Erzählung der Woche 14/2010


Ostergeschichte nach Matthäus

Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und da geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erschraken aus Furcht vor ihm und erstarrten wie tot.
Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat; und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, dass er auferstanden ist von den Toten. Er wird vor euch hingehen nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Achtet darauf, was ich euch gesagt habe.
Da gingen die Frauen eilends weg vom Grab in Furcht und großer Freude und liefen, es seinen Jüngern zu verkündigen.
Und es begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt!
Die Frauen gingen  zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.
Als sie aber ankamen, da waren schon einige von der Wache in die Stadt und verkündeten den Hohepriestern alles, was geschehen war. Und diese kamen mit den Ältesten zusammen, hielten Rat und gaben den Soldaten Geld und sprachen: Sagt, seine Jünger sind in der Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. Und wenn es dem Statthalter zu Ohren kommt, wollen wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr sicher seid. Die Wachen nahmen das Geld und taten, wie sie angewiesen waren.
Und so glauben die Juden es bis auf den heutigen Tag.
Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; doch einige zweifelten. Jesus sprach zu ihnen:
Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und beachtet, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

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Ein Kommentar zu „Erzählung der Woche 14/2010

  1. Ein schönes Foto, sieht auch ein bisschen wie ein Osterei aus, der Schattenriss des Kirchenfensters. (Ist doch eins, oder irre ich? )

    liebe Grüße
    Ernst August

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