Gedichte für Kinder und Kindgebliebende


Ist geschenkt…

Als Raupe zeigte er schon viel
von seinen schönen Farben,
die in ihrem Zusammenspiel
viel Sympathie erwarben.
Es waren Streifen, schwarzgrünweiß,
mit orange gefärbten Tupfen.
Nie fraß er von dem Edelweiß,
das Möhrenkraut wollte er rupfen.
Und ab und an noch Petersilie
und Maggikraut ein wenig noch,
doch nie nagte er an der Lilie…
Tief im Konkon er sich verkroch,
darin den Winter er verbracht,
sich neu sortiert, wie man das nennt.
Dem Konkon ist er, abgeflacht
im Lenz entschlüpft und man erkennt,
es ist der schöne Schwalbenschwanz,
der durch unsere Gärten nun flattert,
der uns  entzückt mit luftigem Tanz,
und keiner fragt, ob er je Möhren ergattert.

-Gemini-

schwalbschwraupe

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Ein Kommentar zu „Gedichte für Kinder und Kindgebliebende

  1. Das ist niedlich,das Gedicht! Da sind mir diese Raupen gleich gar nicht mehr so ekelhaft.
    ch kenne die übrigens nur als Rüebli-Raupen.
    Warum geistert mir jetzt immer Helge Schneider mit „Tu mal die Möhrchen“ im Kopf herum?

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