Macht mir die Heimat nicht madig!


meine Leseempfehlung – dieser Beitrag von Claudia Sperlich

Mein Leben als Rezitatorin und Dichterin

Damit meine ich ausdrücklich nicht Leute, die mit dem Begriff Heimat nichts verbinden können, weil sie der Ansicht sind, die Nazis hätten dies Wort erfunden.
Sondern damit meine ich die Leute, die sich für große Patrioten halten.

Ich liebe dies Land mit seinen romanischen Kirchen und barocken Palästen und Jugendstilwohnhäusern, ich liebe dies Land mit Norddeutscher Tiefebene und bayerischen Alpen, mit den trutzigen Wendenkirchlein der Mark Brandenburg und mit der eleganten Architektur des Saarlandes, ich liebe das derbe Berlinerisch, das gemütliche Sächsisch, das bodenständig freundliche Bayerisch und das hochges-tochene Hamburgsch, die vielen Flüsse und die Meeresstrände, die fetten Mischwälder und Blumenwiesen Westfalens.

Ich liebe die in diesem Land so lange kultivierten Künste, die vielfältige Dichtkunst, die alten Universitäten und Akademien, die Begeisterung für Philosophie.

Ich liebe die Orientbegeisterung von Goethe und Hauff, die wissbegierige Reiselust der Brüder Humboldt, die lange, auf so schreckliche Weise unterbrochene Freundschaftsgeschichte zwischen Polen und Deutschland.

Ursprünglichen Post anzeigen 570 weitere Wörter

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