das 56. der Kinder- und Hausmärchen …


… heißt Der Liebste Roland.
Es ist wieder so ein Märchen, dass erwachsene Zuhörer schnell schockiert: nein, diese Grausamkeit im Märchen …
Aber Märchen sind wie gewellte, getönte Spiegel der Wirklichkeit, sie verzerren zwar etwas, zeigen aber, was ist. Und so grausam wie in der Wirklichkeit geht es im Märchen kaum zu. Ich erinnere nur an den gerade aktuellen Fall in Dortmund. Hier nun, in Der Liebste Roland, überwindet eine Stieftochter Hass und Bosheit der Stiefmutter und findet schlussendlich doch noch ihr Glück und die böse Stiefmutter musste den höchsten Preis für ihre Bosheit zahlen, indem ihre geliebte Tochter den Tod erleiden musste, den sie ihrer Stieftochter zugedacht hatte.
Das Märchen wurde in der Rechtschreibung angepasst, das Mädchen bekam ein Geschlecht, schließlich ist sie heiratsfähig und hat einen Liebsten, und manchmal, ganz selten, wurde ein sie durch die Alte oder das arme Mädchen ersetzt, wenn es dem „Kopfkino“ diente.


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Der Liebste Roland.

Es war einmal eine Frau, die war eine rechte Hexe und hatte zwei Töchter. Eine war hässlich und böse, und die liebte sie, weil sie ihre rechte Tochter war, und eine war schön und gut, die hasste sie, weil sie ihre Stieftochter war. Zu einer Zeit hatte die Stieftochter eine schöne Schürze, die der andern gefiel, so dass sie neidisch wurde und ihrer Mutter sagte, sie wollte und müsste die Schürze haben. „Sei still, mein Kind,“ sprach die Alte, „du sollst sie auch haben. Deine Stiefschwester hat längst den Tod verdient, heute Nacht wenn sie schläft, komm ich und haue ihr den Kopf ab. Sorge nur dass du hinten ins Bett zu liegen kommst, und schieb sie recht vorn hin.“ Um das arme Mädchen wäre es geschehen, wenn sie nicht gerade in einer Ecke gestanden und alles mit angehört hätte. Sie durfte den ganzen Tag nicht zur Türe hinaus, und als Schlafenszeit gekommen war, musste sie zuerst ins Bett steigen, damit die Stiefschwester sich hinten hin legen konnte. Als sie aber eingeschlafen war, da schob das arme Mädchen sie sachte nach vorn und nahm den Platz an der Wand. In der Nacht kam die Alte geschlichen, in der rechten Hand hielt sie eine Axt, mit der linken fühlte sie erst, ob auch jemand vorn lag, und dann fasste sie die Axt mit beiden Händen, hieb und hieb ihrem eigenen Kinde den Kopf ab.
Als die Alte fort gegangen war, stand das Mädchen auf, und ging zu seinem Liebsten, der Roland hieß, und klopfte an seine Türe. Als er heraus kam, sprach sie zu ihm „Höre, liebster Roland, wir müssen eilig flüchten, die Stiefmutter hat mich totschlagen wollen, hat aber ihr eigenes Kind getroffen. Kommt der Tag, und sie sieht was sie getan hat, so sind wir verloren.“ „Aber ich rate dir,“ sagte Roland, „dass du erst ihren Zauberstab wegnimmst, sonst können wir uns nicht retten, wenn sie uns nachsetzt und verfolgt.“ Das Mädchen holte den Zauberstab, und dann nahm es den toten Kopf und tröpfelte drei Blutstropfen auf die Erde, einen vors Bett, einen in die Küche, und einen auf die Treppe. Darauf eilte es mit seinem Liebsten fort.
Als nun am Morgen die alte Hexe aufgestanden war, rief sie ihre Tochter, und wollte ihr die Schürze geben, aber sie kam nicht. Da rief sie „Wo bist du?“ „Ei, hier auf der Treppe, da kehr ich,“ antwortete der eine Blutstropfen. Die Alte ging hinaus, sah aber niemand auf der Treppe und rief abermals: „Wo bist du?“ „Ei, hier in der Küche, da wärm ich mich“ rief der zweite Blutstropfen. Sie ging in die Küche, aber sie fand niemand. Da rief sie noch einmal: „Wo bist du?“ „Ach, hier im Bette, da schlaf ich“ rief der dritte Blutstropfen. Die Alte ging in die Kammer ans Bett. Was sah sie da? Ihr eigenes Kind, das in seinem Blute schwamm, und dem sie selbst den Kopf abgehauen hatte.
