Schöne Bescherung


Was ich nie verstanden habe, dass manche Leute über Weihnachten stöhnen müssen, dem Weihnachtsrummel in irgendwelche Dauersommergebiete entfliehen wollen und sich den Strapazen eines Langfluges für eine Woche Strand, Palme und unbekanntes Kriechzeug aussetzen, weil Weihnachten zu Hause ja so stressig ist.

Ich frage mich immer, wer tut denen das nur an und macht ihnen ihr Weihnachten stressig? Mein Weihnachten ist immer  besinnlich.

Als Argument höre ich dann :
ach, das Backen, das Kochen , die Geschenke, die Verwandten

Hä?

Also, ich mag meine Verwandten, bin froh sie zu haben und – mehr als anrufen ist eigentlich nicht zu Weihnachten, die haben ja auch ihre nahen Angehörigen, mich besuchen meine Kinder an einem der Feiertage und das ist schön, da freue ich mich drauf!  Gibt übrigens immer Hühnerfrikassee vom Broiler (aber ohne Haut),  ganz lecker, mit Spargel, Zuckererbsen und Champignon  und Fleischklösschen…
Die Arbeit der Zubereitung verteilt sich über zwei Tage und ist somit pro Tag nicht der Rede wert. Nix mit Stress, nur Planung…

Die anderen Tage dann … ganz besinnlich, nur Hund, Mann und ich, alles ein Tick langsamer, alles etwas bedachter – schön!

Geschenke … ich liebe Geschenke. Mache gern welche und bekomme gern welche. Keine großen Sachen, zeitnah (Dezember bis Ende Februar) gemeinsam mal ins Theater, ein Essen gemeinsam, ein Ausflug, oder ein Buch von dem ich weiß das ist was, ein Gutschein von einem Bekleidungshandel oder einer Parfümerie, wo ich weiß, da kauft die- oder derjenige…

Das geht alles ohne viel Stress, erfreut den Beschenkten und festigt die Familienbande.

Weihnachten – ist ein Fest der Familie. Weihnachten – ist das schönste Fest im Jahr. Weihnachten – feier ich immer zu Hause.

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3 Kommentare zu „Schöne Bescherung

  1. Du hast ja sooo recht – geht mir ganz genauso 🙂
    Der „Broiler“ hat also die zwanzig Jahre Mauerfall überlebt, ja? Wusste ich gar nicht 😉

  2. Patricia, Dein Gedicht , das ich hinter das 7. Türchen stellte, war Anlass für meine Gedanken 😉
    Zum Broiler kurz angemerkt:
    Das war ursprünglich eine amerikanische Geflügelrasse, die die nötigen Eigenschaften hatte für die Mastbrathähnchenzucht und in die DDR eingeführt wurde.

    Grob kann man heute sagen:

    Was in den Kühltruhen zum Verkauf liegt, durfte leben:
    – 30 bis 40 Tage, um Brathähnchen zu werden, sind eigentlich Stubenkücken
    – 50 Tage, um Broiler zu werden und
    – 60 Tage, um Poularde

    Brathähnchen sind für mich Vergeudung von Leben, Poularden und Kapaune gibt es leider nicht häufig. Aber das Fleisch von Suppenhühnern schmeckt mir nicht, auch nicht als Frikassee.

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