ausgelesen: Wolfskind


Dieses Buch ist ein kleiner Roman, entstanden nach einer unbefriedigend gehandhabten Ausschreibung mit dem Thema „Mord in der Nachbarschaft“ aus einer als Beitrag gedachten Erzählung. Was meiner Meinung nach wieder mal den Spruch bestätigt: Aus etwas Schlechtem kann noch etwas Gutes erwachsen. Hier nun der Debütroman von Martina Decker: „Wolfskind“.
Diesen Roman habe ich, da ich zur Zeit sehr beschäftigt bin, als Bettlektüre vor dem einschlafen gelesen – und gleich nach dem Aufwachen. Die chronologische Gestaltung, mit kapitelähnlichen Zwischenüberschriften kam mir da sehr entgegen, man merkt, dass die Autorin schon eine erprobte Kurzgeschichtenschreiberin ist. Martina Decker lässt sich Zeit beim Erzählen und gibt den handelnen Personen Kontur, so dass man sie noch im Bewußtsein hat, nachdem man das Buch gelesen hat. Von der Handlung will ich gar nichts erzählen, nur, dass es sich um ein jungerwachsenes Findelkind und  einem im Müll gefundenen Toten handelt und in Bad Kreuznach spielt, alles andere sollte man sich selbst erlesen. Ein Thema, dass leider gar nicht so sehr der Fantasie entsprungen ist. Mich hat der Roman nachdenklich gemacht, auch wenn ich nicht weiß, wo Bad Kreuznach liegt und vermutlich nie dort hinkomme, es kann wohl überall geschehen, auch in meiner Nachbarschaft.

erschienen im NOEL Verlag
204 Seiten
ISBN-13:978–3-940209–66-5
14,90 €

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