Die Hexe geriet in Wut, sprang ans Fenster, und da sie weit in die Welt schauen konnte, erblickte sie ihre Stieftochter, die mit ihrem Liebsten Roland fort eilte. „Das soll euch nichts helfen,“ rief sie, „wenn ihr auch schon weit weg seid, ihr entflieht mir doch nicht.“ Sie zog ihre Meilenstiefeln an, in welchem sie mit jedem Schritt eine Stunde machte, und es dauerte nicht lange, so hatte sie beide eingeholt. Das Mädchen aber, wie es die Alte daher schreiten sah, verwandelte mit dem Zauberstab seinen Liebsten Roland in einen See, sich selbst aber in eine Ente, die mitten auf dem See schwamm. Die Hexe stellte sich ans Ufer, warf Brotbrocken hinein und gab sich alle Mühe die Ente herbeizulocken: aber die Ente ließ sich nicht locken, und die Alte musste abends unverrichteter Sache wieder umkehren. Darauf nahm das Mädchen mit seinem Liebsten Roland wieder die natürliche Gestalt an, und sie gingen die ganze Nacht weiter bis zu Tagesanbruch. Da verwandelte sich das Mädchen in eine schöne Blume, die mitten in einer Dornhecke stand, seinen Liebsten Roland aber in einen Geigenspieler. Nicht lange, so kam die Hexe heran geschritten und sprach zu dem Spielmann: „Lieber Spielmann, darf ich mir wohl die schöne Blume abbrechen?“ „O ja,“ antwortete er, „ich will dazu aufspielen.“ Als sie nun mit Hast in die Hecke kroch und die Blume brechen wollte, denn sie wusste wohl wer die Blume war, so fing er an aufzuspielen, und, sie mochte wollen oder nicht, sie musste tanzen, denn es war ein Zaubertanz. Je schneller er spielte, desto gewaltigere Sprünge musste sie machen, und die Dornen rissen ihr die Kleider vom Leibe, stachen sie blutig und wund, und da er nicht aufhörte, musste sie so lange tanzen bis sie tot liegen blieb.
Als sie nun erlöst waren, sprach Roland: „Nun will ich zu meinem Vater gehen und die Hochzeit bestellen.“ „So will ich derweil hier bleiben,“ sagte das Mädchen, „und auf dich warten, und damit mich niemand erkennt, will ich mich in einen roten Feldstein verwandeln.“ Da ging Roland fort, und das Mädchen stand als ein roter Stein auf dem Felde und wartete auf seinen Liebsten. Als aber Roland heim kam, geriet er in die Fallstricke einer andern, die es dahin brachte, dass er das Mädchen vergaß. Das arme Mädchen stand lange Zeit, als er aber endlich gar nicht wieder kam, so ward es traurig und verwandelte sich in eine Blume und dachte :„Es wird ja wohl einer daher gehen und mich umtreten.“
Es trug sich aber zu, dass ein Schäfer auf dem Felde seine Schafe hütete und die Blume sah, und weil sie so schön war, so brach er sie ab, nahm sie mit sich, und legte sie in seinen Kasten. Von der Zeit ging es wunderlich in des Schäfers Hause zu. Wenn er morgens aufstand, so war schon alle Arbeit getan: die Stube war gekehrt, Tisch und Bänke abgeputzt, Feuer auf den Herd gemacht, und Wasser getragen; und mittags, wenn er heim kam, war der Tisch gedeckt und ein gutes Essen aufgetragen. Er konnte nicht begreifen wie das zuging, denn er sah niemals einen Menschen in seinem Haus, und es konnte sich auch niemand in der kleinen Hütte versteckt haben. Die gute Aufwartung gefiel ihm freilich, aber zuletzt ward ihm doch angst, so dass er zu einer weisen Frau ging und sie um Rat fragte. Die weise Frau sprach „es steckt Zauberei dahinter; gib einmal morgens in aller Frühe acht ob sich etwas in der Stube regt, und wenn du etwas siehst, es mag sein was es will, so wirf schnell ein weißes Tuch darüber, dann wird der Zauber gehemmt.“ Der Schäfer tat wie sie gesagt hatte, und am andern Morgen, eben als der Tag anbrach, sah er wie sich der Kasten auftat und die Blume heraus kam. Schnell sprang er hinzu und warf ein weißes Tuch darüber. Alsbald war die Verwandlung vorbei, und ein schönes Mädchen stand vor ihm, das bekannte ihm dass sie die Blume gewesen wäre und seinen Haushalt bisher besorgt hätte. Sie erzählte ihm sein Schicksal, und weil sie ihm gefiel, fragte er ob es ihn heiraten wollte, aber sie antwortete „nein,“ denn sie wollte ihren Liebsten Roland, obgleich er sie verlassen hatte, doch treu bleiben. Aber sie versprach dass sie nicht weggehen, sondern ihm fernerhin Haus halten wollte.
Nun kam die Zeit heran dass Roland Hochzeit halten sollte: da ward nach altem Brauch im Lande bekannt gemacht dass alle Mädchen sich einfinden und zu Ehren des Brautpaars singen sollten. Das treue Mädchen, als sie davon hörte, ward so traurig dass sie meinte, das Herz im Leib würde ihr zerspringen und wollte nicht hingehen, aber die andern kamen und holten sie herbei. Wenn aber die Reihe kam, dass sie singen sollte, so trat sie zurück, bis sie allein noch übrig war, da konnte sie nicht anders. Aber wie sie ihren Gesang anfing und er zu Rolands Ohren kam, so sprang er auf, und rief: „Die Stimme kenne ich, das ist die rechte Braut, eine andere begehr ich nicht.“ Alles, was er vergessen hatte und ihm aus dem Sinn verschwunden war, das war plötzlich in sein Herz wieder heim gekommen. Da hielt das treue Mädchen Hochzeit mit seinem Liebsten Roland, und war ihr Leid zu Ende und fing ihre Freude an.

