Anders sagen die Musen?


 

so heißt ein Nebenblog, den ich jetzt hier betreibe, es geht dabei um
Textarbeit an Richilde
.- generell an Musäustexten, weil es dazu viel zu sagen gibt – jedenfalls für mich- das würde den „leiselauten Literaturrahmen“ hier sprengen und interessiert ja nicht jeden …

Besucher sind herzlich eingeladen – ich liebe doch Publikum.

manchmal tröstet es, dass es anderen auch so geht…


Das erinnert mich doch sehr an meine Gefühle nach dem Vorfall, der mich zum Gedicht „Hilfloser Fluch“ veranlasste.

Ach, wir Menschen sind doch alle gleich…

Ich suche die Quelle


…von diesem Goethezitiat, das ich im Internet auf vielen Seiten ohne Angaben finde. Vorweg ein paar Gartenschnappschüsse…

Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen,
von denen man alles erhalten kann,
wenn man sie nach ihrer Art behandelt.
Ein ruhiger Blick
eine stille Konsequenz,
in jeder Jahreszeit,
in jeder Stunde
das ganz Gehörige tun,
wird vielleicht von niemand mehr
als vom Gärtner erwartet.

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und schon gefunden – ist aus den „Wahlverwandschaften“ und den Roman will ich erst im Ganzen lesen, bevor ich mich einer modernen Interpretation aussetze…

geboren 17.08.1838 – märchenhafte Biografie


Richard von Volkmann

Richard von Volkmann

Richard von Volkmann (* 17. August 1830 in Leipzig; † 28. November 1889 in Jena) war Chirurg und Verfasser der Träumereien an französischen Kaminen. Für seine literarische Arbeiten verwendete er das Pseudonym Richard Leander.

Der Sohn des Universitätsprofessors Alfred Wilhelm Volkmann besuchte die Fürstenschule Grimma. Ab 1850 studierte er Medizin an den Universitäten Halle, Gießen und Berlin, wo er 1854 zum Dr. med. promovierte. 1851 wurde er Mitglied der Corps Starkenburgia und Marchia Halle.

Er trat eine Assistentenstelle bei Ernst Blasius in der Chirurgischen Universitätsklinik Halle an und habilitiertesich 1857. Während einer langen Erkrankung von Blasius vertrat er diesen in der Leitung der Klinik. Wegen der zunehmenden Spannungen mit dem zurückgekehrten Blasius verließ Volkmann die Klinik und den Lehrkörper der Universität und ließ sich in Halle als praktischer Chirurg nieder. 1863 kehrte Volkmann als a.o. Professor an die Universität zurück.

Am Krieg gegen Österreich nahm er als Chefarzt des Lazaretts Trautenau in Böhmen teil. 1867 wurden Volkmann das Ordinariat für Chirurgie und die Leitung der Chirurgischen Universitätsklinik übertragen. Während des Krieges gegen Frankreich war er als konsultierender Generalarzt beimIV. Armee-Korps, später an der Maas und bei der Südarmee eingesetzt.

Volkmann, der zu den bedeutendsten Chirurgen des 19. Jahrhunderts zählt, entwickelte neue Methoden zur Resektion der Gelenke, zur Operation komplizierter Brüche sowie zur Chirurgie undOrthopädie der Wirbelsäule und der Extremitäten. Er führte als erster deutscher Arzt dieantiseptische Wundbehandlung mit Karbol (nach Lister) ein, wodurch die Überlebenschance bei Operationen sprunghaft anstieg und Bauchchirurgie im eigentlichen Sinne erst möglich wurde. Volkmann selbst entwickelte Verfahren zur Resektion von Mastdarmkrebs.

Volkmann wurde 1885 geadelt. Rufe an die Universitäten Berlin, Erlangen, Breslau, Heidelberg undWürzburg lehnte er ab, nicht zuletzt deshalb, weil er den Neubau der chirurgischen Universitätsklinik Halle selbst konzipiert und nach seinen Vorstellungen eingerichtet hatte. Volkmann gehörte 1872 zu den Gründern der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und war viele Jahre ihr Vorsitzender.

