Sperrmüll


Ich ärgere mich seit Wochen bei der Hunderunde über diese auf der Karl-Marx-Allee illegal abgelegten Möbelpolster, die auf wundersame Weise ab und an ihre Lage verändern aber nicht verschwinden.

Sperrmüll
Sperrmüll

Tagtäglich gehen dort Mitarbeiter des Ordnungsamtes vorbei, um Autos ohne gültige Parktikets zu erfassen, weiterhin werden die Grünflächen relativ regelmäßig durch Mitarbeiter einer Gartenbaufirma beharkt. Aber Spermüll haben wohl beide nicht auf ihrer Agenda, da scheint man vermutlich fest an das Gute im Menschen zu glauben und dass derjenige, welcher, sich noch einmal besinnt und selbst entsorgt, was er so versehentlich vergessen hatte.
Da die meisten Anwohner mit ihrem Kietz verwachsen sind, hat sich der Müllberg zum Glück in der langen Verweilzeit noch nicht vergrößert.

Da die Seite berlin.de die Kontaktadressen der Ordnungsämter und u.a. Folgendes ausweist:
… in Sachen illegaler Sperrmüll auf Grünflächen sind die Straßen- und Grünflächenämter, auf unbebautem Privatgelände die Umwelt- und Naturschutzämter und auf bebautem Privatgelände die Wohnungsaufsichtsämter der Bezirke zuständig. Die bezirkliche Zuständigkeit der einzelnen Ämter richtet sich nach dem Ort der Lagerung. Die Zentralen Anlauf- und Beratungsstellen der Ordnungsämter nehmen entsprechende Mitteilungen entgegen.

werde ich gleich eine Mail an das Friedrichhainer Ordnungsamt schicken in der Hoffnung, die klären dann, wer dafür zuständig ist, geben das weiter – und die Polster verschwinden endlich.

Nachtrag vom 03.09.2015

Da bis heute  weder eine Antwort auf meine Mail kam, geschweige denn dass der Sperrmüll verschwunden ist habe ich das noch einmal telefonisch gemeldet

Nachtrag vom 21.09.2015

Die Dinger liegen immer noch da

Nachtrag vom 05.10.2015

auch heutekann man sie noch im Orginal betrachten

Nachtrag und Schlusssatz vom 11.10.2015

Ich war jetzt eine Woche im Urlaub und konnte bei Wiederkehr  feststellen – die Teile sind weg!

Was so alles strafbar ist…


Gerade auf meiner Festplatte wiedergefunden und mich wieder darüber amüsiert,denn Radweg ist Radweg und Recht soll auch Recht bleiben – das zeige ich hier, hat schließlich 20€ gekostet…

Straftiket1

Begangen wurde diese Widrigkeit gegen Recht und Ordnung hier an dieser Stelle:

Parktiket2

am 03.11.2013 stimmen Berliner ab – jede Stimme zählt


Im Jahr 2014 läuft der Konzessionsvertrag mit dem derzeitigen Inhaber und Betreiber des Netzes, der Vattenfall-Tochter Stromnetz Berlin aus und das Berliner Stromnetz, mit seinen mehr als 35.000 Kilometer Leitungen und 80 Umspannwerken, steht zum Verkauf an. Ein Geschäft, das auch weit über Berlins Grenzen hinaus Einfluss auf das Gelingen der Energiewende haben wird.

Nun muss der Senat dieses Eigentums- und Nutzungsrecht neu vergeben und somit für die nächsten 20 Jahre festlegen, wem das Netz gehören soll: Ob einem privaten Unternehmen, einem kommunal betriebenen Stadtwerk oder eine ganz andere Gestaltung.

Mit der Abstimmung  am 3.November hat jeder wahlberechtigte Berliner Bürger die Möglichkeit, aktiv an der Zukunft seiner Stadt  mitzuwirken.
Also:  

Geht zur Abstimmung am 03.11.2013, Ihr könnt mit Eurer Stimme etwas bewirken!

Hier zum Wortlaut  des Volksbegehrens über die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung:

https://www.wahlen-berlin.de/abstimmungen/VE2013_NEnergie/Taegerin_und_Wortlaut.pdf

Vor 14 Jahren meinte eine Berliner Regierung, Marktwirtschaft kann alles besser als die Kommune und verkaufte die für eine Stadt lebenswichtigen Versorgungssysteme Wasser und Energie. Später zeigte sich, dass in monopolistischen Strukturen ( und das ist Wasser- und Stromversorgung nun einmal)  nichts besser gemacht werden muss, um Maximalprofit aus den Anlagen herauszuholen …

Und weil es hier zumeist um Literatur geht, will ich das Thema nutzen, um noch einmal auf die geniale Hörspielserie „Offenbarung 23“ , speziell auf die Folge 15 hinzuweisen, die sich thrillermäßig auch mit Berliner Geschichte beschäftigt, denn manches war irgendwie schon einmal dagewesen, wie zum Beispiel der Verkauf der Wasserversorung …