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Märchenhafte Bösewichte


Bettina:

Ich mag Märchenverfilmungen, auch wenn sie Spielarten sind, doch wie Claudia hier analysiert, manche Auslegungen richten sich gegen die Weltsicht des Urhebers und werden dadurch verfälschend.

Ursprünglich veröffentlicht auf Mein Leben als Rezitatorin und Dichterin:

Ich gestehe: Ich mag Märchenfilme. Ich bin dabei wählerisch, es gibt äußerst kitschige und altbackene Märchenverfilmungen – aber eben auch sehr hochkarätige. Im Fernsehen gibt es zahlreiche in den letzten Jahren entstandene Produktionen, einige davon wirklich preiswürdig.

Aber weil die Welt eben nicht immer so ist wie im Märchen, habe ich auch was zu meckern.

Der Produzent kinderfilm drehte im Auftrag des ZDF Die sechs Schwäne, eine wunderschöne Adaption eines Märchens von Hans Christian Andersen. Zauberhaft.

Aber in einer Hinsicht ist die Adaption alles andere als werktreu – und fällt dem Autor in den Rücken, dessen tiefe protestantische Frömmigkeit sich in seinem Werk deutlich zeigt. Das geschieht subtil genug, um den Film nicht als religionsfeindlich oder in irgendeiner anderen Hinsicht intolerant zu zeigen. Aber es geschieht deutlich genug, um den Eindruck zu erwecken, die Bösen im Märchen seien Christen, die anderen nicht.

Ein Kreuz kommt mehrmals in dem…

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Brauchtumsmappe: der Adventskranz


Der Adventskranz, in Österreich Adventkranz, ist ein meist aus Tannenzweigen geflochtener Tisch- oder Hängeschmuck im Advent mit vier Kerzen, den Adventskerzen. Die Kerzen werden im Laufe der Adventszeit nacheinander entzündet: Am ersten Adventssonntag wird eine Kerze angezündet, ab dem zweiten Advent auch die zweite und so weiter.

 

Geschichte

Wichernscher Adventskranz

Adventskranz (nach J. H. Wichern)

Der Adventskranz wurde 1839 von dem evangelisch-lutherischen Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern (1808–1881) im evangelischen Norddeutschland eingeführt. Knapp hundert Jahre später war er auch in katholischen Gegenden zu finden.

Der Erzählung nach nahm der Hamburger Wichern sich einiger Kinder an, die in großer Armut lebten. Er zog mit ihnen in das Rauhe Haus, ein altes Bauernhaus, und betreute sie dort. Da die Kinder während der Adventszeit immer fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er 1839 aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen als Kalender. Jeden Tag der Adventszeit wurde nun eine weitere Kerze angezündet, an den Adventssonntagen eine große Kerze mehr, so dass die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen konnten.

Diese große Ausführung mit minimal 18, wenn der Heiligabend mit dem vierten Adventssonntag zusammenfällt, bis maximal 24 kleinen, wenn Heiligabend auf einen Sonnabend fällt, und vier großen Kerzen hängt in der Advents- und Weihnachtszeit beispielsweise im Kirchenraum der Sankt-Michaelis-Kirche in Hamburg sowie dem Rauhen Haus.

Aus dem traditionellen Wichernschen Adventskranz hat sich der Adventskranz mit vier Kerzen entwickelt. Seit etwa 1860 wird der Adventskranz aus Tannengrün gefertigt. 1925 wurde erstmals ein Adventskranz in einer katholischen Kirche aufgehängt. Dies geschah in Köln, 1930 folgte der erste Adventskranz in München.

Die gelegentlich geäußerte Vermutung, der Adventskranz habe schon lange vor der Zeit von Johann Hinrich Wichern existiert, beruht auf einem Gedicht, in dem der Adventskranz beschrieben und das häufig fälschlich Matthias Claudius (1740–1815) zugeschrieben wird. Tatsächlich stammt das Gedicht von seinem Urenkel Hermann Claudius (1878–1980)

Symbolik

Es gibt verschiedene Deutungen der Symbolik des Adventskranzes. Die ursprüngliche Symbolik ist die Zunahme des Lichtes als Ausdruck der steigenden Erwartung der Geburt Jesu Christi, der im christlichen Glauben als „Licht der Welt“ bezeichnet wird.

Hinzu sind verschiedene Deutungen getreten, die sich auf die Kreisform, die Symbolik des Kranzes, das Tannengrün im Winter sowie die verwendeten Farben der Kerzen bzw. auch der Schleifen beziehen: So wird der Adventskranz gern in Bezug auf den Erdkreis und die vier Himmelsrichtungen gedeutet.
Der Kreis symbolisiert auch die mit der Auferstehung gegebene Ewigkeit des Lebens, das Grün die Farbe der Hoffnung und des Lebens, und die Kerzen das kommende Licht, das in der Weihnachtsnacht die Welt erleuchtet.

