dem „bösem“ Wort folgte die böse Tat …


Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Diesen weisen Spruch aus dem Talmud, musste ein Schulmitarbeiter auf ganz eigene Weise erfahren., wie yahoo berichtete.

Artikel von Lucas Wiegelmann 25. November 2009,

Ein Wort zuviel im Internet kostete …

Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin. Diese Weisheit des römischen Dichters Horaz gilt heute noch stärker als im Papyruszeitalter, wie ein Mann aus St. Louis, Missouri bezeugen kann.

Vor einigen Tagen veröffentlichte die Lokalzeitung „St. Louis Post-Dispatch“ auf ihrer Internetseite einen Aufruf. Unter der Rubrik „Talk of the Day“ sollten sich die Leser austauschen zum Thema: „Was war das Seltsamste, was Sie je gegessen haben? Hat es Ihnen geschmeckt?“ Die verschiedensten Geständnisse gingen ein, vom Oktopus über das Kuhhirn bis zum Schlangenei. Die Diskussion war in vollem Gange, als gegen zehn Uhr vormittags ein Leser nur ein einziges Wort postete. Ein Wort, das er sich sicher verkniffen hätte, wenn er geahnt hätte, was er damit auslöst.

Der Mann schrieb „Pussy“. Das ist ein obszönes Wort für das weibliche Geschlechtsorgan. Sowas schreibt man nicht. Deshalb wurde der Eintrag auch nach einer Minute vom Internetportal der „St. Louis Post-Dispatch“ gelöscht. Wenige Augenblicke später schrieb der Leser das Wort aber noch einmal hin. Und das war sein Fehler.

Natürlich wurde der Eintrag wieder gelöscht. Aber diesmal ging der zuständige Redakteur Kurt Greenbaum der Sache nach. Er prüfte die IP-Adresse des Nutzers, also die Adresse, mit der sich ein Computer im Internet anmeldet. Greenbaum fand heraus, dass sie zu einer Schule in St. Louis gehörte, und rief den Schulleiter an.

Der wiederum alarmierte seinen Computerfachmann, und anhand der Netzwerkdaten in der Schule fanden sie heraus, an welchem Computer die bösen fünf Buchstaben eingegeben wurden. Der Mann, der zur Tatzeit an dem Rechner gearbeitet hatte, musste zum Vieraugengespräch ins Büro des Schulleiters. Am Ende der Unterredung reichte er seine Kündigung ein. Ein Wort gab das andere.

Amerikanische Internetnutzer und Blogger reagierten entsetzt. Sie werfen der „St. Louis Post-Dispatch“ vor, den Datenschutz mit Füßen getreten und Zensur ausgeübt zu haben. Die Zeitung hat zu dem Thema ein Forum eingerichtet, aber wegen der Protestflut ist die Kommentarfunktion mittlerweile abgestellt.

Nun konzentriert sich die Wut auf den Redakteur Kurt Greenbaum. Die Web-Kritiker werfen ihm „Nazi-Methoden“ vor, viele Kommentatoren fordern seinen Rücktritt oder seine Entlassung. Der Name Greenbaum war zwischenzeitlich auf Platz 29 der meistgesuchten Begriffe bei Google USA. Die Domain „kurtgreenbaumisapussy.com“ ist mittlerweile auch vergeben.

Greenbaum selbst zeigt sich unbeeindruckt von der Aufregung. Er sagt: „Ich zensiere niemanden, jeder kann denken, was er will. Ich dachte einfach, die Schule würde gern von dem Vorfall erfahren. Es hätte ja auch ein Schüler sein können. Ich kann nachts jedenfalls gut schlafen.“

Ob das auch für den Ex-Schulangestellten gilt, ist offen, sein Name ist unbekannt. Die Geschichte erinnert jedenfalls daran, dass niemand im Netz anonym ist.

Warum fallen mir nun die drei Affen ein?

behütet und beschützt…


Bewacht wie von Cerberus wird dieser Blog durch Askimet

Keine Viagrawerbung entgeht ihm, in welchem Gewand auch immer sie sich in die Kommentare zum Mittelalter schleichen möchte, kein dubioses Angebot für personifizierte Wordprogramme, die für ihren Kommentar die Katzenhilfe bevorzugen, keine pornografische Homepage die man durch gedankenarme Kommentare zu den Gedichten der Woche zu verbreiten gedenkt.
Gerade lese ich :

Akismet hat Ihre Seite vor 444 Spam-Kommentaren geschützt.

Wenn man bedenkt, dass der Blog gerade ein Jahr alt ist, sind das eineinviertel Spambeiträge pro Tag. Xvdlkkeoe , bldfpwefof ,welornmrit oder welche Nicknamen ihr Euch so ertastet habt, nutzt doch Eure Zeit für etwas Besseres,  für sinnvolles,  jede verkappte Werbeaktion ist vergeudete Lebenszeit, denn Askimet wacht.

fatale Fehlentscheidung…


die ein Krokodil am Serengeti-Fluss in Afrika traf, als es eine Nilpferdherde als Brücke nutzte

der Spaziergang endete tödlich, wie yahoo berichtete

Mir tut das leid, ich entscheide mich auch nicht immer richtig…

zur Beatles-Nacht in Schwedt gelesen…


Am 21.11.2009 18 Uhr

Schwedt an der Oder
Filmforum – Filmvorführung „ Across the Universe“  (ca. 90 min Film).
Anschließend lesen die Autoren Elke Schleich, Holger Dittmann, Andrea Noak und Bettina Buske  aus dem Buch Yeahsterday und „october afternoon“ spielt  Livemusik
das wird eine Spitzenveranstaltung werden – für jeden der die Zeit bewußt erlebt hat und für jeden, der eine Meinung zur Beatlesmusik hat – ein MUSS

http://www.filmforum-schwedt.de/index.php?idm=35&sub=4&s=de

So, nun ist auch diese Veranstaltung vorbei…

ich schreib da gar nicht viel, ich zeig nur ein paar Bilder


langsam füllte sich das Kino für den Film zu einem Drittel

der Film ist wirklich sehenswert, der Zeitgeist wird gut interpretiert

nach einer Pause dann: