laut und leise literatur lesen

die Rezi-Tante zeigt Erlebtes und Erdichtetes, Geschichten und Geschichte

König


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Krimis lesen und Kuscheltiere häkeln


Bettina:

Gerade habe ich nicht so viel Zeit zum Bloggen, abends mache ich gern die eine oder andere Handarbeit – wenn es dafür nicht zu heiß ist.
Gelesen habe ich natürlich auch – werde demnächst dazu einen Blogbeitrag schreiben, jetzt aber denen, die es gepflegt kriminell mögen, schon als Urlaubsliteratur empfehlen:
Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper: Ein viktorianischer Krimi von Robert C. Marley
Den Krimi gibt es als E-Buch und als P-Buch (Broschüre) – und er ist wirklich spannend

London, East End, 1888: Ein unheimlicher Killer verübt im Stadtteil Whitechapel eine bis dahin beispiellose Mordserie, der ausschließlich Prostituierte zum Opfer fallen. Er nennt sich selbst »Jack the Ripper«. Scotland Yards Chief Inspector Donald Swanson und sein Team werden auf den Fall angesetzt. Doch alle Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen, scheitern. Sogar Oscar Wilde und Lewis Carroll geraten in den Dunstkreis der Ermittlungen. Wer ist der perfide Killer? Und warum ordnet der Commissioner von Scotland Yard die Vernichtung von Beweismaterial an? Ist am Ende etwas dran an den Gerüchten, das britische Königshaus selbst habe seine Finger im Spiel?

Ursprünglich veröffentlicht auf Schönes zum Schenken und Schmücken:

Häkelviecher laufen den Plüschtieren gerade den Rang ab und auch ich wurde von diesem Trend mitgerissen. Mein erster Versuch war ein kleiner Teddy, den ich meiner Mutter schenkte – so hat sie etwas von mir am Krankenbett, auch wenn ich nicht da bin.

Ich bin ja nicht so der Typ, der akkurat nach Anleitungen arbeitet, doch ich lese gern Anleitungen und mache dann irgendwie meins danach.

Hier ein  Häkelkater für meine Enkeltochter, den sie König genannt hat und nun überall hin mitschleppt.

König

Gemacht aus Garnresten und – abfällen, Teddyaugen und Polsterwatte ist er ein durchaus ansehnliches Kerlchen geworden, wie ich finde.

König2

Ispiriert haben mich zu diesem Tierkörper die Anleitungen aus diesem Buch hier, das Gesicht habe ich dann nach eigenem Empfinden gestaltet

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Mantrailer at work


Mitarbeiter gesucht

Mitarbeiter gesucht – Mantrailer at work

Heutzutage nennt man Rettungshunde ja auch Mantrailer wenn man nicht aus dem englischen Sprachraum ist. Und als ich auf der Templiner Kirmes diese Bude sah, dachte ich diesen englischen Satz, der nun die Überschrift des Beitrags ergibt. Schleicht sich eben ein, ob man will oder nicht.

Ob der Hund in diesem Plüschprüll erfolgreich sein konnte, entzieht sich leider meiner Kenntnis.


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Sonntags bei den Sauriern in Germendorf


Am Sonntag war ich in einem Gebiet mit der sperrigen Bezeichnung : Saurier-Tier-und Freizeitpark Germendorf

Schon auf dem Parkplatz wurde man von diesen Urviechern empfangen

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an der Kasse dann darauf hingewiesen, dass man sein Mobilar zu Hause lassen soll

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und dann begann nach dem Zahlen moderater Eintrittspreise eine ganz lebendige Urzeitreise

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Dichten, um die Zeitung zu verdauen


Bettina:

Claudia hat in ihrem Report aus Syrien in den Versen mit gut 130 Worten mehr gesagt, als so mancher Leitartikel unserer Zeitungen

Ursprünglich veröffentlicht auf Mein Leben als Rezitatorin und Dichterin:

– und weil ich leider die Situation nicht ändern kann, aber nicht schweigen mag.

Report aus Syrien

Frau aus London, getauft, beschult und studiert,
Psychologie, Soziologie, von Haus aus
nicht reich, doch an den meisten Standards gemessen
nicht arm. Verhüllt von Hijab und Handschuhn,
Augen sieht man und hört die Stimme. Der Tonfall
immer noch London. In Syrien jetzt beim Gatten.
Vor Heirat haben sie sich nicht gekannt.
Hübsch ist er, jung, ein fröhliches offnes Gesicht,
blitzweiße Zähne beim Lächeln, und schöne Augen,
spricht in die Kamera ohne Scheu und vergnügt,
und man hört auch an seiner Sprache die Bildung.
Zärtlich hält er im Arm die kleine Tochter,
und die Frau wieder schwanger, vielleicht wirds ein Junge –
und vielleicht wirds der junge Vater erleben,
inshallah, doch er rechnet mit seinem Sterben.
Als Mujahedin geht er täglich zum Morden.

© Claudia Sperlich

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