Das Benediktionale der katholischen Kirche enthält einen Ritus für die Segnung des Adventskranzes. In der katholischen Kirche und katholischen Gegenden ist es zum Teil üblich, den Adventskranz mit drei violetten Kerzen und einer rosa Kerze zu schmücken.

 

Die rosa Kerze wird am dritten Adventsonntag, dem Sonntag Gaudete (lateinisch für Freuet euch!), entzündet. Die Farbsymbolik richtet sich nach der liturgischen Farbe der Paramente:
Die liturgische Farbe des Advents ist Violett; am dritten Adventsonntag können alternativ rosa (= violett, durch das die festliche Farbe Weiß hindurchscheint)

Manchmal wird der Adventkranz mit Kerzen in den vier Farben violett, rot, rosa und weiß geschmückt, die in dieser Reihenfolge entzündet werden.

Auch sind mit den einzelnen Kerzen Bezeichnungen verbunden, die der Liturgie des jeweiligen Adventssonntags entsprechen:

IsaiaskerzeJohanneskerzeMarienkerze etc.

Im katholischen Teil Irlands besteht der Adventskranz aus fünf Kerzen, drei violetten und je einer in rosa und weiß. Die drei violetten Kerzen sind für den ersten, zweiten und vierten Adventssonntag, die rosa Kerze für den Sonntag Gaudete. Die fünfte, weiße Kerze steht in der Mitte des Adventskranzes und ist für den Heiligabend.

Auch das protestantische Norwegen kennt die Tradition, die Kerzen nach der liturgischen Farbe zu wählen. Das sind nach der Tradition der lutherischen norwegischen Kirche vier violette Kerzen. In Schweden ist die erste Kerze traditionell weiß, die anderen drei violett. Das Weiß steht für die Paradiesfarbe, wie Kristin Solli Schøien im Buch „I en kurv til min datter“ aus dem Jahr 2003 beschreibt.

Es gibt die Tradition, dass am Adventskranz nebeneinanderliegende Kerzen oder die Kerzen immer gegen den Uhrzeigersinn entzündet werden. Das Anzünden der gegenüberliegenden Kerze am zweiten Advent wird in dieser Tradition als falsch betrachtet.

 


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aus der Brauchtumsmappe: Weihnachtsdekorationen – Glaskugeln am Weihnachtsbaum


Kaum beginne ich mit der Weihnachtsplanung , steigen Kindheitserinnerungen auf, an unsere Weihnachtsbäume damals, und wie ich den Glasschmuck geliebt habe, und hier ganz besonders die gläsernen Vögel, Sterne, Tannenzapfen und Glöckchen, die zwischen den Kugeln waren.

In den letzten Jahren zierten meine Weihnachtszweige immer Strohsterne und Holzspielfigürchen, aber dieses Jahr, so habe ich es beschlossen, werden es Weihnachtskugeln sein, wie früher, bei Muttern….
Gleichzeitig fragte ich mich: Seit wann gibt es eigentlich Weihnachtskugeln am Weihnachtsbaum?

 

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Wikipedia teilt mit:
Der Christbaumschmuck oder Weihnachtsbaumschmuck umfasst alle dekorativen Elemente, mit denen der Weihnachtsbaum geschmückt wird, im weiteren Sinne auch die Kerzen.
Geschichte
Nach den aktuellen Erkenntnissen der Forschung hat sich der Weihnachtsbaum aus dem Paradiesbaum (Paradeisl) entwickelt, der bei den mittelalterlichen Paradiesspielen am 24. Dezember verwendet wurde.
Der Paradiesbaum wurde vor allem mit Äpfeln geschmückt, aber auch mit Backwaren und bunten Blüten aus Papier.
Nach den vorliegenden Quellen waren die ersten bekannten Weihnachtsbäume im Elsass auch mit diesen Elementen geschmückt. Anfang des 20. Jahrhunderts gehörten Adam und Eva sowie eine Schlange zum traditionellen Christbaumschmuck in Norddeutschland, da der 24. Dezember in der Liturgie der Gedenktag Adam und Evas war.
Da vor dem 19. Jahrhundert vor allem Äpfel (meist Weihnachtsäpfel), Nüsse, Gebäck und Zuckerzeug an den Baum gehängt wurden, hieß der Weihnachtsbaum regional auch Zuckerbaum. So nennt ihn auch der Dichter Jean Paul in seinem 1797 erschienenen Roman Der Jubelsenior:
„In einigen der nächsten Häuser waren schon die Frucht- oder Zuckerbäume angezündet und die (…) Kinder hüpften um die brennenden Zweige und um das versilberte Obst“.
Bei E.T.A. Hoffmann heißt es in seinem Märchen Nußknacker und Mausekönig:
„Der große Tannenbaum in der Mitte trug viele goldne und silberne Äpfel, und wie Knospen und Blüten keimten Zuckermandeln und bunte Bonbons und was es sonst noch für schönes Naschwerk gibt, aus allen Ästen“.
Neben Süßigkeiten spielten sehr früh auch vergoldete und versilberte Elemente eine wichtige Rolle, vor allem Äpfel und Nüsse. Es gab zunächst keinen gewerblich hergestellten Christbaumschmuck, sondern er wurde vollständig von den Familien hergestellt, in der Regel für jedes Weihnachtsfest neu. Hierfür erschienen etliche Bücher mit entsprechenden Bastelanleitungen und Dekorationsvorschlägen.
Dieser Brauch hielt sich bis weit ins 19. Jahrhundert hinein, wurde dann aber allmählich durch den neu eingeführten Glasschmuck und das industriell gefertigte Lametta weitgehend verdrängt.
Der gläserne Christbaumschmuck wurde seit der Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem durch Heimarbeiter in Thüringen angefertigt. Einer Legende zufolge stammt die Idee, farbige Kugeln aus Glas für den Christbaum herzustellen, von einem armen Lauschaer Glasbläser, der sich im Jahr 1847 die teuren Walnüsse und Äpfel nicht leisten konnte.