Sein Grab befindet sich auf dem hallischen Stadtgottesacker.

Neben zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen (u. a. „Beiträge zur Chirurgie“, 1875) veröffentlichte er unter dem Pseudonym „Richard Leander“ literarische Arbeiten. Zum Erfolg wurden seine während des Kriegseinsatzes verfassten Märchen „Träumereien an französischen Kaminen“. Im Krieg 1870/71 infizierte er sich mit Syphilis, was unter anderem dazu führte, dass sich ein schleichendes Rückenmarksleiden entwickelte, das Schmerzen von großer Heftigkeit verursachte, die ihn öfter an der Ausübung seiner Berufspflichten hinderten und ihn zur Erholung zwangen. Er starb drei Jahre später an einer Lungenentzündung in Jena.

IM PROJEKT GUTENBERG-DE VORHANDEN

Das sollte ich jetzt nicht bloggen…


Nein, wirklich nicht, den zuviel Konkurrenz verdirbt bekanntlich das Geschäft. Doch weiß ich auch – ein bisschen Konkurrenz steigert den Bedarf am Produkt – in dem Falle Rezensionen – und deshalb stelle ich Euch hier und heute die Webseite : Blogg dein Buch vor.
Dort kann man sich um ein Freiexemplar bewerben –  sofern man schon länger als drei Monate einen Blog betreibt – für die Verpflichtung, binnen dreißig Tagen eine Rezension zu schreiben und diese zu bloggen.
Ich habe die Webseite durch eine solche Rezension entdeckt, als ich Literatur über html suchte und da ich für selbstgewählte Freiexemplare immer zu haben bin, mich gleich eingetragen. Wie funktioniert das dort?

Erstmal anmelden, klar.
Dann sucht man sich ein Buch aus, das man lesen und besprechen möchte und klickt den Schalter Blogg ich an.
Dann wartet man ab, bis der Verlag sich aus dem Bewerberpool  die ihnen passend erscheinenden Blogger  gewählt hat, bekommt auch bald  Antwort, das Buch folgt per Post , man liest und bloggt darüber und sendet Blog dein Buch den Link zur Rezension.
Die Umsetzung  ist also denkbar einfach, schwieriger ist es schon, sich für ein Buch zu entscheiden. Gerade eben hatte ich wieder die Qual der Wahl, für welches Buch bewerbe ich mich jetzt ?

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Das waren jetzt vier von fünfen, die mich sehr reizten. Die Lösung dieser Frage werdet ihr vermutlich bei meiner nächsten Rezension sehen. Hat man seine Rezension geschrieben, kann man sich für das nächste Buch bewerben. Hat also auch immer einen gewissen Reiz, ein kleines Kribbeln – kriege ich es oder nicht, sollte ich lieber doch besser gleich das andere… wie beim Ersteigern bei ebay.
An meinen Beispielen sieht man schon, dass die Palette der zu besprechenden Bücher weit gefächert ist und auch Hörbücher umfasst. Es gibt  alle Bereiche der Belletristik, also auch so Vampirzeugs, aus dem ich mir rein gar nichts mache und das deshalb trotz aller augenblicklichen Nachfrage von mir nicht gebloggt werden kann und Krimis, die ich ab und an durchaus schätze, die aber von meinen gewählten Büchern noch ausgestochen wurden.

Neben der Belletristik gibt es die Rubrik Sachbücher, die ebenfalls ein breites Spektrum bietet. Kurzum, Lesefutter für viele – es lohnt sich für Schreib- und Lesefreudige bei Blogg dein Buch mitzumachen, denn Konkurrenz belebt das Geschäft und siehe da, ich hatte schon Besucher, die speziell wegen meiner ersten Rezension für Blogg dein Buch gekommen sind.