird dieses Märchen

auf amazon
im kostenlosen Werbeangebot

erhältlich sein,
vielleicht ist ja jemand so nett es zu rezensieren,

damit es auch seine Leser findet

Vover Iler

Die letzte öffentliche Hinrichtung in Berlin war am 21.06.1839


Am 7. Juni 1836 ermordete der Fleischergeselle Gurlt den Bäckergeselle Julius Schorske, beide Handwerker waren gemeinsam auf der Wanderschaft von Stettin nach Berlin. Neidisch auf  die 20 Taler und die Kleidung seines Begleiters erschlug Gurtl den im Straßengraben schlafenden Schorske nachts mit Steinen und floh mit dessen Besitz.
Bei der Suche nach dem Täter wurden bei Gurlt die gestohlenen Sachen und das Wanderbuch  des erschlagenen Schorske gefunden.
Das Verbrechen wurde vor dem Berliner Kammergericht verhandelt und laut Urteil sollte der jungen Mann gerädert und vor seinem Tod noch gefoltert werden.  Weil er seine Tat aber gestand, wurde er von Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. „zur Todesstrafe durch das Beil begnadigt“.

Hinrichtungen waren damals öffentlich und hatten für die sensationslüsternde Bevölkerung Volksfestcharakter. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass, als morgens 5 Uhr, Gurlt im Transportwagen durch die Friedrichstraße zum Gartenplatz (Wedding, heute steht da die St.-Sebastian-Kirche) gefahren wurde, sich schon  eine große Volksmasse am Hochgericht versammelt hatte. Der Andrang war so groß, dass ein Gerüst zusammenbrach und  es  Verletzte und Tumulte gab.
Der Scharfrichter Johann Friedrich Wiggert vollstreckte das Urteil mit einem Hieb. Einige Zuschauer klatschten oder riefen „Bravo“, doch die meisten Zuschauer waren erschüttert. Es ist eben doch ein Unterschied, empört über so eine schlechte Tat wie einem Mord  zu sein oder der Vollstreckung eines Todesurteils zuzusehen, denn in beiden Fällen dauert einem Menschen mit gesunder Psyche das junge Leben, das genommen wurde.  Nach dieser letzten öffentlichen Hinrichtung wurde die Berliner Richtstätte hinter Mauern nach Spandau verlegt und 1843 eingeweiht.

Diese Information, die ich mal in der Berliner Zeitung las, brachte mir sofort das Märchen: „Die beiden Wanderer“ aus den Kinder – und Hausmärchen ins Gedächtnis, auch wenn weder Wilhelm noch Jacob Grimm auf diesen Fall Bezug nahmen, sondern in den Grimms Anmerkung notiert wurde: Nach einer Erzählung aus dem Holsteinischen (vom Studenten Mein aus Kiel). 1843, wurde Die beiden Wanderer (ATU 613) gegen Die Krähen  in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm ab der 5. Auflage von 1843 an der Stelle 107 (KHM 107) eingetauscht.  Johannes Bolte und Jiří Polívka Anmerkungen  zu KHM 107 findet man hier