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Belegen lässt sich diese Geschichte nicht; das Rohmaterial musste in jedem Fall von einer Glashütte bezogen werden und war jedenfalls nicht umsonst.
Erhalten ist das Auftragsbuch eines Glasbläsers, in dem 1848 zum ersten Mal ein Auftrag über sechs Dutzend „Weihnachtskugeln“ in verschiedenen Größen vermerkt ist; sie wurden also nicht für den eigenen Baum hergestellt.
In den Anfängen der Herstellung nutzten die Glasbläser eine gesundheitsschädliche Legierung aus Zinn und Blei zur Verspiegelung der Glasoberflächen.
Ab 1870 bekamen die Kugeln ihren Glanz durch Silbernitrat, das auch heute noch bei der Spiegelherstellung benutzt wird.
Den Vertrieb übernahmen die Verlagshäuser aus Sonneberg. Die Massenfertigung dieses neuen Baumschmucks wurde durch den Bau einer Gasanstalt im Jahr 1867 in Lauscha ermöglicht, denn nur eine sehr heiße Gasflamme ermöglichte das Blasen großer und dünnwandiger Kugeln. Vorher waren die Bunsenbrenner mit Rüböl und Paraffin betrieben worden. Die verspiegelten Kugeln wurden danach von den Familienangehörigen in Farbe getaucht und teilweise auch noch mit Glimmerpartikeln versehen.

1870 gelang es Justus von Liebig, Glaskörper mit einer Silberlösung zu beschichten und zum Glänzen zu bringen. Allerdings ging es Liebig bei seiner Erfindung nicht um Weihnachtsschmuck (Christbaumkugel), sondern um naturwissenschaftliches Gerät.
Um das Jahr 1880 importierte der US-Amerikaner Frank Winfield Woolworth die ersten Christbaumkugeln in die Vereinigten Staaten.
Dadurch wurde die Produktion stark ausgeweitet. Bis 1939 gab es die Kugeln und figürlichen Christbaumschmuck, der in verschiedene Formen hineingeblasen wurde.
Mit der Gründung der Glasbläser-Genossenschaft des Meininger Oberlandes e.G. 1907 erhielt die Produktion nochmals einen Auftrieb und die Gewinnmargen für die Glasbläser stiegen. Mit ihrem Erfolg beim Export ihrer Glaswaren konnte auch die Auswirkungen von Inflation und Wirtschaftskrise in Deutschland gemildert werden.
Zunächst waren die Thüringer Hersteller konkurrenzlos, doch vor dem Ersten Weltkrieg stieg eine Wiener Firma in das Geschäft ein, und ab den 1920er Jahren gab es weitere Hersteller von Glasschmuck in Gablonz im damaligen Böhmen, seit den 1930er Jahren in Polen und auch in den Vereinigten Staaten, bis dahin der wichtigste Importeur.
Der Christbaumschmuck aus Gablonz erreichte bald ebenfalls größere Beliebtheit; er unterschied sich deutlich von den Thüringer Produkten, denn hier wurden Objekte aus Glasperlen angefertigt, vor allem Sterne.

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Zwei Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges nahmen die Familienbetriebe die Fertigung wieder auf.
Später übernahmen die Volkseigenen Betriebe (VEB) Glaskunst und Glasschmuck die Herstellung durch maschinelle Massenproduktion.
In der Bundesrepublik Deutschland kamen seit den 1950er Jahren zunehmend Kugeln aus Kunststoff in Mode, die weniger zerbrechlich waren.
In der Glasbläserstadt Lauscha wird heute noch in traditioneller Handwerkskunst der gläserne Christbaumschmuck hergestellt.
Heute bieten alle großen Einzelhändler sowie die Weihnachtsmärkte eine große Auswahl von Christbaumschmuck in unterschiedlichstem Design an.