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6 Kommentare zu „das 56. der Kinder- und Hausmärchen …

  1. Ich habe bei diesem Märchen und bei allen, in denen die „falsche“ Braut gar nichts dafür konnte, schon als kleines Mädchen immer gefragt, wie es der auf diese Weise abgehängten Braut nun gehen mochte.
    Und trotzdem habe ich solche Märchen immer gern gehabt.

    1. ja,ging mir auch immer so. Und Wilhelm Grimm war da immer so ungnädig und ließ sie „im Regen stehen“ – wie im echten Leben.
      Krass fand ich das immer, wenn der vergessliche Bräutigam dann seine Schlüsselfrage stellte, die doch eigentlich für Männer gilt: Der alte Schlüssel hat sich wieder angefunden, welchen soll man nun nehmen, den Nachgemachten, oder den Alten?

      1. In einem Märchen (ich weiß nicht mehr, in welchem, aber definitiv Grimm) bekommt die „falsche“ Braut als Entschädigung die feenhaft schönen Kleider der wahren Braut und ist zufrieden damit. Dabei habe ich immer gedacht, wenn sie sich damit abspeisen läßt und das in Ordnung findet, dann hat sie den Mann auch nicht richtig geliebt, und dann ist es ganz richtig so – jede bekommt, was für sie am Besten ist.

        1. Die falsche Braut – den Titel kenn ich nicht, nur Die wahre Braut. Aber gibt ein Märchen, dass genau so endet wie Du es beschreibst, Titel wird mir noch einfallen. Und Kleider tauscht auch eine aktuelle Braut im Das singende springende Löweneckerchen, die andere gibt das : nicht für Geld und Gut, aber für Fleisch und Blut her…

  2. Grausam finde ich in dem Märchen den Satz mit den Fallstricken der Anderen, die es schaffte, dass er die erste vergaß. Und diese Selbstaufgabe des schönen Mädchens, das sein Leben dann als Heinzelmännchen einrichtet.
    Natürlich bleibt sie aber dem Roland treu, was mir sagt:
    Frauen hatten scheinbar immer schon einen Hang zu A … löchern und der Schäfer, der sie als kostbar ansah und in einem Kästchen aufhob, kriegt einen Tritt in den Hintern.
    Aber bezeichnend ist: Scheinbar wird die Unterwürfigkeit des Mädchens belohnt. Anders als die älteste Königstocher in den zertanzten Schuhen, die ihren Prinzen vom Fluch freitanzen wollte und als Strafe dafür zwangsverheiratet wurde, bekommt das unterwürfige Mädchen hier seinen Roland zurück.
    Wollen wir hoffen, dass der sie nicht schon wieder vergessen hat, sobald sie wieder aus dem Saal raus war …
    Warum heißt das Märchen nicht „Der vergessliche Roland“??

    Edit:
    Was mir bei diesem Märchen auch nochmal deutlich in’s Auge springt: Diese strenge Verteilung von Böse=hässlich und gut=schön. Ich finde wenn zu diesem Mittel gegriffen wird, hat es sich der Autor einfach gemacht und ein plumpes Erzählmittel gewählt. Show, don’t tell fände ich interessanter.

    Die Lieblosigkeit wird für mich auch durch die vielen Elemente, die in eine Geschichte gepfropft werden unterstrichen:
    Es ist eine Hexe, es wird gemordet, geköpft, Zauberstab, sprechende Blutstropfen, weit in die Welt hinaussehen können, Siebenmeilenstiefel, Tod der Hexe in den Dornen, Roland geht fremd, etc. etc.

