Hörbuch: Tod und Teufel, Roman von Frank Schätzing


Ich mag Hörbücher, habe meine Neigung zu ihnen durch meinen alten Hund entdeckt. Mit dem bin ich zwar relativ lange, aber nicht unbedingt schnell unterwegs, dabei ist das Hören von Romanen, Erzählungen oder Berichten eine recht sinnvolle Beschäftigung um nicht ungeduldig zu werden.
Und da ich mir derweil eine ziemliche „Hörbucherfahrung“ erhört habe, kann ich auch darüber berichten. Vielleicht findet der eine oder andere ja einen brauchbaren Hinweis darunter.

Beginnen werde ich mit

Es handelt sich um einen Roman auf 8 CDs, das sind 512 Minuten Laufzeit, erschienen bei Emons – gelesen wird vom Autor selbst.

Als erstes, Frank Schätzing kann spannende Bücher schreiben!
So auch dieses, das sein „Erstlingswerk“ sein soll, es ist gut geschrieben, gut recherchiert. Die Inhaltsbeschreibung hole ich aus der Amazon.de-Redaktion:
Köln im Jahr 1260. Durch die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die der Erzbischof Rainald von Dassel als Kriegsbeute mitgebracht hat, hat sich in die einstmals kleine Stadt zu einem der größten Pilgerorte der Christenheit entwickelt — einen Pilgerort zudem, den mit dem Dom eine (wenn auch unfertige) Kathedrale krönt.

Aber nicht nur Gläubige zieht das fromme Treiben an, sondern auch Verbrecher, Strolche oder Mörder. Darunter sind eher liebenswerte Streuner wie Jacob, der aufgrund seiner roten Haare „der Fuchs“ genannt wird, aber auch wahrhaft diabolische Gestalten wie der Schatten, den Reisende schon einmal gern mit dem Leibhaftigen oder einem Wolf verwechseln. Die Wege von Fuchs und Wolf kreuzen sich, was Jacob zum Verhängnis zu werden droht. Denn ausgerechnet er beobachtet, wie jemand den Dombaumeister vom Gerüst stürzt — und verrät sich selbst dadurch, dass im selben Moment der Ast jenes Baumes bricht, auf den Jacob zum Apfelstehlen gestiegen war. Von nun an muss Jacob um sein Leben fürchten, und nicht nur das: Jeder, mit dem er spricht, stirbt eines unnatürlichen Todes …

Hier, in dieser Ausgabe, bespricht der Autor selbst die CD. Ein nicht einfaches Unterfangen, da es ein personenreiches Werk ist. Er beherrscht aber die A-Prosodie . Durch Stimmfärbung, unterschiedlichem Sprechtempo und Dialektanklänge gelingt es ihm gut, jeder Person eine eigene, stets erkennbare Stimme zu geben. Eine große Leistung, wie ich finde.

Wer so langer Zeit nicht nur einem Sprecher zuhören möchte, ist mit der Aufnahme vom Hörbuchverlag gut bedient. Hier sprechen Anke Engelke, Mario Adorf , Gerd Köster u.v.a. den Text.

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