Gedicht der Woche 38/2010


Hoffmann von Fallersleben

Schmetterlings Sterbelied

„Leb‘ wohl, mein Vater Sonnenschein!
Du, meine Mutter Blütenduft!
Ihr Schwestern all‘ und Brüderlein
Im süßen Hauch der Himmelsluft!

Ich schwebte gern mit euch umher
In Wald und Wiese, Au und Feld;
Nie war mein Herz von Sorgen schwer,
Ungern verlass‘  ich diese Welt.“

So sang der müde Schmetterling,
So sang er sich sein Sterbelied.
Kaum als er an zu leben fing,
War hin sein Leben und er schied

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