    Das ist etwas, was heutzutage auch gerne in Filmen und Büchern genutzt wird: Statt sich einer überschaubaren Anzahl Theman zu widmen und diese sorgfältig herauszuarbeiten, jagd eine Explosion die nächste. Weißt Du, wie ich meine?

  3. Die Grimms schreiben in ihren Anmerkungen zu de Kinder-und Hausmärchen:

    56.
    Der Liebste Roland.
    Aus Hessen, in einer andern gleichfalls hessischen Sage wird das Märchen mit dem von Hänsel und Grethel (Nr. 15) verbunden. Die Hexe will das Hänsel, weil es fett ist, tödten und kochen, aber Grethel befreit es, und die Kinder laufen fort, vorher speit aber Grethel vor den Feuerherd. Wie nun die Hexe ruft „ist das Wasser bald heiß?“ antwortet die Speie „jetzt hol ichs“, und hernach „jetzt kocht es“ und „jetzt bring ichs“, und jedesmal schläft die Alte ein bischen dazwischen. Beim letzten Ruf aber, wo die Speie vertrocknet war, erhält sie keine Antwort, da steht sie auf und wie sie die Kinder nicht findet, so thut sie ihre Schlittschuhe an und läuft ihnen nach, aber das Mädchen hat sich in einen Teich, sein Brüderchen in eine Ente verwandelt, die darauf schwimmt. Die Hexe will den Teich aussaufen, aber sie platzt von dem Wasser und bleibt todt liegen. Die beiden nehmen ihre menschliche Gestalt an und gehen nach Haus.
    Übereinstimmung hat unser Märchen mit dem Fundevogel (Nr. 51), der Wassernix (Nr. 79) und den beiden Königskindern (Nr. 113). Die letzte Verwandlung, wo die Stiefmutter durch Tanzen in der Dornhecke umkommt, erinnert an den Jud im [97] Dorn (Nr. 110). Voß in den Anmerkungen zu seiner Idylle vom Riesenhügel gedenkt auch eines mit dem unsrigen zusammenhängenden Märchens. Aus der braunschweigischen Sammlung gehört der Riesenwald S. 44–72 hierher, bei Müllenhoff Nr. 6 und bei Kuhn Nr. 1. Norwegisch bei Asbjörnsen Bd. 2. Schwedisch bei Cavallius Nr. 14. Ungarisch bei Mailath die Zauberhelene Nr. 12, bei Stier S. 28 das Zauberpferd, bei Gaal die gläserne Hacke S. 53. Verwandt ist bei der Aulnoy der Orangenbaum und die Biene (Nr. 8), im Pentamerone die Taube (2, 7) und Rosella (3, 9). Vor Leid und Schmerz zu Stein werden kommt auch in dem dänischen Lied von Rosmer vor; es hat einen tiefen Sinn und gleicht dem Erstarren, wenn Licht und Wärme entzogen ist. Sich aus Trauer in eine Blume am Weg verwandeln, ist ein Zug der gerade so in einem Volkslied (Lieder aus dem Kuhländchen von Meinert 1, 6) wiederkehrt:
    „Ai, Annle, lot dos Waene stohn,
    nahmt aich viel liever a’n anden Mon“. –
    „Eh wenn ich lo das Waene stohn,
    wiel ich liever ouff de Wagschaed gohn,
    diett wiel ich zu aner Feldblum wa’n.
    . . . . . . . . . . . .

    Virmeittichs wiel ich schien uofblihn,
    Nochmeittichs wiel ich traurich stien;
    wo olle Lait vorieba gohn,
    diett wiel ich inde traurich stohn“.
    Überhaupt gehört das Märchen zu denen, in welchen eine alte Grundlage fortzudauern scheint. Die Hexe ist ein Riesenweib, das ein paar Götterkinder gefangen hat und verderben will. Wenn das Mädchen nach der einen Sage speit und die Speie antwortet, so muß man sich an jene Sagen erinnern, wonach durch Speien der Götter die irdischen Gestalten geschaffen werden. Aber auch die Bohne, die nach der französischen Sage (bei der Aulnoy Nr. 8) in einen Kuchen gebacken wird, bei Kuhn in einen Topf beim Feuer gethan, und die Antworten gibt, stellt das schaffende Princip dar; am deutlichsten drückt es unser Märchen durch Blutstropfen aus. Wegen der Verwandelungen der [98] Fliehenden die zu ihrer Rettung immer eine andere Gestalt annehmen, vergl. die Eyrbiggiasaga c. 20, wo Katla immer ihren Sohn verwandelt, um ihn zu schützen.

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