damit Deutschland nicht zur Bananenrepublik verkommt…


Es sind keine (sachlichen) Fehler in einer Doktorarbeit, wenn dort Passagen anderer grammatisch ganz leicht abgewandelt als eigener geistiger Erguss ausgegeben werden, es ist, wie man sich vielleicht noch an seine Schulzeit erinnert, als Betrug zu werten.

Wobei ich ja auch der These anhänge, er selbst hat die Arbeit nicht geschrieben, denn selbst  verfälscht doch niemand so lax die Texte anderer zum eigenen, oder?
Da hatte ihm eher jemand einen Bärendienst erwiesen, halbherzig oder bewusst.
Irgendwie alles sehr interessant, das Ganze ist aus dem Stoff, aus dem auch die griechischen Tragödien geschneidert sind und taugt für eine große Bearbeitung. Die Wunscherfüllung nach dem „bürgerlichem Adel“, dem Doktortitel,ohne die dafür nötige Leistung zu bringen bricht eine steile Karriere, die ohne diesen Titel wohl genauso gelaufen wäre.

Ist seine politische Karriere nun beendet, oder trägt ihn der Sympathiebonus seiner Anhänger über diese schroffen Klippen und macht Deutschland mehr und mehr zur Bananenrepublik?

Es heißt ja bei etlichen Leuten, er wäre ein „guter Minister“( gewesen). Ist das wirklich so? Wohl war er ein Lieferant ihnen gefälliger Bilder und hebt sich damit von den anderen Politikern ab, er wäre ein durchaus ansprechendes Model für Seidenbinder, Haarpomade und Herrenoberbekleidung, seine Leistungen als Minister sind im folgenden Video gut zusammengefasst.

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4 Kommentare zu „damit Deutschland nicht zur Bananenrepublik verkommt…

  1. Ich bin wirklich erschüttert, wie selbstverständlich eine Menge Leute – auch hochrangige Politiker, die selbst studiert haben – es billigen, wenn ein Minister lügt, daß die Schwarte kracht. Die Aussage der Physikerin Merkel, sie habe ihn ja nicht als Wissenschaftler eingesetzt, sondern als Minister, verstehe ich so: Das Amt eines Ministers wird ohne jede Beachtung seiner Integrität verliehen; Wahrheitsliebe ist in den Augen der Bundeskanzlerin kein Kriterium.

  2. Wenn auf jemanden die Bezeichnung „Blender“ zutrifft, dann ist Herr Von und Zu das beste Beispiel.
    Finde es immer wieder Unheimlich, wie viele Menschen auf solch eine Masche hereinfallen.
    Ich fände es nicht gut, wenn er, sobald Gras über diese Sache gewachsen ist, wie Phönix aus der Asche wiederauferstehen könnte. Während seiner kurzen Amtszeit ist er nicht gerade zimperlich mit Entlassungen umgegangen, aber wehe es trifft die eigene Haut.
    Mich hat es geschüttelt, als er sich trotz klarer Beweise immer noch winden durfte und die Schuld an seinem stolzen Abgang unter anderem dem Journalismus zuschob. Das fand ich ekelerregend, zumal er Medienvertretern bis dato hinterher lief!

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