Dr. Mutti

Es war zu erwarten, dass nach dem Amoklauf an einer Primary School einer amerikanischen Kleinstadt auf Schock, Trauer, Unverständnis und Betroffenheit Analysen folgen würden, Gesellschaftskritik, eine Diskussion des Waffenrechts, psychologische Überlegungen. Dass es Anlass sein würde, über die schlimmen Folgen des Feminismus in Deutschland zu sprechen, das ist dagegen eine Überraschung.

Der Tagesspiegel hat heute eine Gesellschaftsanalyse des Soziologen Walter Hollstein veröffentlich, der angesichts der Tragödie von Newtown nicht wie viele andere sprach- und ratlos ist, sondern mit einer einfachen Erklärung aufwartet: Amokläufer sind immer männlich – also muss Männern in ihrer Kindheit etwas Schreckliches zugefügt werden – wer sollte so etwas tun? – Frauen natürlich. Schlimmer noch: Feministinnen!

Ausbuchstabiert wird das von Hollstein folgendermaßen: Jungen seien in unserem Schulsystem systematisch benachteiligt: sie würden zu unwürdigen „weiblichen“ Tätigkeiten und Verhaltensweise gezwungen, wie etwa dem Malen von „Schmetterlingsbildern“ und Lesen von „Bienengeschichten“. (Warum Insekten als Thema weiblichen Menschen vorbehalten sein sollten…

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