Das Sterntalerprojekt


Heute Abend gehe ich mit einer guten Freundin zu einer Lesung im Cafe Tasso.
Heidemarie Schwermer stellt dort ihr Sterntalerprojekt vor.

Heidemarie Schwermer lebt seit 12 Jahren ohne Geld.

Der Veranstalter beschreibt das Programm folgendermaßen:

Sie ist davon überzeugt, dass die Zeit reif  für einen Paradigmawechsel sei. Mit der  „Gib und Nimm Bewegung“ zeigt sie neue Wege auf, wie und wo kleine Schritte möglich sind.
Angedachte und bereits ausgeführte Projekte werden an dieser Veranstaltung vorgestellt , und gemeinsam soll darüber nachgedacht werden, inwieweit vor Ort etwas übertragbar ist.

Ich habe Heidemarie Schwermer schon im Fernsehen gesehen und meinte damals, dass die Idee zwar nett ist, aber so wie sie das lebt, nicht von jedem gelebt werden kann. Aber sie ist ja auch das „Paradebeispiel“.
Ich bin jedenfalls wohlwollend gespannt, leicht pessimistisch und doch neugierig, ob sie mich mit einer praktikablen Herangehensweise zu „kleinen Schritten“ überzeugen kann.

Ich werde berichten….

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4 Kommentare zu „Das Sterntalerprojekt

  1. ja, es war ein unterhaltsamer Abend.Die Veranstaltung war auch gut besucht,von überwiegend jüngere Leute und ein paar so wie ich, die das Mittelalter schon hinter sich hatten… eine Lesung, wie angekündigt war es nicht. Heidemarie Schwermer erzählte, wie sie zu ihrer Lebensweise gekommen war, dass sie sich immer fragte, ob das sinnlose rumlungern am Bahnhof wirklich die einzig praktikable Lebensform ist, wenn man kein Geld hat und dann eines Tages alles los ließ…
    Naja, kennen wir aus dem Fernsehen. Sie möchte auch nicht alle Leute von ihrem Lebensmodell so überzeugen, dass man es nachmachen soll. Wichtig ist ihr zu vermitteln, wie in ihr Vertrauen wuchs, als sie vom materiellen Besitz losgelassen hatte.
    Das konnte ich gut nachvollziehen, da ich ähnliche Erfahrungen habe, Loslassen/ lossagen von materiellen Zwängen fördert Zuversicht.
    Sinn der Veranstaltung war, die Besucher für die Tauschring- Prokjekte ( z.Bsp. gib & nimm) zu interessieren.
    Guckst Du hier: http://unverdient.de/uv/pmwiki/index.php?n=Unverdient.GibNimm

    Dann hatte sie ein Spiel gemacht um das Entstehen solcher Netze zu erklären:
    Sie begann : ich biete eine Beratung , eine Frau hatte daran Interesse und bekam also das Knäuel zugeworfen, das schlang sie um ihre Taille und bot ihrerseits ein Essen an, daran hatte ein Mann Interesse, der seinerseits eine PC-Beratung anbot, das interessierte eine andere Frau, die mit einer Strickmaschine Socken strickte, solche Socken fand ein Fotograf brauchbar, der eine Fotosession anbot, das fand ich gut, bot eine Märchenveranstaltung, daran hatte eine jüngere Frau Interesse (für ein Behindertenheim) und so ging das immer weiter, bis der Raum von grünen Fäden (das Knäuel war grässlich grün)durchzogen war und schlussendlich ein Angebot kam, dass Heidemarie Schwermer angenommen hatte.
    geben und nehmen halt , jedoch nicht auf Gegenseitigkeit wie bisher bekannt, da es an der Überprüfung der materiellen Verhältnismäßigkeit fehlt… Demnächst werde ich also in einem Pflegeheim in Mitte Märchen erzählen und irgendwann wird jemand Fotos von mir machen (am Besten, er kommt gleich mit ins Pflegeheim)

  2. Also, so schlimm ist Dein Anblick ja nicht, dass er dann gleich ins Pflegeheim muss :-)))))
    Im Ernst, find ich gut – und die Fotos will ich dann, bitteschön, auch sofort sehen! 🙂

  3. Zitat:
    Also, so schlimm ist Dein Anblick ja nicht, dass er dann gleich ins Pflegeheim muss 🙂 ))))

    Naja, ich bau gern vor 😉
    Klar, ich werde auch von der Veranstaltung hier berichten, das wird hier im Ganzen durchgezogen, weißt doch, ich bin relativ gründlich

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