Gedicht der Woche 47


Herbstbild

von Friedrich Hebbel (1813 – 1863)



Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.

alles-110

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2 Kommentare zu „Gedicht der Woche 47

  1. Na unbedingt,
    zu einem bleibt nur lange im öffentlichen Bewusstsein, was wirklich gut ist;
    zum anderen hat man bei Klassikern kein Problem mit dem Urheberrecht.

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