Stöckchen aufgenommen und …


gleich mal an Claudia und Patricia weitergeworfen. Dieses Stöckchen warf der Herr Teddy mit dem Zwiebeleis nach mir, der hat es von der Frau Pampashase erhalten, diese wiederum von der Frau Neosens  und die  von Frau Quadratmeter und…

Jedenfalls ist an dem Stöckchen eine  Aufgabe gebunden, man soll seine Kamera aus dem Fenster zu halten und drauf los knipsen.

Mach ich doch glatt, werdet schon sehen…

Fensterblick im November

Blick zum Monte Klamotte im November

Karl-Marx-Allee im November

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7 Kommentare zu „Stöckchen aufgenommen und …

  1. Ich bin immer wieder erstaunt über die großzügig angelegten Straßen im ehemaligen Ostteil Berlins. Und die Gleichmäßigkeit des Straßenbildes.

    Ich bin im Westteil aufgewachsen und Fußgänger. Bei meinen ersten „Expeditionen in den Osten“ hatte ich es immer extrem schwer mich zu orientieren. Ich kannte es so, ich frage einfach jemanden oder ich laufe bis zur nächsten Kreuzung und schaue auf das Straßenschild, dort sind dann ja der Straßenname und auch die Hausnummern in diese Richtung vermerkt.

    Bei meinen Ausflügen in unbekannte Gebiete stand ich nicht nur einmal irgendwo an einer riesigen Kreuzung, wußte die Straßennamen nicht, kein Fußgänger weit und breit und an diesen ewig langen Gebäuden keine Hausnummer in Sicht. Bis ich den nächsten Orientierungs-Punkt hatte mußte ich laufen, laufen, laufen…und es war natürlich garantiert die falsche Richtung gewesen! 🙂

  2. Eindrucksvolle Bilder! Ich kann zwar mit dieser „Monumentalarchitektur für alle“ nicht warm werden – aber die Photos haben was.
    Ich werde das Stöckchen demnächst aufheben.

  3. Monumentalarchitektur für alle – ja hat was.
    ich wohne in einem Baudenkmal. Mein persönliches Verhältnis zur Karl-Marx-Allee ist… ambivalent, wie das von Übergewichtigen zur Schokolade ( ich schreibe auch das aus Erfahrung).
    Ich bin in der KMA aufgewachsen, meine ersten sechs Lebensjahre war es noch die Stalinallee, und die weißen/cremefarbenen Kacheln sind mit allen posiven Kindheitserlebnissen verknüpft, mein Herz und meine Seele sind davon besetzt und für mich ist das hier: Zuhause – dem ich ab und an entfliehen muss um es weiter zu lieben.
    Die KMA ist eine ganz normale Straße, gerade Hausnummern auf der einen Seite, ungerade Hausnummern auf der anderen Seite, hier orientiert es sich leicht, auch wenn die Allee recht lang ist.

    Aber ich kenne das von Frau Pampashase geschilderte in den Plattenbaugebieten (von uns übrigens lange Prärie oder Pampas genannt,) die ich hasste wie die Seuche. Wohnhäuser ohne Geschäfte drin, das ist doch öde, wie soll man da schaufensterbummeln?
    Ich kann mich noch erinnern, meine Tochter hatte mal am Wochenende einen Wettkampf in einer Turnhalle in Hellersdorf oder Marzahn – Murzahner Ring war die Adresse.
    Wir mit Auto sie hingebracht – aber wo war die Turnhalle? Alle Straßenschilder waren Murzahner Ring, egal in welche Richtung sie zeigten und die gesuchte Hausnummer war nie dabei – ich glaube, wir haben da eine dreiviertel Stunde herumgesucht, bis wir endlich eine richtige Auskunft erhielten.

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