geboren 13. September 1752 – märchenhafte Biografie


Benedikte Naubert – eine zu Unrecht vergessene Märchensammlerin

Ihre Biografie war aber auf wikipedia zu finden :

Benedikte Naubert 1806 mit Pflegesohn

Christiane Benedikte Naubert, (* 13. September 1752  in Leipzig als Christiana Benedicta Hebenstreit ; † 12. Januar 1819 in Leipzig) war eine deutsche Schriftstellerin, die – überwiegend anonym– über 50 historische Romane veröffentlichte. Sie gilt als eine der Begründerinnen des historischen Romans in Deutschland.
Als Tochter des Medizinprofessors Johann Ernst Hebenstreit und Halbschwester des Theologieprofessors Hebenstreit erhielt sie eine fundierte Ausbildung in Philosophie, Geschichte, Latein und Griechisch. Sie war zweimal verheiratet, zunächst 1797 mit dem Rittergutsbesitzer und Kaufmann Lorenz Wilhelm Holderrieder aus Naumburg und nach dessen Tod im Jahr 1800 mit Johann Georg Naubert, der ebenfalls Kaufmann in Naumburg war.

Leben

C.B. Naubert veröffentlichte fast alle ihre Bücher anonym.
Aufgrund der Gelehrsamkeit der Bücher kamen mehrere Männer, darunter Johann Friedrich Wilhelm Müller, als mögliche Verfasser ins Gespräch.

Ohne ihre Erlaubnis wurde ihre Identität in einem Artikel in der Zeitung für die elegante Welt 1817 aufgedeckt. Ihren Roman Rosalba (1817) zeichnete sie darauf mit ihrem eigenen Namen. Heute ist Benedikte Naubert weitgehend unbekannt.

Werke

Ihre historischen Romane wurden teilweise auch ins Französische und Englische übersetzt, wodurch Walter Scott sie kennenlernte.

In Romanen wie Ulrich Holzer oder Walter von Montbarry nutzt sie bereits das Prinzip, Nebenpersonen der Geschichte zu Hauptpersonen ihrer Romane zu machen. Beispielsweise erleben in Konradin von Schwaben fiktive Personen die Weltgeschichte an der Seite von Königen mit – literarische Techniken, die Walter Scott dann übernahm.

Daneben ist sie auch durch ihre Sammlung der Neuen Volksmärchen der Deutschen (1789–1793; Neuauflage 2001) lange vor der Sammlungder Brüder Grimm (1812-15) wichtig geworden. Es handelt sich freilich um Kunstmärchen, literarische Gestaltungen historischer Stoffe unter Einbeziehung volkstümlicher Motive, nicht um eine Märchensammlung im späteren Sinn. Vergleichbar sind die wenig zuvor erschienenenMärchen von Johann Karl August Musäus.
Achim von Arnim schrieb  in einer Rezension der neuen Volksmärchen 1808″ … ich bin unerschöpflich in dem Lobe dieses Buches, das mir sehr traurige Nächte erhellte“

IM PROJEKT GUTENBERG-DE VORHANDEN

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