 


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aus der Brauchtumsmappe: Adventsfasten


Zur Vorbereitung auf Weihnachten kennt die Westkirche eine ursprünglich  40-tägige Bußzeit, den Advent.

Die adventliche Fastenzeit umfasste ursprünglich 40 Tage und begann nach dem 11. November, dem Martinstag. Die Sitte, an diesem Abend noch eine Martinsgans zu essen, ist ebenso wie der Beginn der Karnevalssession am 11. November in Parallele zu den Fastnachtsbräuchen vor Aschermittwoch zu sehen. Da die Sonntage bei den Fastenzeiten ausgenommen sind, beginnt die weihnachtliche Fastenzeit mit dem 11. November und endet am 1.Weihnachtsfeiertag, am Abend des 24. Dezember.

Die Anzahl der Fastentage erinnert an das 40-tägige Fasten Jesu in der Wüste (Mt 4,2 EU),

Die Zahl 40 findet sich in der Bibel öfter, 40 Tage dauerte die Sintflut (Gen 7,4–6 EU),  40 Jahre, zog das Volk Israel durch die Wüste (Ex 16,35 EU), 40 Tage, verbrachte Mose auf dem Berg Sinai in Gottes Gegenwart (Ex 24,18 EU),  eine 40 Tagefrist verkündete der Prophet Jona der Stadt Ninive, deren Einwohner durch  Fasten und Büßen den Untergang abwendeten (Jona 3,4 EU).

Die mittelalterlichen Fastenregeln erlaubten nur eine Mahlzeit am Tag, in der Regel am Abend. Der Verzehr von Fleisch, Milchprodukten, Alkohol und Eiern war verboten. Darauf geht die Tradition zurück, in den Fastnachtstagen Backwerk mit Zutaten wie Milch, Eiern, Zucker oder Schmalz herzustellen, wie etwa Krapfen, um die verderblichen Vorräte aufzubrauchen. Der Fastnachtsdienstag heißt im französischsprachigen Raum dementsprechend Mardi Gras (fetter Dienstag), im englischsprachigen Pancake Tuesday (Pfannkuchendienstag). Erst 1486 erlaubte Papst Innozenz VIII. auch den Verzehr von Milchprodukten in der Fastenzeit.

In der heutigen Zeit bedeutet die Fastenzeit für viele ein selbstauferlegter Verzicht auf Genussmittel wie Süßigkeiten, Alkohol, Kaffee als Willensprobe oder Bußübung.


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Benno Pludra – ein Autor für die Kinder


Bettina:

Hier habe ich einen kompetenten Blog in Sachen Kinderliteratur entdeckt, den ich auch gern meinen Lesern vorstellen möchte. Ich entschied mich für einen Beitrag über Benno Pludra, weil mir dieser wunderbare Autor, der die schwierige Kunst für Kinder zu schreiben wirklich beherrschte, mir gerade erst durch ein Video über die Rettung eines Hundes von einer Eisscholle ins Bewusstsein kam.

Quizfrage, welches Buch war das wohl?

und hier das Video (man muss sich anmelden, aber das lohnt)

http://www.tierherz.com/er-trieb-auf-einer-winzigen-scholle-eis-in-der-kaeltesten-region-dieser-erde-und-hoffte-auf-hilfe/

Ursprünglich veröffentlicht auf Geschichtenwolke - Kinderbuchblog:

In den Nachrichten habe ich es gesehen: Benno Pludra ist in der Nacht zum 27. August im Alter von 88 Jahrenverstorben. Benno Pludra, ein bekannter Kinderbuchautor. Hm, komisch, bekannter Kinderbuchautor? Der Name sagte mir irgendwie gar nichts und dabei denke ich eigentlich schon, dass ich mich in der Kinderbuchszene einigermaßen auskenne. Als ich dann aber eine Liste mit Werken von Benno Pludra gesehen habe, stellte ich fest: Ich kenne doch ein Buch von ihm! Als Kind hatte ich das Buch „Das Herz des Piraten“ geschenkt bekommen. Genau kann ich mich an die Geschichte nicht mehr erinnern, aber sie hat mich berührt und ich weiß, dass ich sie traurig fand. Außerdem sehe ich das Buch mit dem typischen orangen Rand des Beltz & Gelberg-Verlags vor mir, den ich nie so richtig mochte. Ich hatte mal ein Buch aus dem Verlag gelesen, wobei ich keine Ahnung habe, welches es war, welches ich…

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