Nach Antragstellung


kann man Ämterfrust besser formulieren, als es Claudia Sperlich hier tat ? Nein!

 

Mein Leben als Rezitatorin und Dichterin

Wem Gott ein Amt gibt, gibt Er auch Verstand,
Doch pflegt Er dabei nicht zu übertreiben.
Zum Lesen langt es meistens, und zum Schreiben,
Wer mehr erwartet, baut auf eitel Sand.

Ein Amt zu haben und im Amt zu bleiben
Und Dienst zu tun für Leute und für Land
Ist nicht verwerflich, doch es riecht nach Brand,
Sobald sich Ämter Menschen einverleiben.

Es scheint des Amtes Amt, mir aufzubürden,
Von einem Amt zum anderen zu hasten.
In jedem sitzt vor mir ein Potentat.

Auch sind nicht alle Ämter, alle Würden
Der Gnade unsres Schöpfers anzulasten –
Denn sicher ist der Teufel Bürokrat.

© Claudia Sperlich

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