ausgeguckt: Der Zug des Lebens


Den Film: Der Zug des Lebens habe ich kürzlich gesehen und er hat mich so beeindruckt, dass ich ihn hier mit einer Empfehlung vorstellen möchte.

zug des lebens

Zug des Lebens

(Train de vie)

Frankreich, Rumänien 1998, 103 Minuten

Regie: Radu Mihaileanu

Drehbuch: Radu Mihaileanu

Musik: Goran Bregovic

Kamera: Yorgos Arvanitis, Laurent Dailland

Schnitt: Monique Rysselinck

Produktionsdesign: Christian Niculescu

Synchronfassung: Osman Ragheb

Hauptdarsteller: Lionel Abelanski (Schlomo), Rufus (Mordechai), Clément Harari (Rabbi), Michel Muller (Jossi), Agathe de la Fontaine (Esther), Johan Leysen (Schmecht), Bruno Abraham-Kremer (Yankele), Marie-José Nat (Sura), Gad Elmaleh (Manzatou), Serge Kribus (Schtroul), Michael Israel (Weiser) Rodica Sanda Tutuianu (Golda), Sanda Toma (Mutter Jossis), Zwi Kanar (Lilienfeld), Razvan Vazilescu (Zigeuneroberst) George Siatidis (Itzik), Mihai Calin (Sami), Ovidiu Cuncea (Moitl), Marius Drogeanu (Mendel), Luminita Gheorghiu (Rivka)

Radu Mihaileanu wurde 1958 im rumänischen Bukarest als Sohn von Ion und Veronica Mihaileanu geboren. Nach seiner Flucht 1980 vor der Diktatur Ceaucescus kam er nach Frankreich, studierte am L’Institut des Hautes Études Cinématographiques und arbeitet seitdem als Regisseur und Drehbuchautor. Sein Vater, Schriftsteller, Journalist, wuchs in einem der vielen osteuropäischen Shtetl auf, wurde von den Nazis in ein Arbeitslager deportiert und überlebte den Holocaust, weil er aus dem Lager fliehen konnte.

Radu Mihaileanu arbeitete lange an der Idee zu einem Film, in dem er nicht die Gräueltaten der SS, die Vernichtungslager zeigen wollte, sondern etwas längst Ausgelöschtes, Ausradiertes: Das Leben im Shtetl, jenem Ort jüdischen Lebens in Osteuropa, das es nicht mehr gibt. Er bot die Rolle des Dorfnarren Schlomo Roberto Benigni an, der jedoch ablehnte und im selben Jahr wie Mihaileanu einen inhaltlich „verwandten” Film – „Das Leben ist schön” – in die Kinos brachte, in dem ein jüdischer Vater durch Humor und allerlei Erfindungsgabe seinem Sohn das Leben rettet.

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